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FC Chelsea - Manchester City | Chelsea in der Sarri-Zwickmühle

Warum Chelsea in der Sarri-Zwickmühle steckt

24/02/2019 um 16:47Aktualisiert 24/02/2019 um 17:25

Maurizio Sarri kann mit dem FC Chelsea seinen ersten Titel gewinnen, im League-Cup-Finale geht's gegen Manchester City. Das ist jener Klub, der Chelsea neulich in der Premier League mit 6:0 demütigte und dessen Negativtrend dramatisch beschleunigte. Sarri steht vor dem Aus, eine Interimslösung wird gehandelt - und über allem schwebt der Name von Zinédine Zidane. Es gibt da nur ein paar Probleme.

    Sonderbar bleibt, wie Zinédine Zidane mit der Aussicht auf 200-Millionen-Pfund-Einkäufe gelockt werden soll, wenn der FC Chelsea nicht einen müden Cent ausgeben darf. So will es zumindest die FIFA, und in der Regel befriedet der Fußball-Weltverband seine Wünsche selbst.

    Zidane soll drei Bedingungen gestellt haben

    Unbehaglicher gestaltet sich die Situation in der Premier League, wo Chelsea nach einer Misserfolgsserie aus den Champions-League-Qualifikationsplätzen gepurzelt ist. 0:4 in Bournemouth, 0:6 bei City, zwischendurch zwar 5:0 über Huddersfield, aber halt dieses Resümee: The trend is not Chelsea's friend.

    Ach so. Da war ja was.

    Zinédine Zidane

    Zinédine ZidaneGetty Images

    Wie auch immer Chelsea den Transferbann zu umgehen gedenkt: Die Liste von Zidanes kolportierten Favoriten ist beträchtlich lang. Stürmer Mauro Icardi (Inter) soll draufstehen, ebenso die Mittelfeldspieler Isco (Real Madrid) und Ivan Rakitic (Barcelona) sowie die Verteidiger Kalidou Koulibaly (Neapel), Alex Telles (Porto) und, ja, Matthias Ginter aus Mönchengladbach.

    "Solskjaer-Lösung" für Chelsea?

    Für Kettenraucher Sarri aber könnte die Zündschnur rasch enden. Geht's gegen City und/oder am Mittwoch gegen Tottenham schief, bringt der "Telegraph" schon Steve Holland in die Verlosung, früher Co-Trainer bei Chelsea, aktuell Assistenzcoach der englischen Nationalmannschaft.

    Das Blatt spekuliert über eine Doppelfunktion bis Saisonende, als Vereinskenner wie Ole Gunnar Solskjaer, der bei Manchester United einen Turnaround schaffte.

    Sarri ist noch da, Holland wird gehandelt, Zidane schwebt über allem. Ganz schön kompliziert. Übrigens meldet der "Mirror" weit weniger Euphorisches: Demnach strebe Zidane gar keinen Umzug auf die Insel an. Nicht wegen fehlender Investitionsmöglichkeiten - sondern wegen Land und Sprache.

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