Eurosport

Geplatzter Neymar-Wechsel: Messi übt harte Kritik an Barça

Geplatzter Neymar-Wechsel: Messi übt harte Kritik an Barça
Von Eurosport

12/09/2019 um 08:58

Wegen der geplatzten Verpflichtung von Neymar im abgelaufenen Transfersommer hat Superstar Lionel Messi den FC Barcelona kritisiert. "Ich hätte eine Rückkehr Neymars zu Barça sehr begrüßt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob Barcelona alles dafür getan hat, um seinen Wechsel zu ermöglichen", sagte der Argentinier in der spanischen Zeitung "Sport".

Update vom 12. September: Lionel Messi hat harte Kritik an seinem Verein FC Barcelona geübt. In "Sport" sprach der Argentinier über die Bemühungen, seinen ehemaligen Mitspieler Neymar von Paris St.-Germain zurück zu Barça zu locken.

"Ich hätte eine Rückkehr Neymars zu Barca sehr begrüßt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob Barcelona alles dafür getan hat um seinen Wechsel zu ermöglichen", sagte Messi.

Das ganze Sommer-Transferfenster hindurch hatten beide Klubs über einen Wechsel des brasilianischen Stürmers verhandelt, zu einer Einigung war es aber nicht gekommen. Nun muss Neymar mindestens bis zum Winter für die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel spielen.

"Es ist mit Sicherheit wahr, dass Verhandlungen mit PSG nicht einfach sind. Ich habe nie eine Verpflichtung von Neymar gefordert, ich habe lediglich meine Meinung dazu abgegeben", bewertete Messi. Neymar selbst hatte mehrfach seinen Wunsch öffentlich gemacht, Frankreich zu verlassen.

Die sportlichen Folgen für Barcelona sieht Messi dennoch nicht als besonders schlimm an.

"Sportlich gesehen ist Neymar einer der Besten der Welt. Der Verein hätte sogar Einbußen bei den Bild- und Sponsorrechten hingenommen. Trotzdem bin ich nicht enttäuscht, dass er nicht gewechselt ist. Wir haben ein spektakuläres Team, das jeden Wettbewerb gewinnen kann, auch ohne Neymar," so Messi.


11. September: PSG und Barca streben Winter-Wechsel an

Trotz des geplatzten Wechsels im abgelaufenen Transfersommer hat der Vater und Berater von PSG-Superstar Neymar eine Rückkehr zum FC Barcelona noch nicht abgeschrieben.

"Die Verhandlungen zwischen den Vereinen sind noch nicht zu Ende. Ein Brasilianer möchte nur dort sein, wo er glücklich ist, und er war sehr glücklich in Barcelona", sagte Neymar Senior während einer Konferenz im schottischen Edinburgh.

Der Vater des brasilianischen Nationalspielers erklärte außerdem, woran ein Transfer im Sommer zu den Katalanen scheiterte:

"Als seine Freunde ihn fragten, ob er zurückkehren würde, war er berührt. Als Berater fühlt man sich schwach, wenn es keine Struktur gibt, die einen Wechsel ermöglicht. Es gab keine Vertragsklausel, und das macht die Sache sehr schwierig."

Der FC Barcelona wird weiterhin versuchen, den Offensivstar zurückzuholen. Barça-Klubvorstand Javier Bordas betonte gegenüber der Nachrichtenagentur "EFE":

"Solange er kommen will, werden wir alles tun, was wir können, damit er zu uns kommt."

Entgegen früherer Aussagen könnte der spanische Meister im Winter einen neuen Versuch im Werben um die Dienste des 27-Jährigen starten. "Wir werden sehen. Im Fußball kann sich jeder verändern, aber Neymar ist Neymar", so Bordas weiter.

Die Situation des Brasilianers sei ein "Sonderfall“. Der Klubboss begründete:

"Er ist ein außergewöhnlicher Spieler und will zu Barça kommen. Er hat sich in Paris nicht angepasst, er hat sich geirrt. Das hat er selbst gesagt."

Was dem FC Barcelona in die Karten spielen könnte, ist die Tatsache, dass PSG-Sportdirektor Leonardo seinen wechselwilligen Superstar offenbar so schnell wie möglich verkaufen möchte. Dies berichtete "Tuttosport". Demnach möchte der Brasilianer die Transfer-Spekulationen um seinen Landsmann endgültig beenden.


8. September | Barça-Boss Bartomeu: Neymar-Deal scheiterte an zu hoher Ablöseforderung

Nach dem gescheiterten Wechsel von Neymar zum FC Barcelona, meldete sich nun Klub-Boss Josep Maria Bartomeu im klubeigenen TV-Sender zu Wort.

Der 56-Jährige erklärte, dass ein Transfer an den überzogenen Ablöseforderungen von Paris Saint Germain scheiterte. „Aus dem Deal wurde nichts, weil wir die Forderungen von PSG nicht erfüllen konnten", sagte Bartomeu.

Der Präsident gestand, dass eine Verpflichtung des 27-Jährigen in diesem Sommer zunächst keine hohe Priorität hatte:

Barça hatte sein Team schon geplant, doch die Möglichkeit, Neymar zu verpflichten, ergab sich dann aus der Marktsituation.

Eine mögliche Rückkehr von Neymar zu den Katalanen im Winter schloss Bartomeu hingegen aus. „Er spielt in unseren Januar-Planungen keine Rolle", so der Barça-Boss. Eine Hintertür für einen Transfer im kommenden Sommer ließ er sich jedoch offen. „Die Planungen für die kommende Saison beginnen im Januar und Februar“, so Bartomeu:

"Es kann sein, dass wir dann wieder über ihn reden."

Übereinstimmende Medien hatten zuletzt berichtet, dass der FC Barcelona PSG mehrere Spieler (Ivan Rakitic, Ousmane Dembélé, Philippe Coutinho) für die Dienste des Brasilianers angeboten haben sollen. Mit jenen Gerüchten räumte der Klub-Präsident ebenfalls auf:

" Barça hat niemals Spieler von sich aus angeboten, es war PSG, die nach ihnen gefragt haben. Wir haben alles getan, was möglich war, um ihn zu holen. Die Forderungen von PSG waren jedoch nicht akzeptabel."

Nach Informationen der katalanischen Zeitung "Sport" hätte zahlreiche Spieler des FC Barcelona eine Rückkehr des 27-Jährigen begrüßt. Demnach sollen sie sogar bereit gewesen sein, den Wechsel mit ihrem privaten Vermögen mitzufinanzieren.


