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Kylian Mbappé: Neue Enthüllungen über Wechsel zu Paris Saint-Germain

Neue Enthüllungen zum Millionen-Transfer von Mbappé

07/11/2018 um 18:10Aktualisiert 07/11/2018 um 18:45

Am letzten Tag des Transferfensters wechselte Kylian Mbappé im Sommer 2017 von AS Monaco zu Paris Saint-Germain. Für 180 Millionen Euro sicherten sich die Franzosen die Dienste des damals 18-Jährigen. Doch auch Real Madrid war lange interessiert, hatte sich sogar schon mit Monaco geeinigt. "Football Leaks" enthüllte nun, dass die "Königlichen" bereit gewesen wären, einen höheren Preis zu zahlen.

Von bis zu 214 Millionen Euro ist auf der Enthüllungsplattform die Rede. 180 Millionen Euro Ablöse für Mbappé wären demnach direkt an Monaco gegangen, inklusive 30 Millionen Euro an Boni.

Real Madrid sei zudem bereit gewesen, die kompletten Steuern in Höhe von 34 Millionen Euro zu übernehmen. Der Deal mit Real platzte aber, da sich der junge Franzose für PSG entschied.

Nach der vorläufigen Einigung zwischen Madrid und Monaco am 20. Juli 2017 habe Mbappé Anfang August seine Entscheidung zugunsten von Paris klar gemacht. Mit PSG-Verantwortlichen sei es dann Mitte August zu einem Treffen gekommen.

Mbappé mit hohen Gehaltsforderungen

Dort habe das Mbappé-Lager im Rahmen eines Fünfjahresvertrages ein Gehalt von 55 Millionen Euro herausgehandelt, heißt es bei "Football Leaks" weiter. Das Gehalt des 19-Jährigen steigere sich demnach jedes Jahr, von 7 Millionen Euro 2017/18 auf 9,3 Millionen Euro 2018/19 bis hin zu 12 Millionen Euro im letzten Vertragsjahr.

Kylian Mbappé und Neymar bei PSG im Einsatz

Kylian Mbappé und Neymar bei PSG im EinsatzGetty Images

Weitere Forderungen des Franzosen wurden dagegen nicht erfüllt. Laut den Enthüllungen wollte Mbappé bei einem möglichen Gewinn des Ballon d'Or ein höheres Gehalt. Statt 12 Millionen Euro habe er rund 30 Millionen Euro im Jahr verlangt, genauso viel wie Superstar Neymar.

Die Franzosen lehnten dies ab, garantierten beim Gewinn der Trophäe aber eine Netto-Summe über 500.000 Euro.

Spielerberater sollte Gerüchte anheizen

Wie sich die Ablösesumme für Mbappé aufteilte, deckten weitere Dokumente des "Spiegel" und dessen französischen Partners "Mediapart" auf. Der russische Oligarch und Besitzer von Monaco, Dmitri Rybolovlev, soll den Großteil von 124 Millionen Euro erhalten haben.

Weitere 7,25 Millionen Euro habe angeblich Spielerberater Jorge Mendes bekommen. Der Portugiese berät unter anderem Cristiano Ronaldo und José Mourinho, allerdings nicht Mbappé.

Vielmehr sollte Mendes offenbar die Spekulationen über ein Interesse von Real Madrid weiter schüren.

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