Stuttgart startete mit viel Ballbesitz die besseren Chancen hatte jedoch Bielefeld zu Beginn. Nach sechs Minuten kombinierte sich die Arminia durch, so dass am Ende Fabian Klos für Andreas Voglsammer ablegte. Dessen Schuss ging jedoch klar vorbei. Auf der Gegenseite köpfte Cédric Brunner das Leder genau vor die Beine von Roberto Massimo, der seinen Volleyschuss weit übers Tor beförderte (8.).
Die beste Chance der Gäste im ersten Durchgang konnte Ritsu Doan für sich verbuchen. Voglsammer spielte das Leder flach an die Sechzehnerkante, wo Doan direkt abzog. Atakan Karazor konnte den Versuch jedoch mit dem Kopf an den Außenpfosten lenken (11.).
In der Folge übernahm der VfB die Überhand und hatte über weite Teile der Partie mehr als 70% Ballbesitz. Kurz vor der Pause gab es allerdings erst die größten Chancen für den VfB, als zunächst Massimo rechts im Sechzehner geschickt wurde und für Sasa Kalajdzic vorbereitete, der aus kurzer Distanz ins Tor traf. Der Ghanaer stand jedoch vorher im Abseits, sodass der Treffer nicht zählte (34.).
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Fünf Minuten später wurde Borna Sosa links im Sechzehner von Gonzalo Castro freigespielt, doch der Schuss des Kroaten wurde von Amos Pieper geblockt. So blieb es beim torlosen Remis zur Pause.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit sahen genauso aus wie weite Teile des ersten Durchgangs. Stuttgart hatte viel Ballbesitz, kam zwar selten zu Großchancen, ließ aber gleichzeitig wenig zu. Bis der eingewechselte Naouirou Ahamada vor dem eigenen Sechzehner ins Dribbling ging, den Ball an Masaya Okugawa verlor und gegen den Japaner dann einen Elfmeter verursachte. Diesen verwandelte Fabian Klos souverän ins linke Eck (66.).
Stuttgart versuchte es mit einer direkten Antwort, als Castro mit seiner Ecke Waldemar Anton fand, dessen Kopfball jedoch links vorbei ging (68.).
Vier Minuten später erhöhte die Arminia auf 2:0. Doan inszenierte seinen Treffer selbst, indem er Voglsammer im Sechzehner bediente, der für ihn mit der Hacke ablegte. Der Japaner umkurvte dann noch Pascal Stenzel und vollendete souverän ins linke Eck.
Bielefeld stellte sich in der Folge hinten rein, Stuttgart lief an, kam aber nicht mehr zu nennenswerten Chancen. Die Arminia brachte den Sieg über die Zeit und schaffte aus eigener Kraft den Klassenerhalt.

Die Stimmen zum Spiel:

Stefan Ortega (Arminia Bielefeld): "Wir haben uns die ganze Zeit gesagt, dass wir noch einmal Bundesliga mit Fans in Bielefeld haben wollen. Das hat uns angetrieben und das hat uns am Ende zum Ziel geführt."
Fabian Klos (Arminia Bielefeld): "Ich wurde oft gefragt, was das wichtigste Tor meiner Karriere ist. Ich glaube, jetzt kann ich die Frage das erste Mal beantworten.”

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Pure Willensleistung der Arminia

Arminia Bielefeld hat aus eigener Kraft den Klassenerhalt klargemacht. Spielerisch hat sich Bielefeld zwar nicht mit Ruhm bekleckert, dafür hat die Arminia aber über 90 Minuten gekämpft, war defensiv immer hellwach und hat am Ende vor dem Tor Kaltschnäuzigkeit bewiesen. Am Ende hatte Bielefeld nur 34% Ballbesitz und vier Schüsse aufs Tor abgegeben.
Dennoch, das zweite Tor wurde exzellent inszeniert und vollendet von Ritsu Doan, der wahrscheinlich einer der besten Bielefelder in der laufenden Saison war. Nicht vergessen darf man natürlich Stefan Ortega, der in Stuttgart einmal mehr seinen Kasten sauber hielt.

Die Statistik: 11

Das 2:0 heute war die elfte Weiße Weste in der laufenden Saison für die Arminia. Damit stellt Bielefeld den eigenen Vereinsrekord aus der Saison 1970/71 ein.
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