Getty Images

De Bruyne wäre fast beim BVB gelandet - dieser Mann blockte den Deal

De Bruyne wäre fast beim BVB gelandet - dieser Mann blockte den Deal

16/04/2019 um 12:21

Kevin De Bruyne spielt schon einige Jahre bei Manchester City, zuvor war er beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Vor seinem Wechsel von Chelsea zum VfL gab es 2013 aber auch Interesse von einem anderen Bundesligisten. Der Belgier erzählte bei "The Players' Tribune": "Jürgen Klopp wollte, dass ich mich Borussia Dortmund anschließe." Der damalige Chelsea-Coach José Mourinho sei aber dagegen gewesen.

"Als ich im Sommer zu Chelsea zurückkehrte, wollten mich einige deutsche Klubs unter Vertrag nehmen", berichtete De Bruyne über den Sommer 2013, als seine Ausleihe bei Werder Bremen ausgelaufen war. Der Spielstil von Borussia Dortmund habe ihm damals besonders gefallen. "Also dachte ich, dass mich Chelsea vielleicht gehen lassen würde", so der Belgier.

Doch Mourinho legte sein Veto ein. De Bruyne erzählte von einer kurzen Textmitteilung des portugiesischen Starcoaches: "Mourinho schrieb mir: 'Du bleibst. Ich will dich als Teil dieses Teams.'" Danach war der Wechsel vom Tisch. Schon 2017 hatte Klopp ein Interesse des BVB an De Bruyne bestätigt. Gegenüber der dänischen Zeitung "Ekstra Bladet" meinte der jetzige Liverpool-Coach:

"Wir waren hinter drei Spielern her: Mkhitaryan, De Bruyne und Eriksen. Wir beobachteten sie sehr intensiv, konnten aber nicht alle nehmen. Wir mussten uns einen aussuchen."

Am Ende kam bekanntermaßen Henrikh Mkhitaryan nach Dortmund.

De Bruyne erklärt Chelsea-Abschied

Wirkliche Einsatzzeit erhielt De Bruyne aber nicht unter Mourinho. Nur drei Mal wurde der Youngster in der Saison 2013/14 von "The Special One" in der Premier League aufgestellt. Der Belgier meinte dazu: "Ich habe keine Erklärung bekommen. Aus irgendeinem Grund war ich unten durch." Im Dezember 2013 habe ihn Mourinho dann aber in sein Büro zitiert. De Bruyne erzählte von dem Gespräch:

"Er hatte einige Unterlagen vor sich liegen und sagte: 'Ein Tor. Keine Vorlage. Zehn Balleroberungen.' Ich habe einen Moment gebraucht, um zu verstehen, was er meinte. Dann begann er, die Statistiken der anderen Offensivspieler vorzulesen – Willian, Oscar, Mata, Schürrle. Wir unterhielten uns ein wenig darüber, dass ich erneut ausgeliehen werde. Und Mata war zu der Zeit auch unten durch, darum sagte José: 'Wenn Mata geht, bist du die fünfte und nicht mehr die sechste Wahl.'"

Nach diesem Gespräch habe er sich dazu entschieden, den Verein zu wechseln. Kurz darauf kehrte De Bruyne in die Bundesliga zurück. Für 22 Millionen Euro wechselte er nach Wolfsburg. Von dort führte ihn sein Weg 2015 wieder nach England, dieses Mal allerdings zu ManCity. Dort lieferte der mittlerweile 27-Jährige bisher unter Trainer Pep Guardiola in 170 Spielen 40 Tore und 62 Vorlagen ab.

Video - Zwei BVB-Deals wohl kurz vor dem Abschluss

01:07
0
0