So lief das Spiel:

Lucien Favre gegen Jürgen Klopp, Borussia Dortmund versus Liverpool. Im International Champions Cup in den USA traf Klopp auf seinen Ex-Klub und gab sich vor der Partie emotional: "Immer dann, wenn mir irgendwo Borussia vor die Augen kommt, dann merke ich schon, wie wichtig mir das Ganze noch ist."
Trotz Liebeserklärung und Emotionalität wollte Klopp mit seiner Mannschaft gegen Dortmund natürlich bestehen, testete aber - wie so üblich - viele Akteure, die sonst nicht in der ersten Elf zu sehen sind. So auch die Borussia. Nach zwei Testspielsiegen gegen Austria Wien und Manchester City (beide 1:0) sollte gegen den Champions-League-Finalist dennoch der dritte Sieg in Folge her. Favre sagte:
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Das Wichtigste für uns ist, die Mannschaft auf die Meisterschaft vorzubereiten. Wir haben noch viel zu tun. Wir haben gut trainiert.
Zunächst sah das Spiel der Dortmunder auch gut aus, flüssige Kombinationen im Zentrum, schnelle Versuche in die Offensive zu kommen - wenn auch zumeist ohne Erfolg. In der 5. Minute hatte der BVB die große Chance in Führung zu gehen. Nach einem Fehler von Loris Karius, der einen langen Ball klären wollte und genau in die Füße von Maximilian Philipp spielte, zappelte die Kugel beinahe im Netz. Der Schuss des Angreifers ging allerdings knapp rechts am Tor vorbei.
20 Minuten später waren dann die Engländer zur Stelle. Nach einer kurz ausgeführten Ecke landete der Ball im Zentrum, wo sich Virgil van Dijk in die Luft schraubte und problemlos zur Führung einköpfte. Danach flachte die Partie im ersten Durchgang ab, den Akteuren war das heiße Wetter in Kombination mit harten Trainingseinheiten anzumerken.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs regnete es Wechsel auf beiden Seiten, Klopp und Favre brachten fast jeweils zwei komplett neue Teams ins Spiel. So benötigten beide Mannschaften Zeit, um sich zu finden. In der Folge entwickelte sich aber ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
In der 66. Minute gelang dem BVB der Ausgleich. Nachdem Christian Pulisic im Strafraum gefoult wurde, trat er zum anschließenden Strafstoß selbst an und verwandelte mit einem trockenen Schuss in die Tormitte.
Kurz vor Schluss brachte Pulisic die Dortmunder in Führung. Nach starker Vorarbeit von Marcel Schmelzer traf der US-Amerikaner in der 89. Minute aus 16 Metern flach zum 2:1. Den Schlusspunkt setzte Jacob Bruun Larsen in der Nachspielzeit, nachdem er einen Nachschuss aus kurzer Distanz über die Linie schoss.

Das fiel auf: Philipp als Angreifer Nummer 1

In puncto Batshuayi-Nachfolge bastelt der BVB derweil an einer internen Lösung. Aufgrund des überhitzten Transfermarktes möchte die Führungsriege des BVB bekanntlich nur bedingt einen neuen Angreifer transferieren, vielmehr auf bereits vorhandenes Personal setzen. In den Fokus rückte dabei zuletzt Philipp, dem die BVB-Verantwortlichen die Rolle als Stürmer durchaus zutrauen. Auch Philipp selbst ist guter Dinge ob seiner womöglich bald neuen Stellenbeschreibung: "Ich weiß, dass ich es kann. In meiner ersten Saison habe ich ein paar Tore gemacht - und auch nicht so schlechte," sagte der Ex-Freiburger.
Wie die gesamte Mannschaft befindet sich auch Philipp noch in der Testphase, muss noch deutlich an sich arbeiten. Wirklich überzeugend war der Auftritt des potentiellen Neu-Stürmers gegen Liverpool allerdings noch nicht - zwischen den Innenverteidigern hing Philipp in der Luft, konnte weder Präsenz noch Torgefahr ausstrahlen. Es ist jedoch noch Zeit bis zum Saisonstart und so kann sich der Offensivmann womöglich noch beweisen. Es bleibt spannend auf dieser Position im BVB-Konstrukt.
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