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Mit Video | Weidauer schießt Turbine zum Last-Minute-Sieg

Mit Video | Weidauer schießt Turbine zum Last-Minute-Sieg

13/09/2019 um 21:44Aktualisiert 13/09/2019 um 23:38

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat am zweiten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga beim 1. FC Köln den ersten Saisonsieg gefeiert. Gegen die Kölnerinnen gab es ein 2:1 (1:1). Nina Ehegötz hatte mit einem unglücklichen Eigentor noch die Gastgeberinnen in Führung gebracht (21.), ehe Luca Graf mit einem schönen Treffer den Ausgleich markierte (34.). Sophie Weidauer setzte den Schlusspunkt (89.).

So lief das Spiel:

Nach dreiwöchiger Pause kam es in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga am 3. Spieltag zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und 1. FFC Turbine Potsdam. Beide Mannschaften konnten in der Liga ein Spiel gewinnen und kassierten eine Niederlage. Im direkten Duell galt Potsdam als Favorit, dem Aufsteiger aus Köln blieb nur die Außenseiterrolle.

Potsdam ging von Beginn an mit viel Druck auf den schnellen Auswärtstreffer, erspielte sich in der 12. Minute die große Chance zur Führung. Nach einer Hereingabe aus der rechten Strafraumhälfte, kam Viktoria Schwalm freistehend aus sieben Metern zum Kopfball, setzte die Kugel allerdings an die Latte.

Köln stand tief, suchte das Heil im schnellen Umschaltspiel nach vorne und in Standardsituationen. Diese Mittel gingen auf: So erzielten die Gastgeber in der 21. Minute die 1:0-Führung. Nach einer Ecke von der linken Seite, bekam Nina Ehegötz den Ball auf Höhe des ersten Pfostens unglücklich ins Gesicht und erzielte das Eigentor.

Video - Eigentor und Treffer in den Winkel: Die Highlights von Köln-Potsdam

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Turbine Potsdam antwortete mit wütenden Angriffen und viel Druck, erzwang in der 34. Minute den fälligen Ausgleichstreffer. Nach einer Ecke von der linken Seite, klärte Eunice Beckmann den Ball ins Zentrum. Luca Graf nahm anschließend aus 24 Metern Maß und versenkte die Kugel wunderschön im rechten Torwinkel - 1:1.

Potsdam blieb nach dem Treffer die aktivere und gefährlichere Mannschaft, Köln konnte sich zwischenzeitlich kaum noch befreien, verteidigte mit allen Spielerinnen tief in der eigenen Hälfte. In der 59. Minute kamen sie jedoch erneut wie aus dem Nichts gefährlich vor das Potsdamer Tor. Nach einer Hereingabe von der linken Seite, kam Beckmann völlig freistehend aus sieben Metern zum Abschluss, schoss den Ball allerdings links vorbei.

Beide Teams erspielten sich gute Möglichkeiten - in der 89. Minute hatten die Gäste die letzte Großchance zur Führung und nutzten ihre Möglichkeit. Die Kölnerinnen klärten einen hohen Ball in den Strafraum nicht konsequent genug. So kam die eingewechselte Sophie Weidauer aus elf Metern zum Abschluss und markierte den Führungs- und Siegtreffer in einer sehr umkämpften Partie. Bitter für die Gastgeber, die eine starke defensive Leistung zeigten und gut dagegenhielten.

Das fiel auf: Zeichen für Menschenrechte

Der 1. FC Köln setzte im Spiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam ein Zeichen für Toleranz und Menschenrechte. Nachdem sich eine iranische Frau, die verbotenerweise zu einem Fußballspiel ins Stadion ging, vor ihrer Gerichtsverhandlung anzündete und anschließend an ihren Verletzungen verstarb, trugen die Kölner Frauen ein blaues Armband, um an diese Frau zu erinnern. Zudem hatte FC-Kapitänin Peggy Nietgen eine Regenbogen-Binde um den Arm. Starke Gesten!

Der Tweet zum Spiel:

Die Statistik: 1000

Video - Graf packt den Hammer aus: Traumtor mitten in den Winkel

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