Der 20. November 2020 ist ein Datum, das viele Fans gespannt erwarten, insbesondere wenn sie es mit Borussia Dortmund halten. Dann wird Youssoufa Moukoko 16 Jahre alt und hat mit einer entsprechenden Genehmigung die Erlaubnis, im Profi-Fußball aufzulaufen. Viele werden darauf schauen, wie sich das größte deutsche Sturm-Juwel bei den Großen behaupten kann, nachdem er mit 83 Toren in 50 U17-Bundesliga-Spielen und 37 Treffern in 21 U19-Bundesliga-Spielen die bestehenden Rekorde förmlich zertrümmerte.
Am 21.11. steht der achte Bundesliga-Spieltag gegen Hertha BSC an. Hier könnte Moukoko sein Debüt für den BVB feiern. Und nur drei Tage später steigt die Champions-League-Partie gegen Brügge. Für den CL-Kader der Dortmunder ist Moukoko nicht nominiert. Dennoch könnte er bei dem Spiel auflaufen.
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Champions League: Moukoko erfüllt Voraussetzungen für B-Liste

Denn über die sogenannte B-Liste können Vereine eine beliebige Anzahl an Spielern nachnominieren. Die Voraussetzungen, um auf die B-Liste gesetzt zu werden, sind nach Artikel 44 der UEFA-Champions-League-Regularien:
  • Der Spieler muss 16 Jahre alt sein.
  • Der Spieler muss die vergangenen zwei Jahre ohne Unterbrechung bei dem Verein registriert gewesen sein.
Moukoko erfüllt diese Voraussetzungen und wie BVB-Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der "Bild" verriet, soll diese Möglichkeit auch genutzt werden: "Ja es stimmt. Wir werden Youssoufa über die B-Liste für die Champions League anmelden."

Moukoko winkt der Alters-Rekord

Sollte Moukoko dann tatsächlich gegen Brügge auflaufen, wäre er der jüngste Spieler, der jemals in der Champions League aufgelaufen ist. Den bisherigen Rekord hält Celestine Babayaro, der 1994 mit 16 Jahren und 87 Tagen für RSC Anderlecht sein CL-Debüt gab.
Sollte es mit dem Einsatz nicht klappen, hätte Moukoko auch noch bei den übrigen zwei Gruppenspielen gegen Lazio Rom (2.12.) und Zenit St. Petersburg (8.12.) die Chance, den Rekord zu knacken.
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