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RB Leipzig: Champions-League-Qualifikation für Ralf Rangnick wichtiger als Europa League

Rangnick überrascht mit Europa-League-Aussage

30/11/2018 um 09:52Aktualisiert 30/11/2018 um 11:51

Nach der dritten Niederlage im fünften Gruppenspiel steht RB Leipzig in der Europa League vor dem Aus. Den Einzug in das Achtelfinale haben die Leipziger nach dem 0:1 beim FC Salzburg nicht mehr selbst in der Hand und müssen am letzten Spieltag auf einen Sieg der Salzburger bei Celtic Glasglow hoffen - oder auch nicht, denn "bitter" wäre ein Ausscheiden laut Trainer Ralf Rangnick nicht.

Warum?

"Unsere Priorität liegt auf der Bundesliga. Bei uns beschäftigt sich deshalb gerade niemand mit der Europa League. Bei uns würde mit Sicherheit nicht die Welt untergehen."

Denn in der nächsten Saison will der aktuelle Tabellen-Vierte der Bundesliga in der Champions League spielen - und der Weg dorthin führt nunmal als erstes über die Liga.

Zwar wäre es ärgerlich, im kommenden Frühjahr nicht international zu spielen, angesichts des kleinen Kaders der Leipziger aber wahrscheinlich vernünftig. Zudem gibt Rangnick im "kicker" zu:

" Wir haben auch schon in den vergangenen Gruppenspielen nicht die bestmögliche Elf aufgestellt. Wenn es Bundesliga-Spiele gewesen wären, hätte wir auch da anders aufgestellt."

Als Vorbild für diese Strategie gilt demnach die TSG Hoffenheim, deren Trainer Julian Nagelsmann bekanntlich ab Sommer RB trainieren wird. Hoffenheim war 2017/18 in der Champions-League-Qualifikation und anschließend in der Gruppenphase der Europa League gescheitert, hatte sich aber ohne Europacup-Auftritte in der Rückrunde auf Platz drei der Liga und somit in die Champions League spielen können.

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