Edin Terzic schweigt. Der neue, alte Trainer von Borussia Dortmund will sich erst im Trainingslager im Schweizer Bad Ragaz Mitte Juli zu den Saisonzielen konkret äußern. Ein klares Statement hat der BVB aber bereits mit seinen Transfers abgegeben. Der Vizemeister rüstet zum Angriff auf Branchenprimus Bayern München - und macht daraus keinen Hehl.
"Irgendwann bröckelt es, irgendwann in den nächsten Jahren kommt es zum Einsturz. Ich glaube, dass in den nächsten drei Jahren etwas passiert, das ist mein Gefühl", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beim Deutschlandfunk nach der zehnten Münchner Meisterschaft in Serie.
Um bei einem möglichen "Einsturz" des deutschen Rekordmeisters wirklich da zu sein, haben die Dortmunder viele Dinge auf den Kopf gestellt. Der Umbau unter Leitung des künftigen Sportdirektors Sebastian Kehl (ab 1. Juli) schreitet schneller voran als gedacht.
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Sébastien Haller (Ajax Amsterdam), Karim Adeyemi (RB Salzburg), Nico Schlotterbeck (SC Freiburg), Niklas Süle (Bayern München) und Salih Özcan (1. FC Köln) - diese Neuzugänge sollten die Mannschaft besser machen und dazu beitragen, dass die Mängel in den Bereichen Tempo, Mentalität und Balance abgestellt werden.

BVB: Abnehmer für Schulz und Co. gesucht

Das hat allerdings seinen Preis. Der BVB hat bisher etwa 90 Millionen Euro für seine Sommertransfers ausgegeben. Der Verkauf von Topstar Erling Haaland an den englischen Meister Manchester City hatte 75 Millionen erbracht, von denen allerdings maximal 50 wirklich in Dortmund ankommen sollen. Um den Kader noch weiter zu verstärken und möglicherweise in David Raum den nächsten Nationalspieler ins Ruhrgebiet zu locken, müssen erst mal Profis verkauft werden.
Kandidaten sind in erster Linie Thorgan Hazard, Manuel Akanji und Nico Schulz. Bei entsprechenden Millionen-Angeboten wäre der Klub aber wohl auch bei Raphaël Guerreiro und Emre Can bereit für Verhandlungen.

Terzic-Rückkehr sorgt für Euphorie

Die Euphorie im Umfeld ist jetzt schon riesig. Der Dauerkartenverkauf wurde bei 55.000 gestoppt. In Terzic kehrt ein Liebling der Fans an die Seitenlinie zurück.
"Lasst uns so hungrig sein wie noch nie, lasst uns so hart arbeiten wie noch nie. Lasst uns auch so positiv sein wie noch nie", hatte der 39-Jährige in einer an die Anhänger gerichteten Videobotschaft gefordert. Dann sei er "sicher, dass wir die große Chance haben, zu feiern wie noch nie".
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(SID)

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