Die Behörde wollte mit dieser zusätzlich zur obligatorischen Autopsie durchgeführten Untersuchung ausschließen, dass bei der Behandlung von Diego Maradona, der kurz nach seinem 60. Geburtstag verstarb, keine Fahrlässigkeit oder Nachlässigkeit vorlag. Die Justiz ermittelt gegen Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
In dem nun von der Staatsanwaltschaft veröffentlichten Bericht heißt es, dass Maradona an einer Zirrhose, Nierenversagen und Nierenproblemen litt sowie außerdem an zahlreichen Herz- und Arterienerkrankungen. Es wurden keine Spuren von Alkohol oder Drogen im Blut oder Urin des argentinischen Weltmeisterkapitäns von 1986 gefunden.
Bei toxikologische Tests wurden jedoch Spuren von zahlreichen Medikamenten festgestellt, darunter war ein Antidepressivum. "Was auftaucht, ist genauso wichtig wie das, was bei diesen Tests nicht auftaucht. Auf den ersten Blick bestätigen sie, dass Maradona Psychopharmaka bekommen hat, aber keine Medikamente gegen Herzprobleme", sagte einer der Experten.
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Die am Todestag von Maradona durchgeführte Autopsie kam zu dem Ergebnis, dass ein "akutes Lungenödem" sowie ein "chronisches Herzversagen" und "Kardiomyopathie" den Tod verursacht hatten.
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(SID)

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