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Operation Neymar: Barça macht offenbar ernst - schaltet sich Juventus ein?

Operation Neymar: Barça macht offenbar ernst - schaltet sich Juventus ein?
Von Eurosport

Vor 20 Stunden

Wie katalanische Medien vermelden, soll der FC Barcelona seine Bemühungen um den brasilianischen Superstar Neymar intensiviert haben. Demnach habe Barça PSG ein konkretes Angebot für den Brasilianer in Form einer Leihe mit späterer Kaufpflicht gemacht. Allerdings soll sich nun auch Juventus Turin in den Kampf um Neymar eingeschaltet haben. Das News-Update rund um Neymar.

Update vom 20. August: Der FC Barcelona unternimmt im Kampf um Superstar Neymar offenbar einen konkreten Schritt. Laut eines Berichts des katalanischen Fernsehsenders "RAC 1" haben sich Verantwortliche des Vereins um Präsident Josep Maria Bartomeu mit Scout André Cury getroffen.

Demnach hätte man ein schriftliches Angebot für Neymar eingereicht. Es solle sich dabei um eine Leihe mit späterer Kaufpflicht handeln. Über die Höhe des Angebots sind keine Informationen bekannt.

Die spanische Zeitung "AS" berichtet unterdessen, dass auch Juventus Turin in den Poker um Neymar eingreift. Demnach sei der Verein von Cristiano Ronaldo angeblich bereit, rund 103 Millionen Euro für den Stürmer zu bezahlen und zudem Paulo Dybala zu PSG zu schicken.


19. August | Klare Ansage von Tuchel

PSG-Trainer Thomas Tuchel machte nach der Niederlage seines Klubs gegen Rennes deutlich, dass ein Verkauf seines Superstars Neymar nur in Frage komme, wenn man hochwertigen Ersatz verpflichte. "Wir können Neymar nicht verlieren, ohne ihn zu ersetzen", sagte Tuchel:

"Wenn wir ihn behalten, haben wir einen Spieler, der die Duelle eins gegen eins gewinnen kann. Und das ist manchmal notwenig."

Tuchel erklärte zudem, dass sich bei der Situation nichts geändert habe. "Der Markt ist offen. Es wird nicht heute oder morgen entschieden werden. Die Dinge sind nicht in Stein gemeißelt", so der Coach.


17. August | Neymar-Transfer droht zu platzen

Schlechte Nachrichten für den FC Barcelona: Wie die französische "L'Equipe" berichtet, droht der Transfer von Neymar zu den Katalanen zu platzen. Der Grund dafür soll die bevorstehende Leihe von Philippe Coutinho zum FC Bayern München sein.

Der Brasilianer war einer der Wunschspieler des französischen Meisters, der im Zuge des Neymar-Deals im Tausch nach Paris kommen sollte.

Demnach ist ein Wechsel des 27-Jährigen Superstars zum FC Barcelona nun angeblich vom Tisch.


16. August | PSG-Sportdirektor Leonardo tadelt Neymar

Leonardo spricht Klartext: "Neymar hat Fehler gemacht. Wissen Sie, ich kannte ihn vorher nicht. Im Laufe der Zeit lernte ich ihn kennen. Und ich denke aufrichtig, dass er ein guter Junge mit einem sehr guten Herzen ist. Und auf dem Platz ist er ein außergewöhnlicher Spieler."

In Sachen Transferangelegenheiten scheinen sowohl die Verhandlungen mit Barcelona als auch mit Real Madrid zu stagnieren. Hierzu stellt Leonardo klar: "Es gibt Gespräche über seine Zukunft, wie Sie wissen, aber es gibt keine Fortschritte."

Ins Reich der Fabeln verbannt hat der sportliche Leiter indes Berichte, wonach der Brasilianer aus dem Trainingsbetrieb der Mannschaft von Thomas Tuchel verbannt wurde.

