So lief das Spiel:

Der FC Bayern war das spielbestimmende Team und erarbeitete sich vor allem in der Anfangsphase gute Chancen. Beide Mannschaften agierten geradlinig nach vorne und tauchten in den ersten elf Minuten einige Male im gegnerischen Sechzehner auf.
Es folgte eine Phase, in der sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte. Die Münchner hatten zwar mehr Ballaktionen, da Juve bei gegnerischem Ballbesitz aber defensiv mit einer Fünferreihe agierte, fanden sie im vorderen Drittel - mit Ausnahme der Anfangsphase - nur selten ein Durchkommen.
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04/03/2018 AM 15:26
Der FCB war konteranfällig und geriet nach einem Patzer in Rückstand. Sven Ulreich versuchte einen ungenauen Josip-Stanisic-Rückpass rechts neben dem Kasten zu retten, sodass kein Eckball resultiert. Der Keeper spielte allerdings in die Füße von João Cancelo, der auf den freistehenden Andrea Favilli nach innen passte. Dieser schob zum 1:0 ins leere Tor (32.).
Acht Minuten später war der deutsche Rekordmeister aufgrund der Auswechslung des angeschlagenen Javi Martínez, der durch David Alaba ersetzt wurde, etwas unsortiert und fing sich einen Konter ein. Alex Sandro schlug aus der eigenen Hälfte weit auf die linke Seite, wo Favilli nach innen drang und alleine auf Ulreich zulief. Auf Höhe des Elfmeterpunktes schoss er links unten zum 2:0 ein.
Gleiches Bild im zweiten Durchgang: Bayern hatte mehr Spielanteile und feuerte häufiger Schüsse ab. Fixpunkt war der eingewechselte Renato Sanches. Fast alles lief über den portugiesischen Europameister. Der Bundesligist agierte nach dem Seitenwechsel mit Ballbesitzfußball in Handballmanier um den Turiner Sechzehner - schnelle Abschlüsse waren meist Fehlanzeige. Juventus fokussierte sich auf die Defensivarbeit und verwaltete das Ergebnis äußerst erfolgreich.

Das fiel auf: Weitere Pluspunkte für Sanches

Bayern startete mit einem 4-5-1 (4-2-3-1), bei dem Franck Ribéry auf dem linken und Serge Gnabry auf dem rechten Flügel agierten. Beide gehörten in den ersten 30 Minuten offensiv zu den aktivsten Akteuren, anschließend war von ihnen aber nicht mehr allzu viel zu sehen. FCB-Youngster Woo-yeong Jeong, der im zweiten Abschnitt ins Spiel kam, hatte gute Torchancen, vergab jedoch aus aussichtsreichenden Positionen. Sanches konnte erneut Pluspunkte sammeln und gehörte auch diesmal zu den besten Münchnern. Keeper Ulreich parierte zwar einige Male stark, patzte jedoch einmal haarsträubend, wodurch Juventus in Führung ging.
Bei den Italienern bewarb sich Neuzugang Favilli erfolgreich für weitere Einsatzzeiten. Der 21-jährige Offensivmann kam für 7,5 Millionen Euro vom italienischen Zweitligisten Ascoli und überzeugte mit seiner Abschlussstärke.
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