Imago

WM 2018 in Russland - Sandro Wagner bricht nach Nichtnominierung in Tränen aus

Tränen bei Wagner nach WM-Aus

15/05/2018 um 18:37Aktualisiert 16/05/2018 um 16:38

Für Sandro Wagner war die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw besonders hart. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, brach der Stürmer von Bayern München nach seiner Nichtnominierung für den vorläufigen WM-Kader in Tränen aus. Auch Jupp Heynckes konnte die Entscheidung nicht nachvollziehen und zeigte in seiner Ansprache während des Bayern-Trainings Verständnis für den 30-Jährigen.

Für Heynckes ist die Sache klar: "Ich kann es nicht verstehen. Wenn es nach mir gegangen wäre, wärst Du dabei gewesen, Sandro", spendete der Bayern-Trainer seinem Angreifer Trost.

Bayern-Stars trösten Wagner

Die Bayern-Stars bedachten Wagner derweil mit Applaus und versuchten ebenfalls, den 30-Jährigen ein wenig zu ermutigen. Robert Lewandwoski tätschelte seinen Kollegen aufmunternd den Kopf, wie auf einem von "Bild" veröffentlichten Foto zu sehen ist. Von Thiago gab es eine Umarmung.

Wagner konnte und wollte seine Gefühle aber nicht verbergen und ließ seinen Tränen freien Lauf. Für den Stürmer war überraschend Freiburgs Nils Petersen nominiert worden.

"Keine Entscheidung gegen Sandro"

"Das war keine Entscheidung gegen Sandro, er hat seine Klasse bei uns nachgewiesen. Ich weiß, was solch eine Nachricht bei Spielern auslöst. Solche Entscheidungen werden immer im Sinne der Mannschaft und des Gesamterfolges gefällt", erklärte Löw seine Wahl, und betonte zudem:

"Mein Job als Bundestrainer ist es leider auch, Träume platzen zu lassen!"

Die Twitter-Gemeinde zeigte sich dennoch überrascht von der Maßnahme, bei der WM auf Wagners Dienste zu verzichten:

Vor der Weltmeisterschaft in Russland stehen neben dem Trainingslager in Südtirol noch zwei Länderspiele gegen Österreich in Klagenfurt (2. Juni) und Saudi-Arabien in Leverkusen (8. Juni) an.

Video - "Es tut mir leid": Löw begründet Götze-Entscheidung

01:45
0
0