"Das ist nicht wahr. Er wurde nicht aus der Gruppe ausgeschlossen. Er folgt seinem persönlichen Rehabilitationsprogramm. Er ist ein Spieler von Paris Saint-Germain, er hat noch einen Dreijahres-Vertrag, das sollten wir nicht vergessen. Wir müssen alles analysieren, wir müssen alles regeln, bevor er wieder spielen kann", widerlegt Leonardo die aufgekommenen Gerüchte.


15. August | Barcelona soll im Neymar-Poker Real einen Schritt voraus sein

Hat der FC Barcelona im Transferpoker um Neymar gegenüber Erzrivale Real Madrid tatsächlich leicht die Nase vorne? Das berichtet zumindest die spanische "Sport". Grund dafür soll nicht etwa die Millionen-Summe sein, die die Katalanen für den Brasilianer bieten. Sondern die eigenen Transferwünsche von Paris Saint-Germain.

Wie "Sport" und "Marca" übereinstimmend berichten, soll sich PSG für einen Tausch-Deal mit einer Forderung an Real gewendet haben, die offenbar wenig Aussicht auf Erfolg hat. Neben Stürmer Vinicius (siehe News vom 14. August) wünschen sich die Pariser nun offenbar auch Luka Modric als Verstärkung für das PSG-Mittelfeld von den Madrilenen. Dass Real auf diesen Tausch eingeht, scheint hingegen unwahrscheinlich.

Daher könnte der Vorteil bei Barça liegen. Zwar soll PSG eigentlich Paulo Dybala als Wunschkandidat für die Offensive ausgemacht haben, Coutinho wäre für den französischen Meister wohl aber auch eine akzeptable Lösung. Barcelona soll den Brasilianer weiterhin abgeben und in einen Neymar-Deal einbinden wollen.

Nach Informationen der "BBC" durch den spanischen Journalisten Guillem Balague sollen sowohl Real als auch Barça mit ihren bisherigen Angeboten gescheitert sein. PSG soll den Vorschlag von Real abgelehnt haben, eine Millionen-Summe plus Gareth Bale und James Rodríguez für den Neymar-Transfer an Paris abzutreten. Barcelona hingegen soll 100 Millionen Euro plus Philippe Coutinho und Ivan Rakitic erfolglos angeboten haben.

Während sich Real und Barça um die Dienste von Neymar bemühen, soll sich der 27-Jährige fernab des PSG-Teams von Coach Thomas Tuchel fit halten. Wie das brasiliansche Portal "Esporte Interactivo" meldet, wurde Neymar für die Trainingseinheiten von der Mannschaft getrennt - so soll es angeblich auch bis zum Wechsel des Ballzauberers bleiben.


14. August | Paris Saint-Germain soll erstes Barcelona-Angebot abgelehnt haben

Der FC Barcelona steht nach Berichten über Verhandlungen zwischen Paris Saint-Germain und Erzrivale Real Madrid offenbar im Fall Neymar unter Zugzwang. Wie "Le Parisien" berichtet, soll es nun auch ein Treffen zwischen PSG-Sportdirektor Leonardo und Vertretern der Katalanen gegeben haben.

Drei Stunden sollen die ersten Verhandlungen in Paris gedauert haben. Zu einer generellen Einigung kam man dabei offenbar nicht. Die einzige Übereinkunft gab es angeblich zu Coutinho: Barcelona soll weiterhin bereit sein, ihn im Rahmen des Deals abzugeben - und Paris ist wohl an dem Brasilianer interessiert.

"ESPN" will jedoch erfahren haben, dass PSG ein erstes Barça-Angebot abgelehnt hat. Der spanische Meister soll 100 Millionen Euro plus Coutinho und Ivan Rakitic geboten haben. Doch dem Bericht zufolge lehnen die Pariser Rakitic ab und fordern stattdessen Verteidiger Nélson Semedo. Der Portugiese soll in Barcelona aber als "unverkäuflich" gelten.

Nach Informationen der "Daily Mail" belief sich das Angebot der Katalanen nur auf 80 Millionen Euro plus Coutinho - und das sei in den Augen der PSG-Bosse wohl deutlich zu wenig.