01. September | Barca-Wechsel scheint ausgeschlossen

Einen Tag vor Ablauf der Transferfrist hat Neymar laut Medienberichten die Hoffnung auf einen Wechsel zu seinem Ex-Klub FC Barcelona aufgegeben. Wie die französische Sportzeitung "L'Équipe" sowie spanischen Medien berichten, bleibt der brasilianische Stürmer in Paris. Diese Entscheidung hat offenbar das Management des teuersten Fußballers aller Zeiten beiden Vereinen mitgeteilt.

Um den französichen Meister in Richtung Barcelona verlassen zu dürfen, habe Neymar sogar angeboten, sich mit 20 Millionen Euro an der fälligen Ablöse zu beteiligen. Trotzdem habe sich PSG geweigert, ihn zu den von Barca gebotenen Konditionen die Freigabe zu erteilen. Neymar wird somit wohl auch in der kommenden Saison für Paris und Trainer Thomas Tuchel spielen.

Am Dienstag hatte Barcelona das einzige schriftliche Angebot für Neymar abgegeben. Der spanische Meister bot angeblich ein Leihgeschäft an, das den Anforderungen von PSG nicht gerecht wurde. Teil dieser Verhandlungen sei auch der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembele gewesen. Der 22-jährige Franzose wollte jedoch nicht wechseln.

Barça-Boss: "Werden alles tun" für Neymar-Rückkehr - Vater befeuert Gerüchte


31. August | Barça sieht Chancen schwinden

Das Tauziehen um Neymar geht weiter: Der FC Barcelona soll sich weiter weigern, die von PSG geforderte Ablösesumme zu bezahlen - ob aus Prinzip oder Verhandlungstaktik ist je nach Blickwinkel die Frage. PSG-Sportdirektor Leonardo erklärte nach dem Spiel der Pariser am späten Freitagabend in Metz, es gebe zum "aktuellen Zeitpunkt keine Übereinkunft".

Weiter sagte der Brasilianer: "Unsere Position war immer klar. Barcelona wusste immer, was wir wollten. Ganz ehrlich: Wir haben erst am 27. August erstmals ein offizielles schriftliches Angebot von Barcelona erhalten, fünf Tage vor Ende der Transferperiode."

Ob es nun noch bis Ende der Wechselfrist zu einem Deal komme, wisse er nicht, das hänge von Barcelona ab. PSG sei weiter bereit, Neymar ziehen zu lassen - aber das Angebot müsse stimmen, so Leonardo im Interview mit der Tageszeitung "Le Parisien". Klar sei, dass man keinen Ersatz für Neymar auf dem Markt mehr finden werde, weshalb PSG immer daran gelegen gewesen sei, weitere Spieler in eine Paketlösung einzubinden. Ansonsten müsse es eine interne Lösung geben, um Neymars Abgang aufzufangen.

Aus dem Barça-Lager verlautete, PSG habe sehr hohe Erwartungen und diese erfülle man nicht. "Wir sprechen derzeit von einem Transfer in Höhe von 215 Millionen Euro und das akzeptieren wir nicht", wird eine anonyme Quelle aus der Führungsspitze des Klubs von der spanischen Nachrichtenagentur "EFE" zitiert. Doch vom Tisch ist eine Einigung nicht, Barcelona bearbeitet angeblich den nicht wechselwilligen Ousmane Dembélé weiter, sich für einen Wechsel nach Paris zu erwärmen.

Das letzte Wort in der Saga scheint aber auf keinen Fall gesprochen, beide Lager lassen durchblicken, dass es noch einmal zu Gesprächen und einem letzten Angebot aus Barcelona kommen dürfte.


30. August | Wechsel von Neymar zum FC Barcelona weiter in der Schwebe

Wie das spanische Blatt "Mundo Deportivo" berichtet, soll Paris das letzte Angebot der Katalanen in Höhe von 130 Millionen Euro abgelehnt haben.

Weil Ivan Rakitic und Ousmane Dembélé offenbar weiterhin nicht für einen Tausch-Wechsel ins Team von Thomas Tuchel bereit sind, soll PSG einen neuen Barca-Profi als Objekt der Begierde mit in den Neymar-Deal einbinden wollen: Jean-Clair Todibo. Der 19-Jährige ist ein Innenverteidiger-Talent aus Frankreich und spielt dort auch für das U20-Nationalteam.

Doch wie "Cadena SER" vermeldet, soll auch der Todibo-Berater erklärt haben, dass sein Schützling nicht breit ist, Teil des Neymar-Dels zu werden. Der junge Franzose fühle sich in Barcelona wohl und wolle dort auch bleiben.

Damit gerät der FC Barcelona wohl immer mehr unter Zugzwang - eine Entscheidung muss bis zum Ende der Transferphase am 02. September her.

Auch am Donnerstagabend in Monaco soll es nach der Auslosung der UEFA Champions League nicht zu einem voranbringenden Gespräch zwischen Barcelona-Präsident Josep Maria Bartomeu und PSG-Boss Nasser al-Khelaifi gekommen sein. Laut "Mundo Deportivo" führten die beiden kein Gespräch unter vier Augen. Bartomeu soll mittlerweile auch wieder in Barcelona sein.


29. August | Neymar nimmt am PSG-Training teil

Das Tauziehen um Superstar Neymar geht weiter.

Trotz anhaltender Diskussionen über einen Wechsel des 27 Jahre alten Brasilianers zum FC Barcelona nahm Neymar am Donnerstagnachmittag am Training seines Klubs Paris St. Germain teil.

Kurz zuvor hatte der für gewöhnlich bestens informierte italienische Journalist Gianluca Di Marzio von einer Einigung zwischen beiden Klubs berichtet.

Neymar war 2017 für die Weltrekordsumme von 222 Millionen von Barca zu PSG gewechselt, seitdem gab es immer wieder Berichte über eine Rückkehr des in Paris angeblich höchst unzufriedenen Angreifers. Der deutsche PSG-Trainer Thomas Tuchel konnte mit seinem Star nicht planen.

Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu weilt am Donnerstagnachmittag bei der Champions-League-Auslosung in Monaco. Laut spanischen Medienberichten will er dort einen weiteren Vorstoß unternehmen. Zuletzt lagen beide Klubs in Sachen Ablösesumme dem Vernehmen nach deutlich auseinander.

