Der überraschende Abschied von Cristiano Ronaldo aus Madrid beschäftigt Spanien noch immer.

In einem langen Hintergrundbericht der angesehenen Tageszeitung über die Hintergründe des Wechsels verrät das Blatt, dass PSG im Mai 2018 an Jorge Mendes, den Berater des Europameisters, herangetreten sei und das Interesse an einem spektakulären Transfer-Coup hinterlegt hätte.

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Allerdings sei für die Pariser dabei eine Voraussetzung zentral gewesen:

Der Wechsel sollte unbedingt erst am letzten Tag der Transferperiode abgewickelt werden - ein überraschender Hammer am "Deadline Day", so der Wunsch.

Hintergrund dafür sei die große Sorge bei PSG gewesen, dass ansonsten Real-Präsident Florentino Perez seinerseits einen Deal mit Neymar oder Mbappé hätte vorantreiben können: Beide Superstars aber wollte der französische Meister auf keinen Fall verlieren.

Eine Hängepartie über den Sommer hinweg sei aber Ronaldo zu riskant gewesen: Er wollte frühzeitig Klarheit über seinen neuen Verein und soll schon im Dezember 2017 den Auftrag gegeben haben, erste Bande zu Juve zu knüpfen - während der 33-Jährige ein Angebot des AC Mailand über 150 Millionen Euro für fünf Jahre Vertrag nach einiger Bedenkzeit verstreichen ließ.

Ich vergesse nicht, dass Juve mich schon wollte, als ich noch bei Sporting Lissabon war. Sie haben zweimal das Finale der Champions League erreicht - mit mir werden sie sie gewinnen.

Wie zerrüttet dabei das Verhältnis zwischen Perez und dem fünffachen Weltfußballer war, soll einen weitere Aussage Ronaldos belegen:

Wenn Florentino jetzt kommt und mir das Doppelte bietet, ist mir das egal: Ich gehe zu Juve.
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