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Thierry Henry wird neuer Trainer von AS Monaco

Fix: Henry neuer Trainer in Monaco
Von SID

13/10/2018 um 11:54Aktualisiert 13/10/2018 um 13:32

Thierry Henry wird neuer Trainer des Champions-League-Teilnehmers AS Monaco. Wie der Vizemeister der französischen Ligue 1 am Samstag mitteilte, erhält der frühere Weltklassestürmer einen Vertrag bis 2021. Für Henry ist es die erste Station als Cheftrainer. Am Freitag war der 41-Jährige noch als Co-Trainer des WM-Dritten Belgien beim 2:1-Sieg der Roten Teufel gegen die Schweiz im Einsatz.

"In erster Linie danke ich AS Monaco für die Möglichkeit, die Mannschaft dieses für mich so besonderen Vereins zu trainieren", sagte Henry:

" Ich freue mich sehr, wieder bei der AS Monaco zu sein. Ich bin überaus entschlossen, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Ich kann es kaum erwarten, die Spieler zu treffen und mit ihnen zusammenzuarbeiten."

Henry startete bei den Monegassen seine Weltkarriere, die ihn im weiteren Verlauf zum FC Arsenal, zum FC Barcelona und zu den New York Red Bulls führte. In 141 Spielen für Monaco zwischen 1993 und 1999 erzielte Henry 28 Tore.

Monacos Vizepräsident Wadim Wassiljew bedachte den Trainernovizen mit reichlich Vorschusslorbeeren: "Thierrys Fußballkenntnisse, seine Leidenschaft für das Spiel, seine hohen Standards und sein Engagement für unsere Farben haben seine Verpflichtung zu einer einfachen Entscheidung für uns gemacht."

Monaco nur auf Platz 18

Monaco hatte sich am Donnerstag nach vier Jahren von Chefcoach Leonardo Jardim getrennt. Die Monegassen haben in der französischen Liga nur einen Sieg aus den ersten neun Spielen eingefahren und belegen derzeit den enttäuschenden 18. Platz.

In der vergangenen Saison war Monaco noch Vizemeister geworden und direkt in die Champions League eingezogen. Dort ist in dieser Saison unter anderem Borussia Dortmund Gruppengegner.

Frankreichs goldene (Trainer-) Generation

Henry ist nicht der erste große Name aus Frankreichs "Goldener Generation", die 1998 und 2000 das Double aus WM und EM gewann, der die Trainerlaufbahn einschlägt. Zwei seiner Mitspieler von einst haben es sogar ganz nach oben geschafft: Zinedine Zidane führte Real Madrid bis zu seinem Rücktritt im Frühjahr zu drei Champions-League-Titeln in Folge, Didier Deschamps gewann mit der französischen Nationalmannschaft im Juli in Russland den WM-Titel.

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