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Manchester City schlägt Arsenal zum Auftakt der Premier League

ManCity lässt Arsenal im Top-Spiel keine Chance

12/08/2018 um 18:53Aktualisiert 12/08/2018 um 19:34

Auftakt nach Maß für Meister Manchester City am ersten Spieltag der neuen Premier-League-Saison. Die Elf von Pep Guardiola siegte mit Ilkay Gündogan in der Startelf mit 2:0 (1:0) beim FC Arsenal. Die Treffer für die "Sky Blues" erzielten Raheem Sterling (14.) und Bernardo Silva (64.). Auf Seiten der "Gunners" kamen Mesut Özil und Shkodran Mustafi über 90 Minuten im Einsatz.

So lief das Spiel:

Nach 22 Jahren unter Arsène Wenger will der FC Arsenal mit dem Spanier Unai Emery nun eine neue Ära einläuten. Gegen den amtierenden Meister Manchester City sollte gleich im Eröffnungsspiel der neuen Premier-League-Saison ein Ausrufezeichen gesetzt werden.

Die Mannschaft von Pep Guardiola hatte allerdings etwas dagegen. Die "Citizens" legten los wie die Feuerwehr und setzten Arsenals Viererkette mit frühem Angriffspressing immer wieder gehörig unter Druck. Logische Folge: die frühe Führung durch Raheem Sterling.

Der Youngster war von Benjamin Mendy am linken Strafraumeck in Szene gesetzt worden, zog nach innen, ließ dabei Hector Bellerin und den jungen Franzosen Matteo Guendouzi ganz einfach stehen und schloss aus 17 Metern zentraler Position flach ins rechte untere Eck ab (14.).

Arsenal - Manchester City

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Auch in der Folge ließ City Arsenal kaum Luft zum Atmen, die Offensive der "Gunners" um Mesut Özil kam hingegen überhaupt nicht in Gang. Stattdessen hatte Riyad Mahrez, Citys einziger namhafter Neuzugang von Leicester City, gleich mehrfach die Chance, auf 2:0 zu erhöhen.

Zunächst zirkelte er einen Freistoß aus 17 Metern in Richung langes Eck, Petr Cech, der im Tor den Vorzug vor Neuzugang Bernd Leno erhalten hatte, konnte den Ball nur nach vorne prallen lassen, reagierte dann gegen Aymeric Laportes Nachschuss allerdings stark (28.).

Kurz vor der Pause nutzte der Algerier die ihm zur Verfügung stehenden Freiheiten beinahe aus, sein Schlenzer aus 15 Metern halbrechter Position sauste allerdings knapp am linken Pfosten vorbei (42.).

Arsenal wachte erste kurz vor dem Halbzeitpfiff auf, Pierre-Emerick Aubameyang hatte mit einem wuchtigen Abschluss aus 20 Metern die beste Möglichkeit seiner Mannschaft im ersten Durchgang (45.).

Arsenal kam etwas mutiger aus der Kabine, der eingewechselte Alexandre Lacazette hatte nach 56 Minuten die beste Möglichkeit, sein Außenristversuch aus 20 Metern ging dann aber doch knapp rechts am Tor vorbei.

Doch in der Defensive erlaubten sich die Gastgeber weiterhin Wackler. Guendouzi trat als letzter Mann über den Ball, Sergio Agüero war frei durch und hatte nur noch Cech vor sich. Der Routinier im Tor blieb allerdings ganz cool, Agüero hingegen hätte sich statt für den Abschluss vielleicht für ein Abspiel zum besser postierten, eingewechselten Kevin de Bruyne entscheiden sollen (63.).

Arsenal - Manchester City

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Nur eine Minute später zappelte der Ball dann allerdings doch im Tor von Cech. Benjamin Mendy, von Sterling auf der linken Seite gut in Szene gesetzt, spielte zurück zu Bernardo Silva, dessen Direktabnahme sehenswert im linken Knick landete (64.).

Der Meister schaltete fortan einen Gang zurück. Özil, der insgesamt blass blieb, hätte die Partie noch einmal spannend machen können, traf den Ball nach einer Flanke von Stephan Lichtsteiner allerdings nicht richtig (80.).

Auch aus einem Fehler von Ederson im Tor von ManCity konnte der zurückgetretene Weltmeister kein Kapital schlagen (84.), sodass Guardiola und sein Team letztendlich einen erfolgreichen Einstand in die Saison 2018/19 feiern konnten.

Die Stimmen:

Bernardo Silva (Manchester City): "Es ist immer schwer, im Emirates zu spielen, aber wir waren sehr gut drauf und sind froh mit dem Sieg."

Raheem Sterling (Manchester City): "Man will das erste Spiel immer positiv gestalten. Es wurde viel geredet, deshalb war mein Torjubel an alle Kritiker gerichtet."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Neuer Trainer, altes Dilemma?

Unai Emery hat noch eine Menge Arbeit vor sich. Der FC Arsenal wirkte vor allem in der ersten Halbzeit teilweise eine Klasse unterlegen, allerdings braucht die neuformierte Mannschaft sicherlich noch Zeit, die Vorgaben des Trainers umzusetzen.

In Ansätzen war zu sehen, wie sich Emery die Spielweise vorstellt: Frühes Gegenpressing und blitzschnelles Umschalten fordert der Baske von seiner Mannschaft. Am Sonntag gabe es allerdings nur eine Mannschaft, die das in Perfektion betrieb - und das war Manchester City.

Die Statistik: 50

50 Premier-League-Tore für Sterling, der nach seinem torlosen Auftritt bei der Weltmeisterschaft auch beim Torjubel (Finger auf dem geschlossenen Mund) ein deutliches Zeichen an die Kritiker sendete.

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