Neymar hat seit dem 11. Mai kein Pflichtspiel bestritten, die Teilnahme an der Copa America mit Brasiliens Nationalmannschaft verpasste er verletzungsbedingt.


29. August | PSG lehnt neues Barça-Angebot für Neymar ab

Auch vier Tage vor Schließung des Transferfensters ist kein Ende im Neymar-Poker in Sicht.

Paris Saint-Germain hat laut des französische Radiosenders "RMC" ein neues Angebot des FC Barcelona für den brasilianischen Superstar Neymar abgelehnt. "Sie wissen von Anfang an, was wir wollen, und sie sind von unseren Vorstellungen noch weit entfernt", zitierte der Sender einen Sprecher des französischen Meisters.

Demnach sei der Grund für die Ablehnung des jüngsten Angebots der Katalanen der zu geringe zeitliche Spielraum, der PSG bis zur Schließung des Transferfensters zur Verfügung steht, um mit den von Barça angebotenen Spieler zu verhandeln.

Paris soll daher weiter auf eine Ablösesumme in Höhe von 222 Millionen Euro beharren, die sie vor zwei Jahren selbst für die Dienste des 27-Jährigen an Barcelona überwiesen haben.

Speziell der Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé soll einem Transfer von Neymar im Weg stehen. Der 22-Jährige "will und wird sich bei Barcelona durchsetzen", teilte sein Manager Moussa Sissoko am Mittwoch dem französischen TV-Sender "TF1" mit. Ein Wechsel des Weltmeisters nach Paris sei "ausgeschlossen". "Ousmane wird zu 100 Prozent bleiben", so Sissoko weiter.

Barcelona gibt sich jedoch noch nicht endgültig geschlagen: Der spanische Meister wird wohl am Donnerstag im Rahmen der Champions-League-Auslosung in Monaco einen letzten Versuch unternehmen, PSG-Präsident Nasser al-Khelaïfi von einem Neymar-Transfer zu überzeugen.


28. August | Neymar-Deal zu Barça rückt näher: "Haben uns angenähert"

Die Verhandlungen um einen Wechsel von Neymar zum FC Barcelona gehen in die heiße Phase. Eine Delegation um Vorstandschef Oscar Grau, Klubdirektor Javier Bordas und Geschäftsführer Eric Abidal befindet sich aktuell in Paris, um eine Rückkehr des Brasilianers nach Katalonien zu ermöglichen.

Bordas ist sicher, dass ein Transfer von Neymar dabei immer näherrückt. Am Dienstagabend erklärte der sportliche Leiter: "Es gibt keine Einigung, aber wir haben uns angenähert." Laut "Le Parisien" liegt PSG ein neues Angebot vor. Im Vergleich zu vorher soll dabei eine lange diskutierte Leihe vom Tisch sein.

Vielmehr will Barça den 27-Jährigen angeblich fest verpflichten und die Transfersumme von über 170 Millionen Euro in zwei Raten nach Frankreich überweisen. Wie "Le Parisien" weiter berichtet, habe PSG nun 24 Stunden Zeit, sich über dieses Angebot Gedanken zu machen.

Laut der spanischen "AS" soll das Angebot der Katalanen die Spieler Ousmane Dembélé und Ivan Rakitic, sowie 130 Millionen Euro beinhalten. Auch die "AS" berichtet von einer Frist bis Donnerstagabend zur Entscheidungsfindung.


27. August | "Letztes Angebot": Barça plant neues Transfer-Modell bei Neymar

Die letzte Woche des geöffneten Transferfensters ist angebrochen, am 2. September ist Schluss. Dementsprechend wird der Neymar-Poker mit steigendem Zeitdruck immer heißer.

Laut "Sport" wird der FC Barcelona ein "letztes Angebot" für den Brasilianer von Paris Saint-Germain abgeben. Demnach soll Neymar zunächst für zwei Jahre ausgeliehen werden und 2021 für eine Ablöse von 170 Millionen Euro fest zu Barça zurückkehren.

Einem Bericht von "RAC1" zufolge reisten Vorstandschef Oscar Grau, Geschäftsführer Eric Abidal und Klubdirektor Javier Bordas am Dienstag nach Paris, um die Offerte bei einem Treffen mit PSG-Vertretern um 12.00 Uhr abzugeben.

Paris will allerdings wohl mehr Geld. Alternativ schwebt dem Klub von Trainer Thomas Tuchel laut "Le Parisien" angeblich eine Ablöse von 100 Millionen Euro vor - plus die Barça-Profis Ousmane Dembélé und Nelson Semedo (25).

Allerdings sollen selbst Barcelona-intern einige Zweifel bestehen. Demnach sind nicht alle Vereinsvertreter von einem Neymar-Deal überzeugt.


25. August | PSG findet offenbar Neymar-Nachfolger

Paris Saint-Germain hat offenbar einen Nachfolger für den brasilianischen Superstar Neymar gefunden. Laut "Daily Mirror" soll Wilfried Zaha von Crystal Palace ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Demnach schickt PSG in der kommenden Woche eine Delegation nach London, um die Transfermodalitäten zu klären.

Der 26-jährige Ivorer wurde in diesem Sommer mit zahlreichen Klubs (FC Everton, FC Arsenal) in Verbindung gebracht. Die Ablösesumme soll rund 110 Millionen Euro betragen.

Vorraussetzung für einen Zaha-Deal ist jedoch der Verkauf von Neymar, der PSG einen entsprechend hohen Verkauferlös einbringen soll.


24. August | Paris und Neymar nähern sich an

Paris Saint-Germain und Neymar haben sich laut "L’Équipe" in den vergangenen Tagen wieder angenähert. Demnach habe sich die zuletzt angespannte Beziehung zwischen dem Brasilianer und PSG "beruhigt".

Eine nahestehende Person wird wie folgt zitiert: "Vor ein paar Wochen war es sehr kompliziert. Das ist kein Krieg mehr, der Austausch ist offen." Selbst ein Verbleib Neymars in der französischen Hauptstadt liegt offenbar wieder im Bereich des Möglichen. "Wenn ein Klub das Angebot abgibt, das Paris befriedigt, wird 'Ney' gehen", heißt es aus dem Umfeld des 27-Jährigen.

