Auch die spanischen Sportzeitungen "AS" und "Marca" wollen von der Unzufriedenheit des Stürmers wissen. Mit seinen 25 Jahren soll Neymar bereit sein, eine große Mannschaft zu führen und endlich den Ballon d'Or zu gewinnen.
Diese Voraussetzungen sind beim FC Barcelona offenbar nicht gegeben: Neymar ist einer von vielen Weltklasse-Spielern, deren Anführer unumstritten Lionel Messi ist - und auch in Zukunft sein wird.
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Wird Verratti mit Neymar verrechnet?

Neymars angedachtes Solo-Projekt ruft Paris-Präsident Nasser Al-Khelaifi auf den Plan, der als großer Fan des Brasilianers gilt. Da Barça ein Auge auf PSG-Star Marco Verratti geworfen hat, der auf die Dauer Klub-Ikone Andrés Inisesta ersetzen soll, ließe sich eventuell ein nettes Transferpaket schnüren, spekuliert nicht nur die "Sun".
Sind die angeblichen Gespräche mit Papa Neymar der Stein, der eine große Transferlawine ins Rollen bringt?

Neymar (li.) mit Barça-Ikone Messi

Fotocredit: Getty Images

Der 25-jährige Brasilianer besitzt beim FC Barcelona noch einen Vertrag bis 2021. Sollte Neymar nicht mit Verratti verrechnet werden können, sind die Pariser anscheinend bereit, die festgeschriebene Ausstiegsklausel von 220 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, wie "Sky Italia" berichtete.
Die Verantwortlichen der "Blaugrana" stellten allerdings unlängst klar, dass sie von einem Verkauf des Brasilianers absehen.

Barcelona gibt Statement ab

"Wir bleiben entspannt. Wir wollen, dass Neymar weiterhin für uns spielt und er sich bei Barcelona weiterentwickelt", sagte Vorstandssprecher Josep Vives. Und Barcelonas Technischer Direktor Robert Fernández stellte klar:
Barça ohne Neymar? Es wird nicht passieren, dass ein Klub die Klausel von Neymar bezahlt.
Auch Vize-Präsident Jordi Mestre schlug in dieselbe Kerbe. Auf einer Pressekonferenz erklärte er, dass Neymar "zu 200 Prozent" bei den Katalanen bleiben werde.
Eurosport-Check: Dass Neymar nicht die zweite Geige in einer Mannschaft spielen will, ist verständlich. Beim FC Barcelona wird sich das in naher Zukunft wahrscheinlich nicht ändern. Zu sehr konzentriert sich bei den Katalanen alles auf Ausnahmekönner Lionel Messi. Zwar erteilen die FCB-Verantwortlichen jeglicher Transferspekulation eine Absage, doch sollte PSG um Al-Khelaifi ernst machen und die wahnwitzige Summe von 220 Millionen Euro stemmen können, Stichwort: Financial Fairplay, könnte der Rekordtransfer über die Bühne gehen. Aber ist Neymar tatsächlich bereit, in die nicht ganz so anspruchsvolle Ligue 1 zu wechseln?
Transferwahrscheinlichkeit: 30 Prozent
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