Oder plant Barcelona erstmal nur einen Leih-Deal? Der "Independent" schreibt, die Katalanen wollen Neymar in diesem noch gar nicht fix zurückholen - der Kauf könnte demnach erst im kommenden Sommer über die Bühne gehen.

Noch eine Möglichkeit: Real Madrid funkt dem spanischen Meister dazwischen und bekommt den Zuschlag für Neymar. Laut "Sun" haben die Königlichen ebenfalls ein erstes Mega-Angebot vorgelegt.

Angeblich bieten die Madrilenen Neymar ein wöchentliches Gehalt in Höhe von rund 755.000 Euro und wären offenbar bereit, gleich drei ihrer Stars im Tausch nach Paris zu schicken: Isco, Raphael Varane und Marcelo mit einem geschätzten Gesamt-Marktwert von 155 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de).

PSG soll sich nach Informationen der "AS" hingegen Vinicius jr. wünschen. Der Stürmer ist offenbar in den Augen von Sportdirektor Leonardo fernab des Platzes der "Anti-Neymar" - und damit würde sich PSG wohl weit weniger Eskapaden erhoffen als mit Vinicius' Landsmann. Doch Real soll einen Tausch-Deal mit dem 19-Jährigen abgelehnt haben.


13. August | Messi macht sich offenbar Neymar-Rückkehr stark

Laut "Marca" habe der Argentinier mit dem wechselwilligen PSG-Star telefoniert und diesen gebeten, unter keinen Umständen zu Real Madrid zu gehen - sondern darauf zu warten, dass sich Barça und Paris einigen. Auch bei den Verantwortlichen der Katalanen soll sich Messi für Neymar eingesetzt haben. Beide verbindet seit ihrer gemeinsamen Zeit in Barcelona (2013 - 2017) eine Freundschaft.

Das Problem: Nach "Sport"-Informationen schwebt PSG ein Deal vor, der eine Ablöse von 100 Millionen Euro sowie die Barça-Profis Philippe Coutinho, Nelson Semedo und einen weiteren Akteur beinhaltet. Darauf soll der spanische Meister nicht anspringen, weshalb PSG angeblich annimmt, ein besseres Angebot von Real zu erhalten. Die Madrilenen sollen 120 Millionen Euro plus Luka Modric bieten; allerdings heißt es, dass der Kroate gar nicht weg will.

Alles sehr verworren. Der Journalist Marcelo Bechler, der als Insider gilt, weil er Neymars 222-Millionen-Transfer von Barcelona nach Paris 2017 vermeldet hatte, sagte dem Radiosender "Cadena Ser" nun, dass Neymar "zwei Dinge" im Sinne habe: "Erstens will er Paris verlassen, zweitens für Barcelona spielen. Wenn das nicht geht, würde er auch zu Real wechseln."


12. August | Mbappé und Tuchel warnen vor Neymar-Abgang

Stürmerstar Kylian Mbappe würde einen Abgang seinen Sturmpartners Neymar bedauern. Ohne ihn sei PSG nicht dasselbe Team, sagte der Franzose gegenüber "Canal+". "Da dürfen wir nicht lügen", so Mbappé weiter.

Der 20-Jährige ist sich unsicher, ob der französische Meister angesichts des drohenden Abgang seines Sturmpertners mit einem verbesserten Team in die neue Saison geht, in der endlich auch der Triumph in der Champions League errungen werden soll: "Kommt darauf an. Wir müssen sehen, was mit Neymar passiert. Wir werden es für die Fans natürlich probieren."

Auch Trainer Thomas Tuchel würde ein Verlust Neymars zu schaffen machen. "Wenn wir ihn verlieren, werde ich vielleicht nicht schlafen", sagte der ehemalige Coach des BVB bei "Canal+". Der 27 Jahre alte Brasilianer sei ein "superentscheidender Spieler“, so Tuchel.


11. August | PSG-Fans beleidigen Neymar mit Plakaten

Paris Saint-Germain startete mit dem Spiel gegen Nîmes Olympique in die neue Ligue-1-Saison. Neymar war nicht im Kader, er wurde freigestellt. Doch auch wenn der brasilianische Stürmer nicht auf dem Rasen stand, hatten die Fans eine klare Botschaft an den 27-Jährigen.