Sollte es jedoch zu keiner Einigung kommen, könnte der Brasilianer in den nächsten Monaten weiter für PSG auf Torejagd gehen. "Er hat kein ungesundes oder negatives Verhalten. Wenn er für PSG spielte, hat er sich nie versteckt. Wenn er bleibt, wird er das Beste aus sich herausholen."

Indes berichtet die spanische "Sport", dass der FC Barcelona ein neues Angebot für den Superstar vorbereiten werde, um Erzrivale Real Madrid im Transferpoker zuvorzukommen. Demnach plane Real hinter den Kulissen die Vorstellung Neymars bereits in der kommenden Woche, was Barça zu einer schnellen Reaktion veranlassen soll. "Sie werden alles tun, um Neymar zu verpflichten", heißt es im Bericht der "Sport".


23. August | Real macht bei Neymar ernst

Real Madrid macht im Ringen um Neymar offenbar ernst. Laut eines Berichts der "Marca" hat sich eine Delegation der Königlichen zu Verhandlungen in Paris eingefunden.

Demnach sei Real trotz des gleichzeitiges Interesses von Erzrivale FC Barcelona optimistisch, den 27-jährigen Angreifer unter Vertrag nehmen zu können. Gründe: Neymars stark ausgeprägter Wechselwille sowie die schlechten Beziehungen zwischen PSG und Barça.

Allerdings läuft langsam die Zeit davon: Bis Schließen des Transferfensters am 2. September muss eine Einigung bestehen.


22. August | PSG lehnt angeblich Monster-Angebot für Neymar ab

PSG bleibt in der Causa Neymar offenbar weiter hart. Nach dem FC Barcelona soll nun auch Real Madrid mit einer Monster-Offerte für den Brasilianer gescheitert sein.

Wie aus einem Bericht der erfahrungsgemäß glaubwürdigen "L’Équipe" hervorgeht, haben die Pariser ein Angebot der Madrilenen über 100 Millionen Euro plus Gareth Bale, Ex-Bayern-Star James Rodríguez und Keylor Navas abgelehnt.

PSG sei zwar weiter bereit, den Brasilianer abzugeben, das Angebot soll die Franzosen jedoch nicht überzeugt haben.

Real-Coach Zinédine Zidane hatte nach dem 3:1-Auftakterfolg in der Liga bei Celta Vigo betont, dass Bale den Verein im Sommer wider aller Gerüchte und Erwartungen nicht mehr verlassen wird. Darf man dem Bericht der "L’Équipe" Glauben schenken, gelten für eine mögliche Verpflichtung Neymars allerdings andere Regeln.


21. August | Barça beißt auf Granit: PSG lehnt offenbar eine "Mbappé-Lösung" ab

Der FC Barcelona ist offenbar mit seinem Angebot für den brasilianischen Superstar Neymar gescheitert. Wie die spanische "Marca", "Le Parisien" aus Frankreich und das US-Portal "ESPN" übereinstimmend vermeldeten, lehnte Paris Saint-Germain die Offerte der Katalanen klar ab.

Barcelona hatte angeblich angeboten, den 27-Jährigen zunächst für 40 Millionen ein Jahr auszuleihen, um ihn danach für 150 Millionen Euro fest zu verpflichten. Doch den Franzosen ist das wohl zu wenig. Sie schätzen den Wert von Neymar auf ca. 250 Millionen Euro.

Laut "Marca" sollen die Gespräche trotz der Absage an Barcelona in den kommenden Tagen weitergeführt werden. Angeblich beharrt PSG aber weiterhin auf einen direkten Verkauf von Neymar ohne Leihoption. Dabei sollen auch Nelson Semedo und Ousmane Dembélé eingebunden werden, wie "Sport" berichtet.

PSG war beim Transfer von Kylian Mbappé 2017 ähnlich verfahren: Die Pariser hatten den Flügelstürmer damals zunächst vom AS Monaco für 45 Mio. Euro "ausgeliehen" und erst 2018 fix für die Restsumme von 135 Millionen verpflichtet.


20. August | FC Barcelona mit erstem Angebot

Der FC Barcelona unternimmt im Kampf um Superstar Neymar offenbar einen konkreten Schritt. Laut eines Berichts des katalanischen Fernsehsenders "RAC 1" haben sich Verantwortliche des Vereins um Präsident Josep Maria Bartomeu mit Scout André Cury getroffen.

Demnach hätte man ein schriftliches Angebot für Neymar eingereicht. Es solle sich dabei um eine Leihe mit späterer Kaufpflicht handeln. Über die Höhe des Angebots sind keine Informationen bekannt.

Die spanische Zeitung "AS" berichtet unterdessen, dass auch Juventus Turin in den Poker um Neymar eingreift. Demnach sei der Verein von Cristiano Ronaldo angeblich bereit, rund 103 Millionen Euro für den Stürmer zu bezahlen und zudem Paulo Dybala zu PSG zu schicken.


19. August | Klare Ansage von Tuchel

PSG-Trainer Thomas Tuchel machte nach der Niederlage seines Klubs gegen Rennes deutlich, dass ein Verkauf seines Superstars Neymar nur in Frage komme, wenn man hochwertigen Ersatz verpflichte. "Wir können Neymar nicht verlieren, ohne ihn zu ersetzen", sagte Tuchel:

"Wenn wir ihn behalten, haben wir einen Spieler, der die Duelle eins gegen eins gewinnen kann. Und das ist manchmal notwenig."

Tuchel erklärte zudem, dass sich bei der Situation nichts geändert habe. "Der Markt ist offen. Es wird nicht heute oder morgen entschieden werden. Die Dinge sind nicht in Stein gemeißelt", so der Coach.


17. August | Neymar-Transfer droht zu platzen

Schlechte Nachrichten für den FC Barcelona: Wie die französische "L'Equipe" berichtet, droht der Transfer von Neymar zu den Katalanen zu platzen. Der Grund dafür soll die bevorstehende Leihe von Philippe Coutinho zum FC Bayern München sein.

Der Brasilianer war einer der Wunschspieler des französischen Meisters, der im Zuge des Neymar-Deals im Tausch nach Paris kommen sollte.

Demnach ist ein Wechsel des 27-Jährigen Superstars zum FC Barcelona nun angeblich vom Tisch.


16. August | PSG-Sportdirektor Leonardo tadelt Neymar

Leonardo spricht Klartext: "Neymar hat Fehler gemacht. Wissen Sie, ich kannte ihn vorher nicht. Im Laufe der Zeit lernte ich ihn kennen. Und ich denke aufrichtig, dass er ein guter Junge mit einem sehr guten Herzen ist. Und auf dem Platz ist er ein außergewöhnlicher Spieler."

