"Den Frauen müssen wir zeigen, dass wir sie wollen, dass wir ihre Qualitäten brauchen. Das fängt in der Bundesliga an und hört in der Kreisliga auf", sagte Keller.
Dies soll nach den Aussagen des 63-Jährigen auch in wichtigen Positionen beim DFB vorgelebt werden. "Ich wünsche mir im DFB mindestens ein Drittel Frauen in Führungspositionen", sagte Keller: "Und wenn Sie mal bei uns ins Präsidium schauen, da sind fast nur Kerle, die sehen so aus wie ich: leicht übergewichtig, graue Haare. Wir brauchen aber mehr Frauen im Präsidium."
Wenn es nicht anders gehe, könne er sich im Fußball auch eine Quote vorstellen, erklärte Keller: "Wer sich nicht verändert, fällt irgendwann mal aus der Gesellschaft. Derjenige, der das noch nicht kapiert hat, der ist wirklich einer von gestern." Er wisse zwar, dass es ein ganz langer Weg sei und es noch sehr viel zu tun gebe: "Aber die Tore stehen auf."
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Auch eine Frau auf der Bank eines Fußball-Bundesligisten der Männer kann sich Keller vorstellen. "Dass sie es können, ist sicher. Und dann gehört halt auch mal der Mut eines Bundesligisten dazu, einer Frau diese Rolle zu geben", sagte er: "Wichtig ist, die Türen aufzumachen."
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(SID)

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