Manchester City machte im letzten Spiel des Jahres von Anfang an klar, wer der Favorit war.
Gegen das von Ralph Hasenhüttl trainerte Southampton war die Mannschaft von Pep Guardiola drückend überlegen und ging bereits nach zehn Minuten in Führung. Nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite und einer Hereingabe von Bernardo Silva stand Namensvetter David Silva goldrichtig und konnte aus elf Metern flach einschieben.

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Southampton offenbarte große Defensivprobleme, City hätte durch Riyad Mahrez (19.) und Sergio Agüero (26.) bereits früh alles klarmachen können. Stattdessen lief es aber wie so oft in den letzten Wochen: Manchester ließ nach und den Gegner dadurch zurück ins Spiel kommen.
Oleksandr Zinchenko unterlief im Aufbauspiel ein riesiger Bock – Nutznießer war Pierre-Emile Højbjerg, der in den Strafraum einzog und die Kugel wuchtig ins rechte Eck platzierte – der Ausgleich (37.). City wirkte nun geschockt, Southampton hatte plötzlich das Momentum auf seiner Seite und lief engagiert an.
Kurz vor dem Pausenpfiff musste das Hasenhüttl-Team dann aber eine ganz bittere Pille schlucken: Eine Hereingabe von Raheem Sterling von der linken Seite wurde von James Ward-Prowse so unglücklich abgefälscht, dass Alex McCarthy im Tor der Saints keine Abwehrchance mehr hatte (45.).
Doch es kam noch schlimmer für die Gastgeber. Nur wenige Augenblicke nach dem 2:1 stand Agüero bei einer Zinchenko-Flanke völlig frei und konnte problemlos per Kopf auf 3:1 erhöhen (45.+3).
Im zweiten Durchgang ließ City dann gar nichts mehr anbrennen, verpasst es allerdings, die Führung auszubauen.

Rote Karte für Torschütze Højbjerg

Sowohl Sterling (50., 55.) als auch Aguero hatten den vierten Treffer mehrfach auf dem Fuß. Der Argentinier traf allerdings bei einem Versuch aus 13 Metern halbrechter Position nur das Lattenkreuz (59.), kurz darauf scheiterte Agüero an Ward-Prowse, der im letzten Moment dazwischen grätschte (63.).
Von Southampton war offensiv gar nichts mehr zu sehen, stattdessen hatte das Hasenhüttl-Team noch Glück, dass Schiedsrichter Paul Tierney nicht auf Elfmeter entschied. In der 65. Minute hatte der eingewechselte Yan Valery Sterling im Strafraum von den Beinen geholt, den Strafstoß hätte man durchaus geben können.
In der Schlussphase handelte sich dann auch noch Torschütze Højbjerg eine unnötige Rote Karte ein: Der Däne grätschte Fernandinho im Mittelfeld böse um und wurde zurecht vom Platz gestellt (85.).
So feierte Manchester City letztendlich einen ungefährdeten Sieg und kann sich nun alle Augen auf das Spitzenspiel am Donnerstag gegen den FC Liverpool richten.
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