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3 Dinge, die am CL-Mittwoch auffielen: Real-Madrid-Demontage, Sergio-Agüero-Rekord, Hamann-Erbe

Real-Demontage, Can-Knaller, Agüero-Rekord: 3 Dinge, die am Mittwoch auffielen

02/11/2017 um 00:58Aktualisiert 02/11/2017 um 21:19

Der zweite Teil des vierten Champions-League-Spieltags hatte es in sich. Während Real Madrid in Wembley bei Tottenham Hotspur ordentlich auf die Mütze bekam, trug sich Torjäger Sergio Agüero in die vereinsinternen Geschichtsbücher bei Manchester City ein. Außerdem: Emre Can wandelt auf den Spuren von Dietmar Hamann. Was am Champions-League-Mittwoch auffiel.

1. Real-Demontage

Die pfeilschnelle Offensive um Dele Alli und Harry Kane, der ohne eigenen Treffer blieb, war für Real zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen. Ballverluste, von denen es einige im Aufbauspiel gab, bestrafte Tottenham mit perfektem Umschaltspiel und gnadenloser Effektivität.

"Der Sieg fühlt sich fantastisch an. Dieses Ergebnis hat der Welt gezeigt, dass wir bereit sind und es ernst meinen", warnte Christian Eriksen die Konkurrenz nach der Partie. Worte, die das momentane Selbstverständnis der "Spurs" widerspiegeln. Ein Selbstverständnis, das bei Real in dieser Saison noch nicht vorhanden ist. Coach Zinédine Zidane nahm sogar das Wort Krise in den Mund:

"Uns hat vor dem Tor die Ruhe gefehlt. Von einer Krise will ich bei uns nicht sprechen. Heute Abend sind wir aber alle sehr enttäuscht."

Bei aller Enttäuschung können die "Königlichen" aber wohl trotzdem schon mit dem Achtelfinale planen. Durch die erneute BVB-Blamage gegen APOEL Nikosia (1:1) reicht den Madrilenen ein einziger Punkt aus zwei Spielen zum Weiterkommen.

2. Rekord-Agüero

Jetzt ist er endgültig der König von Manchester - zumindest im hellblauen Teil der Stadt. Beim 4:2-Sieg seiner "Skyblues" erzielte Sergio "Kun" Agüero sein 178. Tor für City und avancierte damit zum Rekordtorschützen des Klubs. Vorbeigezogen war er damit an Eric Brook, der es in elf Jahren von 1928 bis 1939 in 450 Spielen auf 177 Tore für die Himmelblauen brachte.

Agüero ist damit auch deutlich effektiver als sein bereits verstorbener Vorgänger. Für seine 178 Treffer benötigte er nur 263 Spiele. Der Argentinier kam im Juli 2011 nach von Atlético Madrid nach Manchester. Mit 29 Jahren ist er jetzt auf dem vereinsinternen Olymp angekommen.

3. Can auf Hamanns Spuren

Der gebürtige Waldsassener erzielte am 22. Februar 2005 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen das 3:0 per direktem Freistoß. Ganz so schussgewaltig wie sein Vorgänger ist Can zwar nicht, dafür aber mit einem umso filigraneren Füßchen gesegnet. Seinem Premieren-Treffer war ein sehenswerter Doppelpass mit James Milner vorausgegangen, dessen Zuspiel er dann mit Übersicht ins rechte Toreck schlenzte.

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