Michael Zorc habe die Entscheidung Götzes damals laut Struth völlig unvorbereitet getroffen. "Er warf mir alle Beleidigungen an den Kopf, die die deutsche Sprache hervorgebracht hat, eine nach der anderen, minutenlang", schreibt Struth, der aber betonte, Zorcs Reaktion verstehen zu können.
Während man beim BVB sauer war, Götze zu verlieren, habe Struth wegen Pep Guardiola Bedenken gehabt. Gerade Guardiola sei aber der Grund für Götzes Wechsel gewesen, so Struth.
"Ich möchte das einmal erleben, für Guardiola zu spielen. Das bedeutet nicht, dass mich irgendetwas in Dortmund stört. Ich weiß bloß, das ist eine Chance, die nie mehr wiederkommt und die ich nutzen will", zitiert Struth den Offensivspieler.
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Das habe Jürgen Klopp zu schaffen gemacht. "Hab schon verstanden, Mario, ich bin halt kein Guardiola. Ist halt der Guardiola, der spielt ja auch dieses Tikitaka", habe der damalige BVB-Coach zu seinem Spieler gesagt.

Bedenken wegen Guardiola

Struth selbst habe Sorgen gehabt, weil Guardiola sich nicht selbst bei Götze gemeldet habe. Das sei ein schlechtes Zeichen gewesen.
"Natürlich, er lebte noch in New York, er war Guardiola, er hatte es nicht nötig, irgendwo anzurufen. Aber machst du das nicht trotzdem, wenn du einen Spieler unbedingt willst?", schrieb er.
Götze wechselte 2013 zu den Bayern. Er blieb dort für drei eher glücklose Jahre, ehe er 2016 zum BVB zurückkehrte.
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