Der VfB könnte damit ab sofort auf eine Kreditsumme von bis zu 25 Millionen Euro zurückgreifen. Allerdings belaufen sich die von Corona verursachten Einnahmeverluste schon für 2020 auf über 30 Millionen Euro.
Der Kredit hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ist neben der vollständigen Tilgung an weitere Bedingungen geknüpft. So verpflichtet sich der VfB bei Inanspruchnahme zur Reduzierung seines Gehaltsvolumens im Lizenzspielerkader, im Profifußballbereich sowie im Management und in der Verwaltung in Höhe der abgerufenen Mittel über die Kreditlaufzeit hinweg. Außerdem verpflichtet sich der Klub für diesen Zeitraum zu einer kontinuierlichen und transparenten Finanzberichterstattung an die KfW.
Vorstandschef Thomas Hitzlsperger betonte, die Bedingungen entsprächen "dem Solidarprinzip unseres Vereins und sind zugleich ein wichtiges Signal, das wir in Richtung Politik und Gesellschaft aus voller Überzeugung senden: Der VfB Stuttgart hat sich schon vor der Pandemie für ein nachhaltigeres, solides Wirtschaften im Profifußball eingesetzt und wird dies jetzt sowie in der Zukunft weiterhin konsequent tun."
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Finanzvorstand Stefan Heim kündigte an, dass der Klub auf diesen Kredit "behutsam und mit größter Sorgfalt zur weiteren Sicherung des wirtschaftlichen Fortbestandes des VfB Stuttgart zurückgreifen" werde.
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(SID)

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