1,17 Milliarden Euro Schulden drücken den FC Barcelona. Davon müssen alleine 730 Millionen Euro kurzfristig zurückgezahlt werden. Daher kam die Veröffentlichung von Lionel Messis Vertrag durch die "El Mundo" vor einigen Tagen wohl zur unpassendsten Zeit.
555 Millionen Euro soll der argentinische Superstar zwischen 2017 und 2021 erhalten, das entspricht etwa 138 Millionen Euro im Jahr.
Von dem Vetrag soll es nur wenige Exemplare geben, die nur Messi und seinem Anwalt sowie dem FC Barcelona vorliegen. Daher reagierte der 33-Jährige äußerst ungehalten auf die Verbreitung der Vertragsinhalte.
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Messi soll nun sogar rechtliche Schritte eingeleitet haben und Klage gegen "El Mundo" eingereicht haben. Aber auch gegen fünf Mitarbeiter der Katalanen, die Zugang zu der Akte hatten, soll Anklage erhoben werden. Das berichtet der Radiosender "RAC1".

Lionel Messi: Anklage auch gegen Ex-Präsident Josep Bartomeu

Zu den betroffenen Personen gehören Ex-Präsident Josep Bartomeu, Ex-Vizepräsident Jordi Mestre, der aktuelle Geschäftsführer Óscar Grau, Vorstandsboss Carles Tusquets, und Román Gómez Ponti, der Leiter der Rechtsabteilung.
Auch der Klub selbst habe eine interne Ermittlung eingeleitet und weist die Schuld für die Veröffentlichung von sich.

Neue Vertragsdetails: Messi kann Vertrag bei katalanischer Unabhängigkeit kündigen

Währenddessen wurden auch weitere Vertragsdetails durch "El Mundo" veröffentlicht. Demnach habe sich Messi verschiedene Klauseln in sein Arbeitspapier einbauen lassen, die es ihm ermöglichen, den Verein unter bestimmten Umständen zu verlassen.
Eine davon bezieht sich auf die Unabhängigkeitsbemühungen von Katalonien. Sollte sich die Region von Spanien abspalten und Barcelona deshalb nicht mehr in der spanischen La Liga antreten, dürfte Messi ablösefrei zu einem anderen Verein wechseln.

Di María macht sich Hoffnungen auf Messi-Transfer zu PSG

In dieser prekären Situation zwischen Messi und seinem Jugendklub erscheint es unwahrscheinlicher denn je, dass der 33-Jährige auch nach der Saison noch für die Blaugrana aufläuft. Bereits im Sommer strebte Messi einen Abschied an, die abgelaufene Ausstiegsklausel verhinderte den Wechsel aber.
Nun machen sich aber wieder einige Topklubs Hoffnungen auf Messi, dessen Vertrag im Sommer ausläuft - allen voran Paris Saint-Germain und Manchester City. Messis Nationalmannschaftskollege Ángel di María hat nun auch öffentlich bekundet, dass er seinen Landsmann gerne im PSG-Dress sehen würde.
Es gebe viele Möglichkeiten, dass Messi nächstes Jahr in Paris spielt, erklärte di María.
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