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Champions League | Sergio Ramos droht nach Gelbsperre Ärger von der UEFA

Absichtliche Gelbsperre: Ramos droht Ärger

14/02/2019 um 09:02Aktualisiert 14/02/2019 um 17:24

Für Sergio Ramos könnte es nach dem 2:1-Sieg gegen Ajax Amsterdam Ärger von der UEFA geben. Denn nach dem Spiel gestand der Spanier, dass er sich kurz vor Spielende absichtlich eine Gelbe Karte eingehandelt hatte. Damit fehlt Ramos durch eine Gelbsperre im Rückspiel, ist aber für die möglichen Viertelfinals sicher spielberechtigt. Solche absichtlichen Aktionen sind allerdings laut UEFA verboten.

Ramos hatte sich in der 89. Minute, nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer durch Marco Asensio, durch ein taktisches Foul am Mittelkreis seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb eingeholt. Somit wäre er im Rückspiel gesperrt. Der Spanier erklärte nach dem Achtelfinal-Duell mit Ajax:

"Mit Blick auf das Ergebnis hatte ich das schon irgendwo im Hinterkopf. Ich will damit nicht sagen, dass ich unseren Gegner unterschätze, aber manchmal muss man eben Entscheidungen treffen. Und ich habe mich dafür entschieden."

Carvajal auch schon gesperrt

Kurze Zeit später ruderte der 32-Jährige allerdings schon wieder zurück, vermutlich weil ihm bewusst wurde, dass es Ärger geben könnte. Bei einer absichtlich herbeigeführten Gelbsperre droht einem Spieler laut UEFA-Regularien zwei Spiele Sperre.

Auf Twitter schrieb er:

"Ich möchte klarstellen, dass ich die Karte nicht erzwungen habe, ebenso wenig wie ich es im Spiel gegen die AS Rom getan habe. Ich werde die Mannschaft von der Tribüne aus wie ein Fan unterstützen, um im Viertelfinale wieder dabei sein zu können."

Schon im vergangenen Jahr hatte Teamkollege Dani Carvajal aus demselben Grund zwei Spiele verpasst. Beim 6:0 über APOEL Nikosia holte er sich absichtlich seine dritte Gelbe Karte ab und wurde gegen Borussia Dortmund und im Achtelfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain gesperrt.

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