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"Atemberaubend!" Eintracht feiert magische Nacht von Mailand

"Atemberaubend!" Eintracht feiert magische Nacht von Mailand
Von Eurosport

15/03/2019 um 00:28Aktualisiert 15/03/2019 um 14:04

Eintracht Frankfurt hat es geschafft. Nach dem 1:0 (1:0)-Sieg bei Inter Mailand stehen die Hessen zum ersten Mal seit 1995 wieder im Viertelfinale eines Europapokal-Wettbewerbs. Während Danny da Costa von einem "atemberaubenden" Moment spricht, bremst Kevin Trapp ein wenig die Euphorie und erinnert an die noch anstehenden Aufgaben. Die Stimmen zum Spiel.

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt)...

über das Spiel: "Ich bin sehr stolz. Wir waren von der ersten Minute voll im Spiel. Jeder hat alles voll reingeworfen. Egal, auch die, die reinkamen. Marc Stendera als Paradebeispiel, der die letzte Zeit wenig gespielt hat. Die Jungs haben es sich mehr als verdient. Das einzige, über das wir meckern dürfen, ist das wir nicht mit 4:0 oder 5:0 gewonnen haben."

über Torschütze Luka Jovic: "Der Junge hat Ziele und will immer besser werden. Die Truppe funktioniert insgesamt sehr gut. Wenn da einer abheben will, dann holen sie den wieder runter."

...über Adi Hütter: "Natürlich habe ich mit ihm auf der Tribüne über das Spiel geredet. Wir haben uns einfach nur gefreut. Das wird er morgen auch jedem mitteilen."

...über den Titel in der Europa League: "Den Traum dürfen wir haben. Es ist legitim, dass er da ist. Morgen schauen wir uns gemütlich die Auslosung an. Am Sonntag ist aber wieder Bundesliga."

...über das ein oder andere Bier: "Die Jungs dürfen jetzt natürlich einen Schluck trinken, aber sie werden auch sehr müde sein. Das sind Profis. Ich schaue da aber auch nicht so wirklich hin. Das müssen sie selbst wissen."

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)...

... über das Spiel: "Es ist toll und das macht uns stolz, dass wir immer noch international vertreten sind. Wir dürfen nicht zufrieden, aber stolz sein, dass wir es so weit geschafft haben. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können."

...über die Freude über das Weiterkommen: "Wir haben am Sonntag schon wieder ein sehr wichtiges Spiel. Natürlich dürfen wir uns jetzt freuen, aber wir müssen alles dafür tun, damit wir am Sonntag wieder fit sind."

...über die Ziele in der Europa League: "Am Anfang der Saison war das Ziel, die Punkte einzufahren, die wir vorher liegen gelassen haben. Nach Hannover haben wir eine Serie von zehn ungeschlagenen Spielen gestartet. Jetzt stehen wir im Viertelfinale der Europa League. Da muss man die Ziele natürlich neu justieren. In der Bundesliga können wir auch noch gut abschneiden."

Danny da Costa (Eintracht Frankfurt)...

...über den Sieg: "In diesem Stadion gegen Inter Mailand weiterzukommen, das ist unglaublich. Atemberaubend! Ein Abend, der uns allen mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird."

...über die taktische Herangehensweise: "Wir wollten immer weiter nach vorne spielen und uns nicht hinten reindrängen lassen. Irgendwann hatten wir einfach ein super Gefühl. Jeder hat sich in jeden Schuss geworfen."

...über die Ziele in der Europa League: "Jetzt sind wir im Viertelfinale, das hat uns auch keiner zugetraut. Da können wir drauf aufbauen. Jetzt schauen wir, wer der nächste Gegner wird und was am Ende dabei rauskommt."

Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt)...

...über das Spiel: "Wir sind immer besser und besser ins Spiel gekommen, haben Inter Mailand extrem gut und weit vom eigenen Tor ferngehalten und kaum Torchancen zugelassen. Das war der Schlüssel zum Sieg."

...über den weiteren Weg in der Europa League: "Wir warten jetzt mal die Auslosung ab und freuen uns erstmal über diesen wahnsinnigen Sieg hier bei Inter Mailand. Jetzt schauen wir mal, wo die Reise hingeht."

Christian Peintinger (Co-Trainer Eintracht Frankfurt)...

...über seine Rolle als Aushilfs-Chefcoach: "Natürlich ein absolutes Highlight meiner Trainerkarriere, aber es lag an der Mannschaft. Die Mannschaft hat das geschafft."

...über den Austausch mit dem gesperrten Hütter: "Es war eigentlich nur ein Rollentausch. Die Vorbereitung auf das Spiel war identisch, also war es für mich auch keine große Umstellung, außer, dass ich an der Seitenlinie stand."

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