Nämlich dann, wenn Manuel Neuer seinen bis 2023 laufenden Vertrag beim FC Bayern nochmals verlängern sollte.
Nübel-Berater Stefan Backs erklärte bei "Sport1": "Die Situation stellt sich für mich wie folgt dar: Alexander ist ein außergewöhnlicher Torwart, der bei der AS Monaco derzeit die Nummer eins ist und immer besser wird. Manuel Neuer ist für mich der beste Torwart aller Zeiten."
Backs ergänzte: "Wenn Manuel verlängert und in zwei Jahren im Alter von 37 immer noch unantastbar ist, dann werden wir eine Lösung finden. Dann wird Alexander einen anderen Weg einschlagen. Das ist kein Problem."
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Aktuell ist die zweijährige Leihe von Alexander Nübel nach Monaco darauf ausgelegt, dass der 25-Jährige dort genug Spielpraxis auf hohem und internationalen Niveau sammeln soll, um den dann 37-jährigen Neuer ab 2023 im Bayern-Tor beerben zu können. Sollte Neuer jedoch weitermachen wollen, würde sich der Plan der Bayern-Bosse, eine Wachablösung im Tor herbeizuführen, zerschlagen, schließlich wird sich der Weltmeister von 2014 nicht freiwillig auf die Bank setzen.

Alexander Nübel absolvierte vergangene Saison nur vier Spiele für den FC Bayern

Das bekam Nübel bereits direkt in seiner ersten und womöglich sogar gleichzeitig letzten Saison für den Rekordmeister zu spüren. Bei seinem Wechsel vom FC Schalke 04 nach München erhielt er angeblich eigentlich eine Einsatzgarantie für eine bestimmte Anzahl an Saisonspielen. Diese Anzahl sollte Jahr für Jahr erhöht werden.
Doch Neuer sah nicht ein, freiwillig auf Einsätze zu verzichten, sodass Nübel gerade einmal vier Spiele absolvieren durfte. Deshalb folgte diesen Sommer der Wechsel zur AS Monaco.
Unter Trainer Niko Kovac ist Nübel als klare Nummer eins gesetzt. In der laufenden Spielzeit absolvierte er 14 von 15 möglichen Partien, einmal musste er aufgrund von Magenproblemen pausieren. In den 14 Spielen kassierte er 15 Gegentreffer, dreimal blieb er ohne Gegentor.

Backs gelassen: "Bis 2023 kann viel passieren"

Nach anfänglicher Kritik hat Nübel seine Leistungen stabilisiert.
Backs zeigte sich dementsprechend zufrieden: "Er fühlt sich bei Monaco sehr wohl, ist im Team sehr gut integriert und wird nach anfänglicher Skepsis auch von den Fans immer mehr akzeptiert. Zuletzt hat er mit mehreren Paraden Punkte gesichert. So soll es sein."
Der Zukunft sieht Backs daher momentan gelassen entgegen: "2023 ist noch lange hin und in zwei Jahren kann sehr viel passieren. Am Ende werden die Verantwortlichen des FC Bayern entscheiden, wer über 2023 hinaus im Tor stehen wird. Für mich ist es derzeit am wichtigsten, dass Alexander wie jetzt bei einem Topklub spielt, regelmäßig Leistung bringt und weitere Schritte in seiner Entwicklung macht."
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