Die Wölfe erwischten den besseren Start, gingen früh in Führung. In der achten Minute servierte Maximilian Arnold aus halbrechter Mittelfeldposition per Freistoß. Er gab hoch ins Strafraumzentrum, wo Maxence Lacroix den Ball im Luftduell mit Joshua Sargent zwar nur leicht streifte, der US-Amerikaner diesen aber per Bogenlampe über Jiří Pavlenka hinweg zum 0:1 ins eigene Tor lenkte.
Im Anschluss drückte der VfL zwar zunächst nach vorne, doch nach wenigen Minuten spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Wolfsburg ließ defensiv lange nichts anbrennen. Werder tauchte nur selten in der Offensive auf, zwingende Torchancen der Hanseaten waren Mangelware.
In der 42. Minute ging ein Pressball dem Wolfsburger Treffer zum 2:0 voraus. Das Spielgerät prallte in halblinker Position in einem Zweikampf zwischen Xaver Schlager und Kevin Möhwald vom Fuß des Wolfsburgers in den Lauf von Wout Weghorst, der nur noch Pavlenka vor sich hatte und aus der linken Strafraumhälfte am Keeper vorbei ins rechte untere Eck schoss.
Premier League
Heiße Spekulation um Klopp-Klub: Verkauft Liverpool seine Helden?
20/03/2021 AM 14:39
Wenig später fiel im Anschluss an eine Standardsituation das 1:2. Ludwig Augustinsson servierte per Freistoß hoch in den Strafraum. Dort duellierten sich Lacroix und Theodor Gebre Selassie in der Luft. Von letzterem sprang der Ball zu Möhwald, der aus etwa acht Metern mit dem Vollspann per Direktabnahme zum 1:2-Pausenstand traf (45.).
Der VfL Wolfsburg baute sein Chancenplus in der zweiten Halbzeit aus. Den Werderanern brachte der Anschlusstreffer kurz vor der Pause scheinbar keinen Aufwind, denn sie agierten weiterhin relativ passiv.
Die Gäste überzeugten mit einer tollen Defensivarbeit. Sie ließen nur recht wenige gegnerische Abschlüsse zu und waren dem dritten Streich näher als Bremen dem Ausgleich, doch vor allem wegen eines stark parierenden Pavlenkas blieb es beim knappen Vorsprung, den sie letztendlich ins Ziel retteten.

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Werder-Torflaute in Halbzeit eins beendet

Was haben Bremens 4:1-Auswärtserfolg bei Hertha BSC am 18. Spieltag und die knappe Heimpleite gegen Wolfsburg gemeinsam? Richtig, es handelt sich dabei um die beiden jüngsten Bundesligaspiele, in denen die Hanseaten vor dem Seitenwechsel knipsten. Zwischen diesen beiden Partien netzten die Werder-Akteure insgesamt neunmal - jeweils im ersten Durchgang. Kein Verein im deutschen Fußball-Oberhaus hatte bis zu diesem Spiel eine längere Torflaute im ersten Abschnitt, die durch Möhwalds Treffer kurz vor dem Pausenpfiff beendet wurde. Somit gelang dem SVW erstmals seit dem 23. Januar dieses Jahres wieder ein Tor in der ersten Halbzeit.

Die Statistik: 11

Der VfL fuhr in der Bundesliga seinen elften Auswärtsdreier gegen den SV Werder Bremen ein. Gegen keinen Verein siegte Wolfsburg in diesem Wettbewerb auf fremdem Rasen häufiger.
Das könnte Dich auch interessieren: Neymar macht schon den Ninja: Da rollt was auf die Bayern zu

Sorgt Cuisance bei Bayern für einen Geldregen?

Bundesliga
"Zu viele Unwägbarkeiten": Rangnick sagt Schalke ab
20/03/2021 AM 12:32
Champions League
Flick gesteht Fehler ein: "Ein Satz, auf den ich nicht stolz bin"
19/03/2021 AM 13:16