Die deutschen Fußballer hatten am Samstag ihren Test gegen Honduras (1:1) abgebrochen, weil Abwehrspieler Jordan Torunarigha nach eigenen Angaben rassistisch beleidigt wurde. Sogar Kruses Freundin habe daraufhin Nachrichten bekommen, die "unter aller Sau" und teilweise auch an ihn selbst gerichtet waren, so der Torjäger.
"Ich finde es umso wichtiger, dass ich meine Reichweite nutze, denn ich habe auch das Gefühl, dass der Rassismus eher mehr als weniger wird", sagte der 33-Jährige.
Kruse machte sich vor allem dafür stark, Identitäten im Internet besser zu überprüfen. "Warum kriegen wir es nicht hin, Identity Checks zu machen? Das Internet ist das größte Medium, das kontrollierbar ist. Damit können wir den Rassismus nicht beenden, ganz klar. Aber wenn wir nirgendwo anfangen, wird sich auf der Welt nichts verändern."
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(SID)

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