Die sechs englischen Vereine Manchester United, FC Liverpool, FC Arsenal, Manchester City, FC Chelsea und Tottenham Hotspur stiegen wenige Tage nach der Verkündung im April 2021 ebenso aus dem Projekt aus wie Atlético Madrid, der AC Mailand und Inter Mailand.
Andere Klubs wie der FC Bayern, Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain entschieden sich schon zuvor gegen eine Teilnahme. Somit verblieben bis heute nur Real Madrid, Barça und Juventus. Juve-Präsident Andrea Agnelli soll am Donnerstag die Pläne öffentlich darlegen.
Eine der wichtigsten Anpassungen, die die drei Klubs nun bei der Super League vornehmen wollen, sei laut "Telegraph", dass es keine dauerhaften Mitglieder geben soll.
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Zuvor sollten die zwölf Gründungsvereine um Real, Chelsea und Milan sowie drei weitere Klubs einen festen Startplatz erhalten.

Premier-League-Teams können nicht teilnehmen

Fünf weitere Vereine sollten sich jährlich neu für die Super League qualifizieren können. In zwei Zehnergruppen waren Hin- und Rückspiele geplant. Nun soll es nach der Anpassung des Konzepts eine Super League mit 20 Teams und eine zweite Liga mit ebenfalls 20 Teams geben, für die sich alle Klubs qualifizieren könnten, schrieb die "WirtschaftsWoche" bereits im Oktober über ein Konzeptpapier zur Super League.
Auch neue Teams etwa in Ländern wie Luxemburg oder Städten wie Dublin könnten nach den Vorstellungen der Initiatoren gegründet werden. Die Liga sieht sich demnach als Alternative zur Champions League und will bereit sein, sobald der Europäische Gerichtshof (EuGH) über den Wettbewerbsfall UEFA entschieden hat. Ein Urteil wird im Sommer erwartet.
Sollte es tatsächlich einen erfolgreichen Neustart der Super League geben, ist die Tür zumindest für die Premier-League-Teams verschlossen. Nach dem ersten Versuch wurden in England neue Regelungen verabschiedet, die eine Teilnahme unmöglich machen.
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(mit SID)

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