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13:0! US-Girls feiern WM-Rekordsieg

13:0! US-Girls feiern WM-Rekordsieg
Von Eurosport

11/06/2019 um 22:54Aktualisiert 11/06/2019 um 22:57

Titelverteidiger USA hat bei der Fußball-WM der Frauen in Frankreich einen historischen Kantersieg gefeiert und ein Zeichen an die Konkurrenz geschickt. Die Amerikanerinnen gewannen gegen ein chancenloses Thailand 13:0 (3:0) und sorgten für den höchsten Sieg in der bisherigen WM-Geschichte. Deutlich schwerer taten sich die Niederlande, die in letzter Minute 1:0 (0:0) gegen Neuseeland gewannen.

Schweden setzte sich nach einer fast 45-minütigen Regenunterbrechung dank zweier später Tore 2:0 (0:0) gegen Chile durch.

Den bislang höchsten Endrundensieg feierte die deutsche Mannschaft 2007 beim 11:0 gegen Argentininen, dieser Rekord wandert nun über den großen Teich. Von den Streitereien mit dem nationalen Verband bezüglich einer angeprangerten Diskriminierung zeigten sich die US-Girls auf dem Platz in Reims unbeeindruckt.

Morgan überragt

Von Beginn an dominierten die Weltmeisterinnen das Spiel. Vor allem Starstürmerin Alex Morgan überragte mit fünf Treffern gegen vor allem in der zweiten Halbzeit bemitleidenswerte Thailänderinnen.

In der Gruppe F liegen die USA nach dem ersten Spieltag an der Spitze vor Schweden. Die Skandinavierinnen spielten gegen Chile schwungvoll nach vorne, scheiterten aber immer wieder an der herausragenden Torhüterin Christiane Endler, die einen deutschen Vater hat. In der zweiten Halbzeit öffnete der Himmel über Rennes seine Schleusen, nach 72 Spielminuten bat die Schiedsrichterin die 22 Spielerinnen in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff blieben weitere Torchancen zunächst Mangelware. Kosovare Asllani (83.) erlöste die Schwedinnen in der Schlussphase aber doch noch. Madelen Janogy (90.+4) traf kurz vor Abpfiff zum Endstand.

Später Sieg der Niederlande

In einer insgesamt überraschend ausgeglichenen Partie in Le Havre vergab Vivianne Miedema (60.) eine hervorragende Möglichkeit für die Niederländerinnen. Roord knackte den Riegel des Ozeanienmeisters dann doch noch. Torhüterin Sari van Veenendaal hatte die Führung der Neuseeländerinnen durch eine glänzende Parade gegen Sarah Gregorius (52.) verhindert.

(SID)

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