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X-Faktor Messi: Wie fit ist der Star vor dem Kracher gegen den BVB?

X-Faktor Messi: Wie fit ist der Star vor dem Kracher gegen den BVB?
Von Eurosport

16/09/2019 um 16:30Aktualisiert 16/09/2019 um 16:33

Vor dem Champions-League-Kracher gegen Borussia Dortmund schaut ganz Barcelona bang auf die rechte Wade von Superstar Lionel Messi. Der 32-Jährige ist mittlerweile wieder in das Mannschaftstraining des FC Barcelona eingestiegen - ein Einsatz zum Auftakt der "Königsklasse" ist jedoch nach wie vor fraglich. Im Falle eines Ausfalls stünde das nächste Wunderkind aus "La Masia" schon bereit.

Lionel Messi gluckste vor Freude, er schenkte den bedauernswerten Teamkollegen im Fünf-gegen-Fünf die Tore reihenweise ein. Doch irgendwann warf der Weltstar vom FC Barcelona seinen pinken Schuh beiseite und drückte skeptisch auf seiner rechten Wade herum. Drei Betreuer standen in Denkerpose daneben.

Messi frustriert: "Habe das noch nie durchgemacht"

Obwohl die Ärzte am Montagmittag kurz vor der Abreise nach Deutschland grünes Licht gaben: Das "Staatsgeheimnis", ob der Argentinier für das Spiel bei Borussia Dortmund wirklich topfit sein wird, ist nur vage zu beantworten: wahrscheinlich noch nicht.

"Eine Wadenverletzung ist kompliziert", sagte Messi zuletzt leicht frustriert. "Man denkt, dass alles wieder okay ist, aber es kann tückisch sein. Ich habe das noch nie durchgemacht, jetzt weiß ich, wie es ist." Dementsprechend werde er "erst wieder spielen, wenn ich sicher bin, dass mir nichts passiert".

Lionel Messi zurück im Mannschaftstraining des FC Barcelona

Lionel Messi zurück im Mannschaftstraining des FC BarcelonaTwitter

Dafür war es am Samstag gegen den FC Valencia (5:2) zu früh. Messi schaute sich das Spektakel von der Tribüne aus an. Ein bisschen kicken, das geht inzwischen wieder, auch am Montag in Barcelona. Sprints und Wendungen im Höchsttempo sind noch schwierig. "Wir wollen nichts riskieren", sagte Trainer Ernesto Valverde.

Barcelona feiert Youngster Fati

Dass sich bei den Katalanen ausnahmsweise einmal nicht alles um den kleinen Argentinier dreht, liegt an einem Teenager aus Guinea-Bissau. Anssumane Fati, genannt Ansu, ist 16 Jahre alt, halb so alt wie Messi, er ist das nächste Wunderkind aus der Zaubererschmiede "La Masia" und durfte am Samstag nur mit Zustimmung seiner Eltern spielen. Er erzielte mit seinem ersten Ballkontakt das 1:0, bereitete mit dem zweiten das zweite Tor vor und hätte mit dem dritten fast das dritte gemacht.

"Ein Star ist geboren", jubelte die Sportzeitung "Marca". Sport fragte auf ihrer Titelseite:

"Ansu, von welchem Planeten kommst Du?"

"Was der Junge so anstellt, ist nicht normal", sagt Valverde. Der Trainer will aus der zwangsläufig aufflammenden Debatte ein wenig heiße Luft lassen:

"Der Vergleich mit Messi macht mir keine Sorgen. Der Ballon wird groß werden, aber wir werden zusehen, dass er nicht platzt."

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Reus über Messi: "Der beste Spieler der Welt"

Möglicherweise werden Messi und Fati gemeinsam auf der Bank sitzen und auf einen Einsatz als Joker warten. Die psychologische Komponente, Messi als Angstmacher also, ist auch nicht zu unterschätzen. Oder? "Ich würde mich freuen, wenn er spielt", sagte am Montag BVB-Star Marco Reus:

"Er ist der beste Spieler der Welt."

Keine Angst, aber großen Respekt haben die Katalanen vor den Zuschauern und dem Dortmunder Angriffswirbel. "Wenn die Verteidigung nicht langsam mal aufwacht", warnte Marca, "kann Dortmund die Hölle sein."

(SID)

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