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Real Madrid besiegt PSG in der Champions League, Ronaldo trifft doppelt

PSG trotzt später Pleite in Madrid: "2:0 zuhause sicher möglich"
Von SID

14/02/2018 um 22:35Aktualisiert 15/02/2018 um 00:21

Cristiano Ronaldo hat Real Madrid eine gute Ausgangsposition fürs Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beschert. Der Weltfußballer traf beim 3:1 (1:1) über Paris Saint-Germain nach 83 Minuten, nachdem er mit einem Elfmeter (45.) schon die Pariser Führung durch Adrien Rabiot (33.) egalisiert hatte. Marcelo stellte schließlich den Endstand her (86.). Dabei war PSG einem Erfolg lange näher.

Real Madrid darf weiter vom Hattrick in der Champions träumen. Der Titelverteidiger gewann nicht zuletzt dank der Treffsicherheit von Weltfußballer Cristiano Ronaldo das erste Achtelfinal-Duell der Giganten gegen Paris St. germain 3:1 (1:1) und hat nun im Rückspiel am 6. März im Pariser Prinzenpark beste Aussichten auf den Sprung ins Viertelfinale.

Mittelfeldspieler Adrien Rabiot gelang in der 33. Minute die Führung für die Gäste, für die nach dieser Pleite ihr erster Triumph in der Königsklasse in weite Ferne gerückt ist. Weltfußballer Cristiano Ronaldo gelang per Foulelfmeter (45.) der Ausgleich für den Titelverteidiger. Nach der Pause traf Ronaldo in der 83. Minute, ehe Marcelo (86.) alles klar machte. Weltmeister Julian Draxler konnte die Niederlage der Franzosen nach seiner Einwechslung in der Schlussphase auch nicht mehr verhindern.

Draxler glaubt noch ans Weiterkommen

Weltmeister Julian Draxler konnte die Niederlage der Franzosen nach seiner Einwechslung in der Schlussphase auch nicht mehr verhindern.

"Es ist sehr ärgerlich, dass wir das Spiel in den letzten Minuten noch aus der Hand gegeben haben, aber wir sollten nicht zu schwarzmalen: Ein 2:0 ist zuhause für uns sicher möglich", sagte der Ex-Schalker und analysierte weiter: "Uns fehlte die letzte Cleverness, auch ohne Sieg mit einem guten Ergebnis nach Hause zu fahren, und dann wird die individuelle Klasse von Real sichtbar."

Real - Paris

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Giovani Lo Celso hatte mit einer Attacke gegen Weltmeister Toni Kroos den Strafstoß verursacht. Ronaldo nutzte diese Gelegenheit, um seinen 100. Königsklassen-Treffer für Real und seinen 115. insgesamt in diesem Wettbewerb zu erzielen.

Vor 78.158 Zuschauern im ausverkauften Estadio Santiago Bernabeu setzte der Champions-League-Rekordsieger die Franzosen von Beginn an unter Druck. Nach einem Warnschuss von Ronaldo hatte Kroos in der fünften Minute die erste gute Chance. Der frühere Münchner und Leverkusener scheiterte aber am gut reagierenden PSG-Torwart Alphonse Areola.

Neymar fällt bei PSG nicht wirklich auf

Während bei Madrid Kroos wie erwartet von Beginn an im Mittelfeld die Fäden zog, saßen die deutschen Nationalspieler Kevin Trapp und Draxler, der bei PSG im Schatten seiner prominenten Offensivkräfte steht, bei Paris erwartungsgemäß auf der Bank.

Vom Pariser Traumsturm mit Rekordtransfer Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani war zunächst nur wenig zu sehen. Der brasilianische Superstar Neymar fiel in den ersten 25 Minuten lediglich durch ein Handspiel und eine verunglückte Flanke auf, ehe er nach einer halben Stunde seinen Können aufblitzen ließ und Real-Schlussmann Keylor Navas mit einem strammen Distanzschuss prüfte.

Real - Paris

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Die Madrilenen, die bereits im Königspokal gescheitert sind und in der Meisterschaft mit 17 Punkten Rückstand abgeschlagen hinter Spitzenreiter FC Barcelona auf Platz vier rangieren, hatten vor allem durch den portugiesischen Europameister Ronaldo gute Chancen. In der 28. Minute fand der Torjäger bei seiner besten Gelegenheit seinen Meister im bärenstarken Areola.

Mbappé scheitert an Navas

Kurz darauf führte die erste gute Kombination der Gäste zum Erfolg. Nach einem traumhaften Zuspiel von Neymar, der ein Auge für den besser postierten Nebenmann hatte, kam Rabiot zu seinem ersten Saisontreffer in der Köingsklasse.

Der spanische Rekordchampion ließ sich aber durch diesen Rückstand nicht von seiner Linie abbringen und setzte sich in der Hälfte der Gäste fest. Der Ausgleich vor der Pause war hochverdient.

Auch nach der Pause lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Die größte Chance in Hälfte zwei hatten die Franzosen, als Mbappé kurz nach der Pause Navas zu einer Glanzparade zwang.

Ronaldo und Marcelo ließen die Real-Fans dann doch noch jubeln, nachdem der eingewechaelte Gareth Bale für neuen Schwung gesorgt hatte.

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