Die Fanorganisationen schrieben: "Eine derartige Liga würde das europäische Modell des Sports, das auf allgemein anerkannten Prinzipien wie sportlicher Leistung, Auf- und Abstieg, Qualifikation zu europäischen Wettbewerben über nationale Erfolge und finanzieller Solidarität beruht, zerstören."
Die Fangruppierungen befürchten, dass durch eine Superliga "noch mehr Reichtum und Macht in den Händen einiger weniger Topclubs" gebündelt werde. Reformen seien im europäischen Fußball zwar notwendig, müssten jedoch darauf abzielen, "ein Chancengleichgewicht in den europäischen Wettbewerben wiederherzustellen, die nationalen Ligen zu schützen, die Interessen der Fans zu wahren und für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen zu sorgen", heißt es in der Erklärung.
Die klare Positionierung der Fans kommt durchaus zu einem überraschenden Zeitpunkt. Schließlich hatte der Weltverband FIFA einer Superliga jüngst ohnehin faktisch schon einen Riegel vorgeschoben. Ein solcher Wettbewerb werde nicht "anerkannt" und "Vereine oder Spieler, die an einem solchen Wettbewerb teilnehmen würden, dürften folglich an keinem von der FIFA oder der jeweiligen Konföderation organisierten Wettbewerb teilnehmen", teilte der Verband Mitte Januar mit.
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Diese Handhabung dürfte den Fangruppierungen gefallen. Aus ihrer Sicht widerspricht eine Superliga nämlich "der Natur des Wettbewerbs" und "dem Grundgedanken des Fußballs". Deshalb sei diese Art von Reformansatz "zutiefst ungerecht und kontraproduktiv", heißt es in der Erklärung, die auch von einigen deutschen Gruppierungen wie dem Bündnis "Unsere Kurve" unterzeichnet wurde, weiter.
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