Möglich machen soll diese Auferstehung das von Joan Laporta initiierte Projekt "Espai Barça", mit dem er insgesamt 1,5 Milliarden Euro in den Klub stecken und damit die Vereins-Infrastruktur modernisieren möchte.
"Wir werden schon bald die Auferstehung Barças erleben. Wir werden wieder der beste Verein der Welt werden und die beste Mannschaft der Welt haben", erklärte er.
Fraglich erscheint allerdings, woher Laporta diese Milliardensumme nehmen will, gilt der 26-malige spanische Meister doch als hochverschuldet. Angeblich belasten den Klub Schulden in Höhe von über 1,3 Milliarden Euro.
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Vom "Espai Barça"-Projekt soll nicht nur die Fußballabteilung, sondern der gesamte Verein profitieren. So sollen neben dem Camp Nou auch der Palau Blaugrana, in dem die Handballer und die Basketballer spielen, auf Vordermann gebracht werden.

Camp-Nou-Modernisierung kostet allein 600 Millionen Euro

Laporta hatte dieses Projekt bereits vor einigen Jahren erstmals vorgestellt und 2014 von den Vereinsmitgliedern die Zustimmung zur Durchführung erhalten. Damals betrug das Gesamtvolumen des Vorhabens allerdings noch "nur" 600 Millionen Euro und inkludierte auch die Modernisierung des Estadi Johan Cruyff, in dem die Frauen- und Jugendmannschaften der Blaugrana ihre Heimspiele austragen.
Das Estadi Johan Cruyff ist inzwischen fertiggestellt, bei den anderen beiden Spielstätten tat sich bisher aber nichts. Jedoch soll inzwischen alleine die Modernisierung des Camp Nou 600 Millionen Euro kosten, was auch daran liegt, dass die 1957 erbaute Arena an einigen Stellen enorm baufällig ist.
Aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten für "Espai Barça" muss sich Laporta das Projekt nun erneut von den Mitgliedern bei der "Asemblea de Socios Compromisarios" am 17. Oktober genehmigen lassen. Dabei handelt es sich um eine Art Vollversammlung, an der 4.452 Mitglieder teilnehmen werden. Zugegen sein werden unter anderem langjährige Mitglieder und ehemalige Vereins-Präsidenten und Vertreter der Fanklubs.

Laporta: "Werden desaströse Zahlen bekanntgeben"

Laut Laporta müssen sich die Teilnehmer auf einiges gefasst machen. "Wir werden desaströse Zahlen bekanntgeben, aufgrund des Missmanagements der früheren Präsidentschaft", ließ der amtierende Präsident im Vorfeld bei "Sport" durchblicken.
Gleichzeitig möchte er dennoch eine Aufbruchstimmung erzeugen: "Möge Barça wieder lebendig und ein weltweiter Maßstab melden."
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