Scholl verglich den Neuzugang mit zwei ehemaligen Bayern-Größen. "Bei Robben oder Ribéry, wusste man, es geht gegen Real Madrid, aber wir haben die beiden. Die werden immer wieder etwas probieren", sagte er. "So weit ist er noch nicht." Ob sich das ändere, könne er nicht abschätzen.
"Er ist mit seinen 25 Jahren immer noch unfertig", fügte Scholl hinzu. "Wir wussten alle, was Robben macht, auch die Gegenspieler. Und trotzdem konnte es keiner verhindern." Bei Sané fehle ihm dagegen noch etwas "die Struktur".
Der Experte gestand zudem, dass sein Verhältnis zu Bayerns Vorstandsmitglied Oliver Kahn nicht das beste sei. "Wir mögen uns nicht", gab er zu. "Ich bin heilfroh und glücklich, dass ich diesen Wahnsinnigen, der er damals im Tor war, hinter mir habe. Das ist aber beidseitig. Ich habe mal gesagt, ich habe Angst vor Krieg und Oliver Kahn - und das bleibt so."
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Sorgen, dass sich das Aus in der Champions League auch auf die Leistungen des Rekordmeisters in der Bundesliga auswirken könnte, habe er nicht: "Sie können jetzt mehr regenerieren und haben nicht mehr diese Dreifachbelastung. Die sind nicht aufzuhalten", sagte Scholl.
Der ehemalige Bayern-Profi zeigte sich daher trotz des Ausscheidens gelassen und zu Scherzen aufgelegt: "Ich war beim Augenarzt und beim Optiker, und ich konnte beiden helfen", spielte er auf seine neue Brille an.
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