Anhänger des französischen Meisters hielten Plakate mit der Aufschrift "Neymar, casse-toi" in die Höhe, zu deutsch: "Neymar, verpiss dich". Es war nicht das einzige kritische Banner gegen ihn.

Der Grund: Neymar bekundet öffentlich, nicht weiter für PSG spielen zu wollen. Ein neuer Verein steht noch nicht fest, Real Madrid soll allerdings gute Chancen auf einen Transfer haben. Auch PSG-Sportdirektor Leonardo bestätigte jüngst, die Gespräche seien weiter "als jemals zuvor".


11. August | Real wohl in der Pole Position

Laut "Le Parisien" will sich Paris Saint-Germain im Poker um Neymar offenbar nicht mit einer Ablöse unter 200 Millionen Euro zufriedengeben. Neymar ist seit Wochen wechselwillig und steht bei Real Madrid sowie bei seinem Ex-Klub FC Barcelona hoch im Kurs.

2017 hatte PSG den Brasilianer für 222 Mio. Euro festgeschriebene Ablöse vom FC Barcelona losgeeist und damit die Beziehungen zwischen beiden Klubs ziemlich ramponiert.

Laut "L'Équipe" gab es bereits auf Initiative des Neymar-Lages vor der Sommerpause Kontakt zu Real Madrid, der jedoch nicht intensiviert wurde. Für Real hätten damals eher die Transfers von Paul Pogba oder Kylian Mbappé Priorität genossen.

Real-Boss Florentino Pérez gilt jedoch als Neymar-Fan, was die Sache nun wieder ändern könnte. Zumal sich Transfers von Pogba und Mbappé schwierig gestalten. Und PSG, so schreibt es die "AS", angeblich sowieso viel lieber mit Real über Neymar verhandeln will als mit Barça.

"The Times" will derweil erfahren haben, dass PSG einem speziellen Deal gegenüber nicht abgeneigt zu sein scheint: Demnach wären 158 Millionen Euro plus Luka Modric, immerhin Weltfußballer 2018, ein für PSG akzeptables Angebot.

Einen anderen Tausch-Deal - 90 Millionen Euro Ablöse plus Gareth Bale, vorgetragen von Spielerberater Pini Zahavi - habe PSG derweil laut "Mundo Deportivo" vor einigen Wochen abgelehnt.

Barcelona soll, so schreibt es wiederum die "Marca", Neymar derweil nur im Tausch gegen eigene Spieler - Philippe Coutinho und oder Ousmane Dembélé werden dabei immer wieder genannt - verpflichten und kein Geld ausgeben wollen.

Am Samstag hatte PSG-Sportdirektor Leonardo zumindest bestätigt, dass Transferverhandlungen "weiter fortgeschritten" sein, jedoch noch keine Einigung bestehe. Mit wem, erklärte er nicht.

"Es ist wichtig, die Zukunft für alle zu gestalten", sagte der Brasilianer:

“Wenn er bleibt, spielt er. Geht er, dann ist er weg. Je schneller eine Entscheidung fällt, umso besser.


10. August | "Weiter fortgeschritten": Neymar vor Wechsel

Neymar wird im ersten Ligaspiel von Paris Saint-Germain gegen Nimes nicht im Kader des amtierenden Meisters stehen. Grund sind, nach Angaben des Klubs, die "aktuellen Diskussionen" über die Zukunft des Brasilianers.

Sportdirektor Leonardo bestätigte gegenüber der "BBC", dass die Gespräche über einen Abschied des 27-Jährigen weiter fortgeschritten seien, "als jemals zuvor". Der Verein habe sich bislang aber noch nicht dazu durchgerungen, den Transfer endgültig zu vollziehen.

Es sei nun wichtig, "schnell eine Entscheidung zu treffen", so Leonardo weiter.

