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Last-Minute-Tor: Dembélé rettet Barcelona gegen Atlético

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La Liga, Ousmane Dembele

Fotocredit: Getty Images

VonTim Wehinger
24/11/2018 Am 23:07 | Update 25/11/2018 Am 08:49

Ousmane Dembélé rettet Barcelona in der 90. Minute ein Remis. Nachdem Atlético in der 76. Minute in Führung ging, glich er spät zum 1:1 aus. Lange sah es nach einem Sieg für Atlético aus. Diego Costa köpfte die Hausherren in Front. Dembélé, der in der 80. Minute eingewechselt wurde, gelang nach Vorarbeit von Lionel Messi der Ausgleich. Damit bleibt Barcelona an der Tabellenspitze.

So lief das Spiel:

Im Vergleich zum vergangenen 12. Spieltag veränderten sowohl Ernesto Valverde als auch Diego Simeone ihre Startelf auf einigen Positionen. Bei Atlético rotierten Stefan Savic, Lucas Hernández, Koke und Thomas Lemar (für Diego Godín, Francisco Montero, Saúl Níguez und Ángel Correa) nach überstandenen Verletzungen zurück in die Anfangsformation.

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Für Barcelona durften Samuel Umtiti, Nélson Semedo und Arturo Vidal (Für Clément Lenglet, Ivan Rakitic und Malcom) starten. Der „Krieger“ bekam die Chance sich zu beweisen, da Rakitic gesperrt war und zudem mit einer Oberschenkelzerrung ausfiel.

Mit den "Rojiblancos" und Barça trafen das aktuell beste Defensiv- (Atlético mit acht Gegentoren) und das stärkste Offensiv-Team (Barcelona mit 34 Treffern) aufeinander. Die Gastgeber standen dementsprechend tief und überliesen Messi und Co. die Spielkontrolle.

Trotz einem Anteil von knapp 70 Prozent Ballbesitz, gelang es den Gästen nicht, zwingende Torchancen herauszuspielen. Zwei Freistöße von Messi (22./40.) blieben die einzigen wirklichen Abschlüsse. Beide Male versuchte es der Argentinier direkt und beide Male verzog er deutlich übers Tor.

Auf der anderen Seite war von dem für die "Rojiblancos" üblichen, gefährlichen Umschaltspiel nicht viel zu sehen. Die Konter dauerten zu lange und so hatte die Barça -Defensive stets Zeit sich zu formieren.

Bezeichnend war, dass Gerard Piqué für den einzigen Schreckmoment vor dem Tor von Barcelona sorgte (43.). Nach Einwurf von Atlético spielte er scharf zu Marc-André ter Stegen zurück, der darauf nicht vorbereitet war und sich strecken musste, um den Ball noch sicher zu fangen.

Der Großteil der zweiten Halbzeit glich dem ersten Durchgang wie ein Spiegelbild. Mit dem Unterschied, dass Barça noch mehr Ballbesitz hatte. Mit gefährlichen Abschlüssen verhielt es sich lange Zeit ebenso wie vor dem Halbzeitpfiff: Es gab keine.

In der 60. Minute war es dann Griezmann, der seine Klasse aufblitzen lies. Mit einem hervorragenden Laufweg trug er den Ball in den Strafraum der Gäste. Nur Piqués Fußspitze verhinderte, dass Diego Costa einschieben konnte.

Anschließend hagelte es ein Foul nach dem anderen, wodurch jeglicher Spielfluss dahin war. Umso überraschender kam die Führung für die Hausherren. Costa brachte einen Kopfball aus der Rücklage im kurzen Eck unter. Ter Stegen sah dabei nicht besonders gut aus.

Etwa zehn Minuten nach seiner Einwechslung, sorgte Dembélé dafür, dass seine Mannschaft nicht mit leeren Händen nach Hause gehen musste (90.). Nach einer Flanke von Messi tunnelte er Jan Oblak und erzielte den Endstand.

Das fiel auf: Der Krieger bekommt sein Schlachtfeld

Man merkte Vidal an, dass er sich für weitere Einsätze empfehlen wollte. Von seinem Siegeswillen zeugten zahlreiche Kommandos, die er an seine Mitspieler verteilte. Außerdem war der Chilene spielerisch sehr aktiv. Nach dem ersten Durchgang hatte er eine Passquote von 100 Prozent vorzuweisen. Die Konterverteidigung der Gäste funktionierte auch so gut, weil Vidal defensiv immer wieder aushalf. Offensiv sorgte der "Krieger" für Wirbel und musste zunehmend durch Fouls gestoppt werden. So etwa, als Griezmann seinen Gegenspieler mit gestrecktem Bein aufhielt. Normalerweise eine Spezialität des ehemaligen Bayern.

Der Tweet zum Spiel:

Die Statistik: 500

Sergio Busquets lief gegen Atlético zum 500. Mal für seinen Verein auf.

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