In Sachen Transferangelegenheiten scheinen sowohl die Verhandlungen mit Barcelona als auch mit Real Madrid zu stagnieren. Hierzu stellt Leonardo klar: "Es gibt Gespräche über seine Zukunft, wie Sie wissen, aber es gibt keine Fortschritte."

Ins Reich der Fabeln verbannt hat der sportliche Leiter indes Berichte, wonach der Brasilianer aus dem Trainingsbetrieb der Mannschaft von Thomas Tuchel verbannt wurde.

"Das ist nicht wahr. Er wurde nicht aus der Gruppe ausgeschlossen. Er folgt seinem persönlichen Rehabilitationsprogramm. Er ist ein Spieler von Paris Saint-Germain, er hat noch einen Dreijahres-Vertrag, das sollten wir nicht vergessen. Wir müssen alles analysieren, wir müssen alles regeln, bevor er wieder spielen kann", widerlegt Leonardo die aufgekommenen Gerüchte.


15. August | Barcelona soll im Neymar-Poker Real einen Schritt voraus sein

Hat der FC Barcelona im Transferpoker um Neymar gegenüber Erzrivale Real Madrid tatsächlich leicht die Nase vorne? Das berichtet zumindest die spanische "Sport". Grund dafür soll nicht etwa die Millionen-Summe sein, die die Katalanen für den Brasilianer bieten. Sondern die eigenen Transferwünsche von Paris Saint-Germain.

Wie "Sport" und "Marca" übereinstimmend berichten, soll sich PSG für einen Tausch-Deal mit einer Forderung an Real gewendet haben, die offenbar wenig Aussicht auf Erfolg hat. Neben Stürmer Vinicius (siehe News vom 14. August) wünschen sich die Pariser nun offenbar auch Luka Modric als Verstärkung für das PSG-Mittelfeld von den Madrilenen. Dass Real auf diesen Tausch eingeht, scheint hingegen unwahrscheinlich.

Daher könnte der Vorteil bei Barça liegen. Zwar soll PSG eigentlich Paulo Dybala als Wunschkandidat für die Offensive ausgemacht haben, Coutinho wäre für den französischen Meister wohl aber auch eine akzeptable Lösung. Barcelona soll den Brasilianer weiterhin abgeben und in einen Neymar-Deal einbinden wollen.

Nach Informationen der "BBC" durch den spanischen Journalisten Guillem Balague sollen sowohl Real als auch Barça mit ihren bisherigen Angeboten gescheitert sein. PSG soll den Vorschlag von Real abgelehnt haben, eine Millionen-Summe plus Gareth Bale und James Rodríguez für den Neymar-Transfer an Paris abzutreten. Barcelona hingegen soll 100 Millionen Euro plus Philippe Coutinho und Ivan Rakitic erfolglos angeboten haben.

Während sich Real und Barça um die Dienste von Neymar bemühen, soll sich der 27-Jährige fernab des PSG-Teams von Coach Thomas Tuchel fit halten. Wie das brasiliansche Portal "Esporte Interactivo" meldet, wurde Neymar für die Trainingseinheiten von der Mannschaft getrennt - so soll es angeblich auch bis zum Wechsel des Ballzauberers bleiben.


14. August | Paris Saint-Germain soll erstes Barcelona-Angebot abgelehnt haben

Der FC Barcelona steht nach Berichten über Verhandlungen zwischen Paris Saint-Germain und Erzrivale Real Madrid offenbar im Fall Neymar unter Zugzwang. Wie "Le Parisien" berichtet, soll es nun auch ein Treffen zwischen PSG-Sportdirektor Leonardo und Vertretern der Katalanen gegeben haben.

Drei Stunden sollen die ersten Verhandlungen in Paris gedauert haben. Zu einer generellen Einigung kam man dabei offenbar nicht. Die einzige Übereinkunft gab es angeblich zu Coutinho: Barcelona soll weiterhin bereit sein, ihn im Rahmen des Deals abzugeben - und Paris ist wohl an dem Brasilianer interessiert.

"ESPN" will jedoch erfahren haben, dass PSG ein erstes Barça-Angebot abgelehnt hat. Der spanische Meister soll 100 Millionen Euro plus Coutinho und Ivan Rakitic geboten haben. Doch dem Bericht zufolge lehnen die Pariser Rakitic ab und fordern stattdessen Verteidiger Nélson Semedo. Der Portugiese soll in Barcelona aber als "unverkäuflich" gelten.

Nach Informationen der "Daily Mail" belief sich das Angebot der Katalanen nur auf 80 Millionen Euro plus Coutinho - und das sei in den Augen der PSG-Bosse wohl deutlich zu wenig.

Oder plant Barcelona erstmal nur einen Leih-Deal? Der "Independent" schreibt, die Katalanen wollen Neymar in diesem noch gar nicht fix zurückholen - der Kauf könnte demnach erst im kommenden Sommer über die Bühne gehen.

Noch eine Möglichkeit: Real Madrid funkt dem spanischen Meister dazwischen und bekommt den Zuschlag für Neymar. Laut "Sun" haben die Königlichen ebenfalls ein erstes Mega-Angebot vorgelegt.

Angeblich bieten die Madrilenen Neymar ein wöchentliches Gehalt in Höhe von rund 755.000 Euro und wären offenbar bereit, gleich drei ihrer Stars im Tausch nach Paris zu schicken: Isco, Raphael Varane und Marcelo mit einem geschätzten Gesamt-Marktwert von 155 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de).

PSG soll sich nach Informationen der "AS" hingegen Vinicius jr. wünschen. Der Stürmer ist offenbar in den Augen von Sportdirektor Leonardo fernab des Platzes der "Anti-Neymar" - und damit würde sich PSG wohl weit weniger Eskapaden erhoffen als mit Vinicius' Landsmann. Doch Real soll einen Tausch-Deal mit dem 19-Jährigen abgelehnt haben.


13. August | Messi macht sich offenbar Neymar-Rückkehr stark

Laut "Marca" habe der Argentinier mit dem wechselwilligen PSG-Star telefoniert und diesen gebeten, unter keinen Umständen zu Real Madrid zu gehen - sondern darauf zu warten, dass sich Barça und Paris einigen. Auch bei den Verantwortlichen der Katalanen soll sich Messi für Neymar eingesetzt haben. Beide verbindet seit ihrer gemeinsamen Zeit in Barcelona (2013 - 2017) eine Freundschaft.