Nach Informationen der spanischen Zeitung "Sport" hat derzeit Real Madrid die Nase im Poker um Neymar vorn. Präsident Florentino Pérez habe es sich in den Kopf gesetzt, aus dem Brasilianer einen "Königlichen" zu machen. Er wolle ihn "mit Gold bedecken", titelte das Blatt.

Im Raum steht ein Fünfjahresvertrag mit einem Gehalt von 40 Millionen Euro netto pro Jahr. Bereits vor wenigen Tagen hatten spanische Medien berichtet, Real habe PSG ein Angebot in Höhe von 120 Millionen Euro plus Weltfußballer Luka Modric gemacht.


7. August | Piqué hätte Neymar gern in Barcelona

Barça-Star Gerard Piqué hat sich im Vorfeld der Testspiele des FC Barcelona gegen den SSC Neapel in Miami zu den Gerüchten um eine Rückkehr von Neymar zu den Katalanen geäußert.

Der Spanier erklärte gegenüber Reportern: "Er ist ein toller Spieler, der die Kabine, die Stadt und den Klub kennt." Der Brasilianer sei ein Star "auf und neben dem Platz. Wir hoffen, dass etwas passiert", so Piqué, der anfügte:

“Ich weiß, dass es ein schwieriges Unterfangen ist, er spielt ja für PSG und wir haben ein tolles Team, das um jeden Titel spielen kann.

Jeder wisse um sein Verhältnis zu Neymar. "Natürlich spreche ich mit ihm, aber er muss sich dazu äußern", stellte Piqué klar: "Wir sprechen auch privat, aber ich denke, das hat hier nichts verloren." Abschließend erklärte der 32-Jährige: "Wir wären sehr glücklich, wenn wir ihn bei uns hätten, aber er spielt bei PSG und meine Meinung ändert daran nichts."


5. August | Barça-Vize bei Neymar pessimistisch

Eine Rückkehr von Neymar nach Barcelona ist zur Zeit wohl sehr unwahrscheinlich. Das erklärte der Vize-Präsident der Katalanen, Jordi Cardoner, bei "TV3": "So wie es heute aussieht, gibt es keinen Neymar-Fall. Denn wie der Präsident schon gesagt hat, gestaltet sich das Ganze schwierig." Aktuell sei ein Wechsel des Brasilianers deshalb "ausgeschlossen.

"Wir sind nur passive Akteure. Wir wissen, dass er in Paris nicht glücklich ist, und das ist eine Situation, die in Paris gelöst werden muss", meinte Cardoner weiter:

“Wir haben nicht mit ihnen gesprochen. Es gibt eine Menge Respekt zwischen den Vereinen und wenn es irgendwann einmal einen Fall Neymar gibt, werden wir reden.

Der 27-jährige Brasilianer steht eigentlich noch bis 2022 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Schon seit einigen Monaten wird aber über eine Rückkehr nach Spanien spekuliert.


9. Juli | PSG gibt Neymar prinzipiell frei

Eine Rückkehr von Neymar zum FC Barcelona könnte vielleicht doch realisiert werden. PSG-Sportdirektor Leonardo erteilte im Interview mit "Le Parisien" eine generelle Transfer-Freigabe: "Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein Angebot gibt, das alle Seiten zufriedenstellt." Der 49-Jährige bestätigte zudem schon erste, oberflächliche Kontakte zu den Katalanen. Der aktuelle Stand im Neymar-Poker.

Leonardo betonte allerdings auch: "Bisher wissen wir nicht, ob und zu welchem Preis irgendjemand ein Angebot abgeben möchte." Weiter berichtete der zurückgekehrte Sportdirektor über die Gespräche mit Barça:

“Sie sagten, dass sie ihn nehmen würden, aber dass wir kein Verkäufer-Klub wären.

Gegenüber der "Marca" meinte Leonardo zudem: "Wir haben mit seinen Beratern gesprochen. Ihre Position ist deutlich, aber ein Sache ist auch klar: er hat bei uns einen Dreijahresvertrag und wir haben für ihn noch keine Angebote erhalten. Deshalb gibt es nichts zu diskutieren."

