40 Pflichtspiele, acht Tore, sechs Vorlagen. Die Bilanz von Jamal Musialas zweiter Saison im Dress des FC Bayern kann sich sehen lassen.
Das Fazit des 19-Jährigen fiel dementsprechend positiv aus: "Für mich persönlich war die Saison gut. Sie hätte aber noch erfolgreicher sein können. Es war wichtig, viel Spielzeit zu kriegen und mehr Erfahrung zu sammeln - auf verschiedenen Positionen und auch in wichtigen Spielen wie gegen Villarreal. Ich habe eine Menge dazugelernt", so das Nachwuchstalent gegenüber "Sport1".
In den Planungen von Bundestrainer Hansi Flick spielt Musiala schon seit der EM im vergangenen Jahr eine feste Rolle. Mit der Nationalmannschaft hat der Mittelfeldspieler große Ziele: "Jeder träumt davon, eine WM zu spielen. Wir wollen den Titel mit Hansi holen und ich will meinen Teil dazu beitragen."
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Neben Flick schwärmte der elffache Nationalspieler auch von Bayern-Coach Julian Nagelsmann. Für die kommende Spielzeit erwartet Musiala, dass sich der FC Bayern durch die Kenntnisse des 34-Jährigen in noch besserer Verfassung zeigt: "Ich denke, seine Philosophie wird in der nächsten Saison noch mehr zum Vorschein kommen. Von 0 auf 100 in einem Jahr - das ist schwierig."

Musiala nennt seine Vorbilder

Trotz einiger Spieler, zu denen der Bayern-Profi aufblickt, will sich Musiala in erster Linie selbst treu bleiben: "Ich will meinen eigenen Stil entwickeln. Man kann sich immer kleine Dinge aneignen."
Eine bestimmte Quelle der Inspiration hat der Youngster aber schon lange: "Als Kind habe ich immer Messi zugeschaut. Bei fast jedem Spiel von ihm habe ich mindestens einmal 'Wow' gesagt, er hat so viele besondere Dinge gemacht."
Bei seinen eigenen Entwicklung profitierte der Youngster nach eigenen Angaben von seiner Ausbildung in England:
"Dort auf den Plätzen will jeder zeigen, was er kann. Dort geht es darum, sich den Respekt der anderen zu erarbeiten - mit Dribblings, mit Eins-gegen-Eins-Aktionen. Technisch haben fast alle etwas drauf, spielen mit viel Persönlichkeit. Ich würde schon sagen, dass mich das sehr geformt hat."

Kritik an Sané? "Nicht einfach"

Sein Mitspieler Leroy Sané steht immer wieder auf Grund von inkonstanten Leistungen in der Kritik. Musiala leidet mit dem 26-Jährigen mit: "Es ist nicht einfach, egal für wen, wenn man über längere Zeit viel Kritik einstecken muss. Wenn ich durch eine schlechte Phase gehe, bringt es nichts, wenn mich alle auch noch weiter fertig machen. Aber wir Mitspieler stehen alle hinter ihm."
Als Gegenbeispiel nannte Musiala Thomas Müller: "Er ist ein großes Vorbild, von dem man Vieles mitnehmen kann. Allein wie lange er schon konstant auf diesem Niveau spielt… Das ist auch mein Ziel. Ich will ein genauso konstanter Spieler werden und immer meine Leistung bringen."
Die eigenen Ambitionen stehen für den gebürtigen Stuttgarter fest:
"Ich will mein Spiel auf das nächste Level bringen.“
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