Dass Rapinoe im Finale um Bronze beim 4:3 (3:1)-Erfolg gegen Australien zu den besten Spielerinnen gehörte und mit zwei sehenswerten Treffern maßgeblich zum Sieg des US-Teams beitrug, hatte Trump offenbar nicht mitbekommen.
Doch der 75-Jährige legte in der auf seiner Homepage veröffentlichten Erklärung nach: "Wenn unsere Fußball-Mannschaft, die von einer radikalen Gruppe linker Verrückter angeführt wird, sich nicht selbst als so gesellschaftlich aufgeklärt verstehen würde, hätten sie anstatt Bronze Gold gewonnen."
Mit dieser Einstellung, im Englischen als "woke" (dt.: wachsam gegen Ungerechtigkeiten und Rassismus) bezeichnet, sei es verständlich, dass man verliere, so Trump.
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"Mit allem, das 'woke' ist, geht es bergab. So auch mit unserem Fußball-Team. Einige Patrioten standen während der Nationalhymne. Aber sie brauchen leider mehr als den Respekt vor unserem Land und der Hymne", philosophierte der ehemalige US-Präsident weiter.

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"Sie sollten diese Personen mit Patrioten ersetzen", riet Trump. Danach würde das US-Team auch sicherlich wieder gewinnen.
Die US-Fußballerinnen gingen wie andere Teams vor dem Anpfiff auf die Knie, um auf Rassismus und soziale Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Für die Nationalhymne standen allerdings im Gegensatz zu Trumps Darstellung alle Spielerinnen.
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