Schon seit einigen Monaten wird über eine Rückkehr des brasilianischen Superstars nach Barcelona spekuliert. Im Sommer 2017 war der mittlerweile 27-Jährige für die bis heute geltende Rekordsumme von 222 Millionen Euro nach Paris gewechselt.


30. Juni | Mbappé will Neymar halten

Kylian Mbappé bemüht sich angeblich intensiv um den Verbleib von Neymar bei Paris Saint-Germain.

Das schreibt die spanische Zeitung "Marca". Dem französischen Weltmeister sei nämlich bewusst, dass PSG ohne den Brasilianer um einiges schwächer ist und damit die Chancen auf den Champions-League-Titel bei einem Wechsel Neymars sinken würden.

Mbappé hatte vor einigen Wochen auf einer Preisverleihung der Ligue 1 betont, mehr Verantwortung bei PSG übernehmen zu wollen. Auch eine etwas veränderte Rolle als Stürmer soll sich der junge Franzose wünschen.

Auf der linken Seite hofft er dabei aber weiterhin auf Neymar als Unterstützung. Um seine beiden obersten Ziele - Ballon d'Or und Champions-League-Titel - zu erreichen, sei Mbappé demnach klar, dass er den Brasilianer in der Mannschaft braucht, behauptet "Marca".

PSG soll immer noch bemüht sein, den aktuell verletzten 27-Jährigen zu halten. Eine Rückkehr von Neymar zum FC Barcelona ist aber laut diverser Medienberichte weiterhin nicht vom Tisch.


29. Juni | PSG schlägt Barça angeblich einen frechen Deal vor

Neymar und die mögliche Rückkehr zum FC Barcelona - es wird konkreter. Wie "Le Parisien" schreibt, besteht Paris Saint-Germain nicht mehr unbedingt auf 300 Millionen Euro Ablöse, sondern könnte sich auch einen Mischdeal aus Geld und Spieler(n) vorstellen.

Demnach wäre aus Pariser Sicht ein Ablösegeschäft mit 130 bis 150 Millionen plus zwei Spieler nach PSG-Wahl denkbar. Namentlich genannt werden dabei Coutinho und Ousmane Dembélé - von Letzteren soll sich Barça aber generell nicht trennen wollen.

Für Coutinho (145 Mio.) und Dembélé (125 Mio.) zusammen hatte Barcelona ohnehin mehr ausgegeben als für Neymar (222 Mio.) eingenommen - der Deal scheint deshalb nur mäßig attraktiv. Zuletzt wurde jedoch auch Samuel Umtiti, der Barcelona verlassen will, als weiteres mögliches Tauschobjekt genannt.

So oder so: Laut "Le Parisien" gibt es de facto noch kein offizielles Angebot für Neymar, der sich aktuell in Brasilien von seiner erneut erlittenen Knöchelverletzung erholt.

Interessanter Nebenaspekt der Meldung: Laut "Le Parisien" habe Neymar Paris bereits am 23. Mai, und damit einen Tag früher als vom Verein genehmigt, verlassen. Und das, so schreibt das Blatt, mit einer Bombe: So habe Neymar an diesem Tag seinem Klub mitgeteilt, dass er PSG im Sommer verlassen will - was die Pariser Verantwortlichen zurückgelassen haben soll.

Sollte die Darstellung von "Le Parisien" stimmen, dann hätte Thomas Tuchel nur ein paar Tage später aber ein überragendes Pokerface gezeigt. Da schwärmte der deutsche Trainer nämlich bei einem Besuch der French Open gegenüber Eurosport in den höchsten Tönen von Neymar, bezeichnete ihn unter anderem als "unglaublich herzlichen Menschen".

Der Brasilianer stand bereits von 2013 bis 2017 beim spanischen Renommierklub unter Vertrag und wechselte vor zwei Jahren für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro zum französischen Serienmeister. Aber auch mit dem 27-Jährigen in ihren Reihen gelang PSG nicht der ersehnte Triumph in der Champions League.

