Alles andere als souverän, aber zumindest effektiv: Der VfL Wolfsburg hat mit einem 4:0 (2:0)-Arbeitssieg gegen den albanischen Vizemeister FK Kukesi die dritte Qualifikationsrunde zur Gruppenphase in der Europa League erreicht.

Im leeren Air-Albania-Stadion nutzten die Gäste schon vor dem Seitenwechsel zwei Abwehrfehler zur Vorentscheidung. In der 21. Minute profitierte Torjäger Wout Weghorst von einem Patzer von Abwehrspieler Erhun Obanor und schob den Ball aus kurzer Distanz ins Netz. Innenverteidiger Maxence Lacroix nutzte zwölf Minuten später eine missglückte Faustabwehr von Kukesis Torhüter Entonjo Elezaj zum zweiten Treffer, ehe erneut der Niederländer (74.) und Admir Mehmedi (89.) zum Endstand erfolgreich waren.

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Dass die Norddeutschen ohne Gegentor in die Halbzeitpause gehen konnten, hatten sie einer Weltklasseparade von Koen Casteels zu verdanken. Der Belgier kratzte in der 35. Minute einen nicht einmal schlecht geschossenen Foulelfmeter von Eduart Rroca aus dem Torwinkel.

Bereits am 24. September geht es für die Wolfsburger im eigenen Stadion gegen Desnal Tschernihiw aus der Ukraine weiter. Sollte auch dieser Gegner ausgeschaltet werden, stünden sie nach einem weiteren Sieg am 1. Oktober in der Gruppenphase. Der mögliche Gegner für diese Partie wird bereits am Freitag (14.00 Uhr) ausgelost.

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Kane rettet die Spurs gegen neun Bulgaren

Mit zwei späten Toren gegen einen dezimierten Außenseiter hat Tottenham Hotspur eine Blamage verhindert. Den 2:1 (0:0)-Sieg beim bulgarischen Klub Lokomotive Plowdiw stellten Harry Kane (81., Handelfmeter) und Tanguy Ndombele (86.) für die Mannschaft von Startrainer José Mourinho sicher, Georgi Mintschew (71.) hatte Plowdiw in Führung gebracht.

Die Bulgaren beendeten das Duell der zweiten Qualifikationsrunde mit neun Spielern. In der 78. Minute sah Birsent Karageren als Verursacher des Strafstoßes Gelb-Rot, Dinis Almeida wegen Reklamierens Rot.

In der dritten Runde tritt Tottenham, Champions-League-Finalist von 2019, bei KF Shkendija/Nordmazedonien an.

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(SID)

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