"Wir müssen dieses Spiel gewinnen - dann haben wir mehr Punkte als sie", sagte Angreifer Davie Selke nach dem 0:0-Fight gegen Bayer Leverkusen über das Duell mit Augsburg. Ein weiteres Unentschieden bringt den einst stolzen Hanseaten eigentlich nichts, auch wenn der 1. FC Köln gegen den SC Freiburg verlor (1:4).
Bremen ist weiter punktgleich mit Arminia Bielefeld auf dem Relegationsplatz.
"Der nächste Samstag wird sehr wichtig", sagte Kohfeldt, der nach dem ersten Punkt nach zuvor sieben Pleiten in Serie bis zum Ende der Saison Trainer an der Weser bleiben darf, und forderte: "Egal wer spielt, wir müssen alles reinwerfen und mit Vollgas spielen, um in der Liga zu bleiben. Nächste Woche an Augsburg vorbeizuziehen, muss unser Ziel sein." Aber: Noch hat der FCA zwei Punkte mehr auf dem Konto.
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Doch um zu gewinnen, muss man bekanntlich mindestens ein Tor schießen. Und wie Werder das gelingen soll, ist die große Frage. Denn spielerisch läuft bei den Grün-Weißen gar nichts zusammen, aber gegen Leverkusen stimmte immerhin der unbedingte Einsatz.

Werder-Star Selke: "Eklig - nur so geht's"

Werder biss, Werder wühlte, Werder warf sich angetrieben von einer Fan-Aktion rund ums Stadion mit Plakaten und Ballons in jeden Zweikampf - manchmal auch mit unerlaubten Mitteln, wie bei der Roten Karte von Eren Dinkci in der Nachspielzeit. Selke sagte:
Wir haben alles reingeschmissen und waren eklig – nur so geht’s."
In höchster Not klammern sie sich an der Weser eben an die kleinen Dinge, es bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig. "Ein Punkt ist besser als nichts", sagte Kapitän Niklas Moisander.

Gegen Augsburg geht es für Werder um alles

Kohfeldt meinte ehrlich:
Es ist kein Befreiungsschlag, keine Erleichterung. Wir sind weiter mittendrin und müssen in Augsburg ein Kampfspiel abliefern."
Am letzten Spieltag kommt dann noch Borussia Mönchengladbach ins Weserstadion.
Wenn alles normal läuft, ist Augsburg also Bremens letzte Chance, Punkte zu sammeln. Verlieren ist also verboten. Das Augsburg-Endspiel sei eine "große Chance", sagte Kohfeldt, berge aber auch ein "großes Risiko". Doch an das Unvorstellbare, die 2. Liga, erstmals seit 1980, will in Bremen keiner denken. Kohfeldt sagte:
Wir werden nicht absteigen."
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(SID)

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