Mit der Unterschrift von Mané, der einen Dreijahresvertrag erhält, würden "die Karten von jedem Spieler in der Offensive neu gemischt. Wir lassen das bewusst laufen", meinte Salihamidzic.
Im Angriff beschäftigen die Münchner Topstars wie Robert Lewandowski, Kingsley Coman, Leroy Sané oder Serge Gnabry.
Die Frage nach Abgängen habe sich bei der Verpflichtung des Senegalesen "nie gestellt", berichtete Salihamidzic weiter. Auch mit dem Zögern Gnabrys, seinen 2023 auslaufenden Vertrag auszudehnen, habe der Transfer "nichts zu tun. Wir wollen auf jeden Fall die Gespräche mit Serge noch einmal vertiefen." Ziel sei es, mit dem 26-Jährigen noch im Sommer zu verlängern.
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Die Bayern-Offensive sei mit Mané "fürs Erste sehr gut aufgestellt", sagte Salihamidzic, aber: "Wir werden uns weiterhin umschauen. Auch was die Innenverteidigung betrifft, werden wir bis zum Ende des Transferfensters unsere Augen und Ohren offen halten."

Salihamidzic: "Spartak-Moskau-Klausel wurde akzeptiert"

In dem Interview gab der Bayern-Sportvorstand auch Einblick in die Verhandlungen mit dem Senegalesen. "Als ich hörte, dass Mané alle Verlängerungsversuche von Liverpool ausgeschlagen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme. Zwei Tage später saßen Julian Nagelsmann, Marco (Neppe, Technischer Direktor FC Bayern, Anm. d. Red.) und ich im Flieger nach Liverpool", berichtete Salihamidzic.

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In einer Präsentation wurde dem 30-Jährigen "ein Mix aus taktischen Dingen, aber auch die Identität des FC Bayern" gezeigt. "Ich glaube schon, dass ihn dieses emotionale Gesamtpaket beeindruckt hat", sagte Salihamidzic. Auch zu den Berichten über angeblich unmöglich zu erfüllende Bonuszahlungen äußerte sich der Bayern-Boss.
"Bei unserem Einstiegsangebot gab es Boni-Modelle, die von der einen oder anderen Seite zunächst belächelt wurden", sagte Salihamidzic. Angeblich wollten die Münchener Boni auszahlen, wenn sie drei Mal hintereinander die Champions League sowie Mané ebenso häufig den Ballon d'Or gewinnen.
"Sagen wir es so: Die inzwischen sogenannte 'Spartak-Moskau-Klausel' wurde von Liverpool akzeptiert – so abwegig konnte sie also nicht sein", meinte der 45-Jährige nun dazu. Damit spielte Salihamidzic auf einen Tweet des russischen Topklubs an, der die Münchener vor einigen Wochen für deren Angebot verspottet hatten.
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(mit SID)

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