Das Problem: Nach "Sport"-Informationen schwebt PSG ein Deal vor, der eine Ablöse von 100 Millionen Euro sowie die Barça-Profis Philippe Coutinho, Nelson Semedo und einen weiteren Akteur beinhaltet. Darauf soll der spanische Meister nicht anspringen, weshalb PSG angeblich annimmt, ein besseres Angebot von Real zu erhalten. Die Madrilenen sollen 120 Millionen Euro plus Luka Modric bieten; allerdings heißt es, dass der Kroate gar nicht weg will.

Alles sehr verworren. Der Journalist Marcelo Bechler, der als Insider gilt, weil er Neymars 222-Millionen-Transfer von Barcelona nach Paris 2017 vermeldet hatte, sagte dem Radiosender "Cadena Ser" nun, dass Neymar "zwei Dinge" im Sinne habe: "Erstens will er Paris verlassen, zweitens für Barcelona spielen. Wenn das nicht geht, würde er auch zu Real wechseln."


12. August | Mbappé und Tuchel warnen vor Neymar-Abgang

Stürmerstar Kylian Mbappe würde einen Abgang seinen Sturmpartners Neymar bedauern. Ohne ihn sei PSG nicht dasselbe Team, sagte der Franzose gegenüber "Canal+". "Da dürfen wir nicht lügen", so Mbappé weiter.

Der 20-Jährige ist sich unsicher, ob der französische Meister angesichts des drohenden Abgang seines Sturmpertners mit einem verbesserten Team in die neue Saison geht, in der endlich auch der Triumph in der Champions League errungen werden soll: "Kommt darauf an. Wir müssen sehen, was mit Neymar passiert. Wir werden es für die Fans natürlich probieren."

Auch Trainer Thomas Tuchel würde ein Verlust Neymars zu schaffen machen. "Wenn wir ihn verlieren, werde ich vielleicht nicht schlafen", sagte der ehemalige Coach des BVB bei "Canal+". Der 27 Jahre alte Brasilianer sei ein "superentscheidender Spieler“, so Tuchel.


11. August | PSG-Fans beleidigen Neymar mit Plakaten

Paris Saint-Germain startete mit dem Spiel gegen Nîmes Olympique in die neue Ligue-1-Saison. Neymar war nicht im Kader, er wurde freigestellt. Doch auch wenn der brasilianische Stürmer nicht auf dem Rasen stand, hatten die Fans eine klare Botschaft an den 27-Jährigen.

Anhänger des französischen Meisters hielten Plakate mit der Aufschrift "Neymar, casse-toi" in die Höhe, zu deutsch: "Neymar, verpiss dich". Es war nicht das einzige kritische Banner gegen ihn.

Der Grund: Neymar bekundet öffentlich, nicht weiter für PSG spielen zu wollen. Ein neuer Verein steht noch nicht fest, Real Madrid soll allerdings gute Chancen auf einen Transfer haben. Auch PSG-Sportdirektor Leonardo bestätigte jüngst, die Gespräche seien weiter "als jemals zuvor".


11. August | Real wohl in der Pole Position

Laut "Le Parisien" will sich Paris Saint-Germain im Poker um Neymar offenbar nicht mit einer Ablöse unter 200 Millionen Euro zufriedengeben. Neymar ist seit Wochen wechselwillig und steht bei Real Madrid sowie bei seinem Ex-Klub FC Barcelona hoch im Kurs.

2017 hatte PSG den Brasilianer für 222 Mio. Euro festgeschriebene Ablöse vom FC Barcelona losgeeist und damit die Beziehungen zwischen beiden Klubs ziemlich ramponiert.

Laut "L'Équipe" gab es bereits auf Initiative des Neymar-Lages vor der Sommerpause Kontakt zu Real Madrid, der jedoch nicht intensiviert wurde. Für Real hätten damals eher die Transfers von Paul Pogba oder Kylian Mbappé Priorität genossen.

Real-Boss Florentino Pérez gilt jedoch als Neymar-Fan, was die Sache nun wieder ändern könnte. Zumal sich Transfers von Pogba und Mbappé schwierig gestalten. Und PSG, so schreibt es die "AS", angeblich sowieso viel lieber mit Real über Neymar verhandeln will als mit Barça.

"The Times" will derweil erfahren haben, dass PSG einem speziellen Deal gegenüber nicht abgeneigt zu sein scheint: Demnach wären 158 Millionen Euro plus Luka Modric, immerhin Weltfußballer 2018, ein für PSG akzeptables Angebot.

Einen anderen Tausch-Deal - 90 Millionen Euro Ablöse plus Gareth Bale, vorgetragen von Spielerberater Pini Zahavi - habe PSG derweil laut "Mundo Deportivo" vor einigen Wochen abgelehnt.

Barcelona soll, so schreibt es wiederum die "Marca", Neymar derweil nur im Tausch gegen eigene Spieler - Philippe Coutinho und oder Ousmane Dembélé werden dabei immer wieder genannt - verpflichten und kein Geld ausgeben wollen.

Am Samstag hatte PSG-Sportdirektor Leonardo zumindest bestätigt, dass Transferverhandlungen "weiter fortgeschritten" sein, jedoch noch keine Einigung bestehe. Mit wem, erklärte er nicht.

"Es ist wichtig, die Zukunft für alle zu gestalten", sagte der Brasilianer:

“Wenn er bleibt, spielt er. Geht er, dann ist er weg. Je schneller eine Entscheidung fällt, umso besser.


10. August | "Weiter fortgeschritten": Neymar vor Wechsel

Neymar wird im ersten Ligaspiel von Paris Saint-Germain gegen Nimes nicht im Kader des amtierenden Meisters stehen. Grund sind, nach Angaben des Klubs, die "aktuellen Diskussionen" über die Zukunft des Brasilianers.

Sportdirektor Leonardo bestätigte gegenüber der "BBC", dass die Gespräche über einen Abschied des 27-Jährigen weiter fortgeschritten seien, "als jemals zuvor". Der Verein habe sich bislang aber noch nicht dazu durchgerungen, den Transfer endgültig zu vollziehen.

Es sei nun wichtig, "schnell eine Entscheidung zu treffen", so Leonardo weiter.

