Welche Maßnahmen die Madrilenen ergreifen möchten, ging aus dem Bericht des Radiosenders nicht hervor.
Real hatte im Rahmen der ersten Ziehung Benfica Lissabon als Gegner zugelost bekommen, erst im Anschluss war es zu einem Fehler gekommen.
Dieser unterlief Michael Heselschwerdt bei der Ziehung der Gegner von Villarreal und anschließend Atlético Madrid. Der Leiter der Vereinswettbewerbe bei der UEFA legte fälschlicherweise auch Manchester United in den Lostopf.
Champions League
"Natürlich sind wir Favorit": Bayern bei zweitem Anlauf im Losglück
13/12/2021 AM 14:09
Da United und Villarreal bereits in der Gruppenphase schon gegeneinander antraten, hätten sie nicht noch einmal aufeinandertreffen dürfen.

Ziehung musste wiederholt werden

Tatsächlich zog Ex-Profi Andrej Arshavin, der am Montag als Loszieher in Erscheinung trat, dann auch die Red Devils. UEFA-Generalsekretär Giorgio Marchetti bemerkte den Fehler und ließ Arshavin ein weiteres Los ziehen. Dieses Mal stand Manchester City auf dem Zettel.
Allerdings setzte sich dieser Fehler in der Folge fort. Als anschließend der Gegner von Atlético Madrid gezogen wurde, vergaß Heselschwerdt in dem Glauben, ManUnited sei bereits raus, die Kugel des englischen Rekordmeisters dazuzulegen. Stattdessen landete der FC Liverpool im Topf - als Gruppengegner von Atlético hätten die Reds wiederum nicht noch einmal gegen die Madrilenen antreten dürfen.
Zwar wurde der FC Bayern als Gegner von Atlético gezogen, da Manchester United jedoch im Topf fehlte, musste die Wahl wiederholt werden. Die UEFA nannte ein "technisches Problem mit der Software eines externen Dienstleisters" als Ursache. Diese Software schreibt den Offiziellen bei der Auslosung vor, welche Mannschaften in die Lostöpfe müssen.

Real Madrid bekam PSG zugelost

Im zweiten Anlauf lief alles glatt, Real bekam den französischen Vertreter Paris Saint-Germain zugelost. Der Klub von der Seine gilt als Mitfavorit auf den Titel und ist deutlich stärker einzuschätzen als Benfica.
Laut "Cadena Cope" habe die sportliche Qualität des Gegners jedoch nichts mit dem Einspruch der Blancos zu tun. Demnach habe Real direkt nach der Pannen-Auslosung entschlossen, Protest einzulegen.
Real-Vorstandsvorsitzender Emilio Butragueno sagte zur Chaos-Auslosung: "Es war überraschend, bedauerlich und sehr schwer zu verstehen. Angesichts der Millionen von Fans, die gespannt auf die Auslosung waren, sowie die ganze Welt des Sports."
Das Hinspiel zwischen Real und PSG steigt am 15. Februar. Das Rückspiel ist für den 9. März angesetzt.
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