Joan Laporta glaubt noch immer an die Super League.
Das machte der Präsident des FC Barcelona unmissverständlich klar. "Die Super League ist nötig", betonte Laporta im Interview mit dem katalanischen TV-Sender "TV3".
Die großen Klubs würden schließlich "einen beträchtlichen Teil der Ressourcen beitragen" und müssten daher in die Lage gebracht werden, "ein Wort mitzureden bei der Verteilung der Einnahmen".
La Liga
Messi sei Dank: Barça bleibt im Titelrennen
22/04/2021 AM 21:52
Auf der Vereinshomepage erläuterte der FC Barcelona überdies in einer ausführlichen Mitteilung, weshalb es richtig war, der Super League beizutreten.
Es gebe eine "Notwendigkeit für Strukturreformen", um den Weltfußball finanziell am Leben zu erhalten. Das "Produkt, das Fans auf der ganzen Welt angeboten" werde, müsse verbessert werden.

Barcelona: Super League noch nicht abgehakt

Gleichwohl zeigte der Traditionsverein Verständnis für die kontroversen Reaktionen von Fans, Medien und einigen Klubs auf die Super League.
"Angesichts der öffentlichen Reaktionen ist es keine Frage, dass der FC Barcelona eine tiefergehende Analyse begrüßt", heißt es in dem Statement weiter. "Eine solche eingehende Analyse erfordert Zeit und die notwendige Gelassenheit, um vorschnelle Maßnahmen zu vermeiden."
Keine Frage - auf Chefebene hat man beim FC Barcelona die Super League noch lange nicht abgehakt.
Das könnte Dich auch interessieren: Gündogan kritisiert Champions-League-Reform

Pérez gibt nicht auf: "Super League ist im Standby-Modus"

Champions League
Super League gescheitert? Pérez: "Da liegen Sie komplett falsch"
22/04/2021 AM 09:37
Champions League
"Totgeburt" der Milliardenliga: Super League schon wieder Geschichte
21/04/2021 AM 13:47