Nach Informationen der spanischen Zeitung "Sport" hat derzeit Real Madrid die Nase im Poker um Neymar vorn. Präsident Florentino Pérez habe es sich in den Kopf gesetzt, aus dem Brasilianer einen "Königlichen" zu machen. Er wolle ihn "mit Gold bedecken", titelte das Blatt.

Im Raum steht ein Fünfjahresvertrag mit einem Gehalt von 40 Millionen Euro netto pro Jahr. Bereits vor wenigen Tagen hatten spanische Medien berichtet, Real habe PSG ein Angebot in Höhe von 120 Millionen Euro plus Weltfußballer Luka Modric gemacht.


7. August | Piqué hätte Neymar gern in Barcelona

Barça-Star Gerard Piqué hat sich im Vorfeld der Testspiele des FC Barcelona gegen den SSC Neapel in Miami zu den Gerüchten um eine Rückkehr von Neymar zu den Katalanen geäußert.

Der Spanier erklärte gegenüber Reportern: "Er ist ein toller Spieler, der die Kabine, die Stadt und den Klub kennt." Der Brasilianer sei ein Star "auf und neben dem Platz. Wir hoffen, dass etwas passiert", so Piqué, der anfügte:

“Ich weiß, dass es ein schwieriges Unterfangen ist, er spielt ja für PSG und wir haben ein tolles Team, das um jeden Titel spielen kann.

Jeder wisse um sein Verhältnis zu Neymar. "Natürlich spreche ich mit ihm, aber er muss sich dazu äußern", stellte Piqué klar: "Wir sprechen auch privat, aber ich denke, das hat hier nichts verloren." Abschließend erklärte der 32-Jährige: "Wir wären sehr glücklich, wenn wir ihn bei uns hätten, aber er spielt bei PSG und meine Meinung ändert daran nichts."


5. August | Barça-Vize bei Neymar pessimistisch

Eine Rückkehr von Neymar nach Barcelona ist zur Zeit wohl sehr unwahrscheinlich. Das erklärte der Vize-Präsident der Katalanen, Jordi Cardoner, bei "TV3": "So wie es heute aussieht, gibt es keinen Neymar-Fall. Denn wie der Präsident schon gesagt hat, gestaltet sich das Ganze schwierig." Aktuell sei ein Wechsel des Brasilianers deshalb "ausgeschlossen.

"Wir sind nur passive Akteure. Wir wissen, dass er in Paris nicht glücklich ist, und das ist eine Situation, die in Paris gelöst werden muss", meinte Cardoner weiter:

“Wir haben nicht mit ihnen gesprochen. Es gibt eine Menge Respekt zwischen den Vereinen und wenn es irgendwann einmal einen Fall Neymar gibt, werden wir reden.

Der 27-jährige Brasilianer steht eigentlich noch bis 2022 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Schon seit einigen Monaten wird aber über eine Rückkehr nach Spanien spekuliert.


9. Juli | PSG gibt Neymar prinzipiell frei

Eine Rückkehr von Neymar zum FC Barcelona könnte vielleicht doch realisiert werden. PSG-Sportdirektor Leonardo erteilte im Interview mit "Le Parisien" eine generelle Transfer-Freigabe: "Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein Angebot gibt, das alle Seiten zufriedenstellt." Der 49-Jährige bestätigte zudem schon erste, oberflächliche Kontakte zu den Katalanen. Der aktuelle Stand im Neymar-Poker.

Leonardo betonte allerdings auch: "Bisher wissen wir nicht, ob und zu welchem Preis irgendjemand ein Angebot abgeben möchte." Weiter berichtete der zurückgekehrte Sportdirektor über die Gespräche mit Barça:

“Sie sagten, dass sie ihn nehmen würden, aber dass wir kein Verkäufer-Klub wären.

Gegenüber der "Marca" meinte Leonardo zudem: "Wir haben mit seinen Beratern gesprochen. Ihre Position ist deutlich, aber ein Sache ist auch klar: er hat bei uns einen Dreijahresvertrag und wir haben für ihn noch keine Angebote erhalten. Deshalb gibt es nichts zu diskutieren."

Schon seit einigen Monaten wird über eine Rückkehr des brasilianischen Superstars nach Barcelona spekuliert. Im Sommer 2017 war der mittlerweile 27-Jährige für die bis heute geltende Rekordsumme von 222 Millionen Euro nach Paris gewechselt.

Am Montag hatte Neymar laut PSG unentschuldigt beim Training gefehlt. "Paris Saint-Germain stellt fest, dass Neymar Jr. nicht zur besprochenen Zeit am abgemachten Ort erschienen ist. Dies geschah ohne die vorherige Genehmigung des Vereins", erklärte PSG in einem offiziellen Statement.


30. Juni | Mbappé will Neymar halten

Kylian Mbappé bemüht sich angeblich intensiv um den Verbleib von Neymar bei Paris Saint-Germain.

Das schreibt die spanische Zeitung "Marca". Dem französischen Weltmeister sei nämlich bewusst, dass PSG ohne den Brasilianer um einiges schwächer ist und damit die Chancen auf den Champions-League-Titel bei einem Wechsel Neymars sinken würden.

Mbappé hatte vor einigen Wochen auf einer Preisverleihung der Ligue 1 betont, mehr Verantwortung bei PSG übernehmen zu wollen. Auch eine etwas veränderte Rolle als Stürmer soll sich der junge Franzose wünschen.

Auf der linken Seite hofft er dabei aber weiterhin auf Neymar als Unterstützung. Um seine beiden obersten Ziele - Ballon d'Or und Champions-League-Titel - zu erreichen, sei Mbappé demnach klar, dass er den Brasilianer in der Mannschaft braucht, behauptet "Marca".

PSG soll immer noch bemüht sein, den aktuell verletzten 27-Jährigen zu halten. Eine Rückkehr von Neymar zum FC Barcelona ist aber laut diverser Medienberichte weiterhin nicht vom Tisch.


29. Juni | PSG schlägt Barça angeblich einen frechen Deal vor

Neymar und die mögliche Rückkehr zum FC Barcelona - es wird konkreter. Wie "Le Parisien" schreibt, besteht Paris Saint-Germain nicht mehr unbedingt auf 300 Millionen Euro Ablöse, sondern könnte sich auch einen Mischdeal aus Geld und Spieler(n) vorstellen.