Zuletzt war der Südamerikaner mehr durch Eskapaden außerhalb des Spielfeldes aufgefallen. Neymar sieht sich Vergewaltigungsvorwürfen ausgesetzt, er schlug einem Fan ins Gesicht und beleidigte mehrfach Schiedsrichter. Daraus resultierend ist der Supertechniker in der kommenden Champions-League-Saison für die ersten drei Spiele gesperrt.


27. Juni | Barcelona bestätigt erstmals Kontakt zu Neymar

Der FC Barcelona hat erstmals offiziell Kontakte zu Superstar Neymar bestätigt, über dessen Transfer von Paris St.-Germain zu den Katalanen schon seit Längerem spekuliert wird. "Er will zurückkehren, man wird sehen, ob eine Einigung möglich ist", sagte Barças Vize-Präsident Jordi Cardoner (56) bei einer Veranstaltung der Barça-Foundation.

Auf der Hand liegt allerdings, dass Neymar bei seinem neuen alten Klub Gehaltseinbußen hinnehmen müsste. Auch die Ablösesumme für den Ausnahmespieler, dessen Vertrag in Paris noch bis 2022 datiert ist, dürfte unter der aktuellen Rekordmarke bleiben.

Zusätzlich zu einer Ablösesumme schwebt Barça angeblich vor, Spieler wie die Franzosen Ousmane Dembélé oder Samuel Umtiti im Tausch nach Paris abzugeben. PSG-Trainer ist Thomas Tuchel, in Paris stehen auch die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer unter Vertrag.


25. Juni | Rivaldo rät Neymar zur Barça-Rückkehr

"Ich denke, eine Rückkehr ist eine gute Möglichkeit und sollte er zurückkommen, würde sich alles in seinem Leben ändern", meinte Rivaldo weiter über seinen jungen Landsmann.

Der mittlerweile 47-Jährige spielte selbst von 1997 bis 2002 für die Katalanen und holte dabei zwei Meistertitel, einmal den spanischen Pokal sowie zwei Siege im UEFA Supercup. Zudem wurde er in seiner Zeit in Barcelona zum Weltfußballer und Europas Fußballer des Jahres (beides 1999) gewählt.

Für Neymar sieht Rivaldo aktuell den perfekten Zeitpunkt, um erneut zu wechseln und wieder zu alter Stärke zu finden. "Er muss jetzt diese Entscheidung treffen und darf nicht noch eine Saison warten. Barcelona zu verlassen, war eine plötzliche und schnelle Entscheidung", so der Weltmeister von 2002.

Auch einige private Probleme abseits des Platzes könne Neymar damit lösen, glaubt Rivaldo. Der PSG-Star sei schließlich kein Kind mehr und könne sich noch ändern. Der 47-Jährige sagte weiter:

“Er sollte die Chance ergreifen. Wo auch immer er hingeht, es gibt Gerüchte um Real Madrid oder England, das ist egal. Er hat die Fähigkeit der Beste der Welt zu sein.


25. Juni | Neymar angeblich mit Barça einig - aber PSG mauert

Neymar hat sich angeblich mit dem FC Barcelona über einen Wechsel zurück geeinigt - zumindest mündlich sei zwischen dem Brasilianer und seinem Ex-Klub alles klar. Das behauptet die katalanische Tageszeitung "Sport". Ob ein Transfer des derzeit verletzten Superstars aber tatsächlich stattfindet, bleibt fraglich: Paris Saint-Germain macht keine Anstalten, Neymar ziehen zu lassen.

Angeblich ist Neymar, der 2017 für die Weltrekordablöse von 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG gewechselte war, bereit, für den Wechsel auf Teile seines fürstlichen Salärs, das er an der Seine kassiert, zu verzichten. Das Jahresgehalt von Neymar in Paris wird laut Football Leaks auf 36,8 Millionen Euro taxiert, was rund drei Millionen Euro pro Monat oder 100.000 pro Tag bedeutet. Sein Kontrakt bei PSG läuft bis 2022.

Video - "Gibt keine Lösung": Tuchel erklärt Neymar-Situation

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