Am Sonntag nach der siebten Bundesliga-Pleite in Serie hatte Baumann Gespräche über die Zukunft von Florian Kohfeldt angekündigt, bis spätestens Dienstag solle eine Entscheidung fallen. Es sei "durchaus möglich", dass Kohfeldt die Grün-Weißen im Halbfinale des DFB-Pokals am Freitag bei RB Leipzig sowie in den restlichen drei Bundesliga-Spielen betreue, es gebe aber "keine Nibelungentreue." Werder wolle sich "nicht treiben lassen, weil es eine extrem wichtige Entscheidung ist", sagte Baumann.
Natürlich habe sich der Klub in der Vergangenheit immer wieder mit der Trainerfrage beschäftigt, "was aber nicht heißt, dass wir seit Wochen intensiv auf Kandidatensuche gewesen wären. Es gehört einfach dazu, auf verschiedene Szenarien, egal, wann sie eintreten, vorbereitet zu sein", sagte Baumann, der als Spieler unter Schaaf jahrelang Kapitän an der Weser war.
Schaaf, derzeit Technischer Direktor bei den Hanseaten, hatte Werder 1999 als Nachfolger von Felix Magath in einer ähnlichen Situation wie jetzt übernommen. Ihm gelang daraufhin noch der Klassenerhalt und zudem der Triumph im DFB-Pokal gegen Bayern München. Bis 2013 prägte Schaaf danach eine erfolgreiche Ära in Bremen mit dem Gewinn des Doubles 2004 als Höhepunkt.
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