Demnach wäre aus Pariser Sicht ein Ablösegeschäft mit 130 bis 150 Millionen plus zwei Spieler nach PSG-Wahl denkbar. Namentlich genannt werden dabei Coutinho und Ousmane Dembélé - von Letzteren soll sich Barça aber generell nicht trennen wollen.

Für Coutinho (145 Mio.) und Dembélé (125 Mio.) zusammen hatte Barcelona ohnehin mehr ausgegeben als für Neymar (222 Mio.) eingenommen - der Deal scheint deshalb nur mäßig attraktiv. Zuletzt wurde jedoch auch Samuel Umtiti, der Barcelona verlassen will, als weiteres mögliches Tauschobjekt genannt.

So oder so: Laut "Le Parisien" gibt es de facto noch kein offizielles Angebot für Neymar, der sich aktuell in Brasilien von seiner erneut erlittenen Knöchelverletzung erholt.

Interessanter Nebenaspekt der Meldung: Laut "Le Parisien" habe Neymar Paris bereits am 23. Mai, und damit einen Tag früher als vom Verein genehmigt, verlassen. Und das, so schreibt das Blatt, mit einer Bombe: So habe Neymar an diesem Tag seinem Klub mitgeteilt, dass er PSG im Sommer verlassen will - was die Pariser Verantwortlichen zurückgelassen haben soll.

Sollte die Darstellung von "Le Parisien" stimmen, dann hätte Thomas Tuchel nur ein paar Tage später aber ein überragendes Pokerface gezeigt. Da schwärmte der deutsche Trainer nämlich bei einem Besuch der French Open gegenüber Eurosport in den höchsten Tönen von Neymar, bezeichnete ihn unter anderem als "unglaublich herzlichen Menschen".

Der Brasilianer stand bereits von 2013 bis 2017 beim spanischen Renommierklub unter Vertrag und wechselte vor zwei Jahren für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro zum französischen Serienmeister. Aber auch mit dem 27-Jährigen in ihren Reihen gelang PSG nicht der ersehnte Triumph in der Champions League.

Zuletzt war der Südamerikaner mehr durch Eskapaden außerhalb des Spielfeldes aufgefallen. Neymar sieht sich Vergewaltigungsvorwürfen ausgesetzt, er schlug einem Fan ins Gesicht und beleidigte mehrfach Schiedsrichter. Daraus resultierend ist der Supertechniker in der kommenden Champions-League-Saison für die ersten drei Spiele gesperrt.


27. Juni | Barcelona bestätigt erstmals Kontakt zu Neymar

Der FC Barcelona hat erstmals offiziell Kontakte zu Superstar Neymar bestätigt, über dessen Transfer von Paris St.-Germain zu den Katalanen schon seit Längerem spekuliert wird. "Er will zurückkehren, man wird sehen, ob eine Einigung möglich ist", sagte Barças Vize-Präsident Jordi Cardoner (56) bei einer Veranstaltung der Barça-Foundation.

Auf der Hand liegt allerdings, dass Neymar bei seinem neuen alten Klub Gehaltseinbußen hinnehmen müsste. Auch die Ablösesumme für den Ausnahmespieler, dessen Vertrag in Paris noch bis 2022 datiert ist, dürfte unter der aktuellen Rekordmarke bleiben.

Zusätzlich zu einer Ablösesumme schwebt Barça angeblich vor, Spieler wie die Franzosen Ousmane Dembélé oder Samuel Umtiti im Tausch nach Paris abzugeben. PSG-Trainer ist Thomas Tuchel, in Paris stehen auch die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer unter Vertrag.


25. Juni | Rivaldo rät Neymar zur Barça-Rückkehr

PSG-Star Neymar hat von seinem Landsmann Rivaldo einen Rat bekommen. Die brasilianische Legende meinte im Rahmen eines Sponsorentermins im Camp Nou: "Er sollte nach Barcelona zurückkehren. Er ist ein brillanter Spieler, der mit seinem Wechsel einen Fehler gemacht hat." 2017 war Neymar für 222 Millionen Euro von Barça zu Paris Saint-Germain gewechselt, soll sich nun aber eine Rückkehr wünschen.

"Ich denke, eine Rückkehr ist eine gute Möglichkeit und sollte er zurückkommen, würde sich alles in seinem Leben ändern", meinte Rivaldo weiter über seinen jungen Landsmann.

Der mittlerweile 47-Jährige spielte selbst von 1997 bis 2002 für die Katalanen und holte dabei zwei Meistertitel, einmal den spanischen Pokal sowie zwei Siege im UEFA Supercup. Zudem wurde er in seiner Zeit in Barcelona zum Weltfußballer und Europas Fußballer des Jahres (beides 1999) gewählt.

Für Neymar sieht Rivaldo aktuell den perfekten Zeitpunkt, um erneut zu wechseln und wieder zu alter Stärke zu finden. "Er muss jetzt diese Entscheidung treffen und darf nicht noch eine Saison warten. Barcelona zu verlassen, war eine plötzliche und schnelle Entscheidung", so der Weltmeister von 2002.

Auch einige private Probleme abseits des Platzes könne Neymar damit lösen, glaubt Rivaldo. Der PSG-Star sei schließlich kein Kind mehr und könne sich noch ändern. Der 47-Jährige sagte weiter:

“Er sollte die Chance ergreifen. Wo auch immer er hingeht, es gibt Gerüchte um Real Madrid oder England, das ist egal. Er hat die Fähigkeit der Beste der Welt zu sein.


25. Juni | Neymar angeblich mit Barça einig - aber PSG mauert

Neymar hat sich angeblich mit dem FC Barcelona über einen Wechsel zurück geeinigt - zumindest mündlich sei zwischen dem Brasilianer und seinem Ex-Klub alles klar. Das behauptet die katalanische Tageszeitung "Sport". Ob ein Transfer des derzeit verletzten Superstars aber tatsächlich stattfindet, bleibt fraglich: Paris Saint-Germain macht keine Anstalten, Neymar ziehen zu lassen.

Angeblich ist Neymar, der 2017 für die Weltrekordablöse von 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG gewechselte war, bereit, für den Wechsel auf Teile seines fürstlichen Salärs, das er an der Seine kassiert, zu verzichten. Das Jahresgehalt von Neymar in Paris wird laut Football Leaks auf 36,8 Millionen Euro taxiert, was rund drei Millionen Euro pro Monat oder 100.000 pro Tag bedeutet. Sein Kontrakt bei PSG läuft bis 2022.

0
0