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Japan feiert ersten Sieg - Italien und England vorzeitig im Achtelfinale

Japan feiert ersten Sieg - Italien und England vorzeitig im Achtelfinale
Von Eurosport

14/06/2019 um 23:33Aktualisiert 15/06/2019 um 11:40

Japan hat bei der Frauen-WM in Frankreich nach dem verpatzten Auftakt den ersten Sieg eingefahren. Die Asiatinnen, die beim Turnier 2011 in Deutschland triumphiert hatten und vor vier Jahren ebenfalls im Finale standen, setzten sich im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe D mit 2:1 (2:0) gegen Schottland durch. Italien zog indes durch einen 5:0-Kantersieg gegen Jamaika ins Achtelfinale ein.

Mana Iwabuchi (23.) und Yuika Sugasawa (37., Foulelfmeter) erzielten die Tore für den Favoriten, Lana Clelland (88.) gelang kurz vor Abpfiff der Anschluss.

Italien feiert Kantersieg

Die italienischen Fußballerinnen sind vorzeitig ins Achtelfinale der WM in Frankreich eingezogen: Die "Squadra Azzura" löste das Ticket für die K.o.-Runde durch ein ungefährdetes 5:0 (2:0) gegen den WM-Debütanten Jamaika und wahrte die makellose Bilanz.

Die Italienerinnen gingen in Reims dank des Dreierpacks von Cristiana Girelli in Führung. Die 29-Jährige von Juventus Turin verwandelte einen Foulelfmeter (12.), traf nach einer Ecke (25.) und nutzte einen Fehler von Jamaika-Torhüterin Sydney Schneider (46.). Aurora Galli (71., 81.) baute das Ergebnis weiter aus. Die "Reggae Girlz" aus Jamaika warten weiter auf ihren ersten Treffer bei einer Weltmeisterschaft.

Italien (6 Punkte) verdrängte Top-Favorit Brasilien (3) nach dessen Niederlage gegen Australien am Vortag (2:3) von Platz eins der Gruppe C. Weil die Italienerinnen bereits den direkten Vergleich gegen Australien (3 Punkte) mit 2:1 gewonnen haben, können sie nicht mehr von einem der ersten zwei Plätze verdrängt werden. Australien (3) ist Dritter vor Schlusslicht Jamaika (0).

Jodie Taylor bringt England ins Achtelfinale

England steht nach dem 1:0 (0:0) gegen Argentinien ebenfalls in der Runde der letzten 16. Die "Three Lions" verzweifelten in Le Havre zunächst an Argentiniens Torfrau Vanina Correra, die neben einem Foulelfmeter von Nikita Parris (28.) zahlreiche weitere Versuche der Engländerinnen parierte. Beim Treffer von Jodie Taylor (61.) war sie aber machtlos.

Der WM-Dritte England setzte sich in der Gruppe D mit sechs Zählern vor Japan (4) an die Spitze. Argentinien (1) und Schottland (0) belegen die Plätze drei und vier.

(SID)

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