So lief das Spiel:

2. Bundesliga
"Stolz, ein Teil davon zu sein": Stuttgart so gut wie zurück in der Bundesliga
21/06/2020 AM 16:45

Die Blues hatten den besseren Start, sollten aber im kompletten ersten Durchgang Probleme bekommen sich Chancen zu erspielen. Die Villans verteidigten kompakt, ließen wenig zu und überließen den Blues das Feld.

Nach vier Minuten rutschte eine Flanke von César Azpilicueta durch, doch der Kopfball von Ruben Loftus-Cheek verfehlte das Tor. Den ersten Schuss aufs Tor konnte Mason Mount abgeben, der sich aus 20 Metern ein Herz fasste, jedoch am ehemaligen Ingolstadter-Keeper Örjan Nyland scheiterte (20.).

Wenn es Chancen für die Blues gab, dann aus der Distanz. Mateo Kovacic versuchte es aus 25 Metern und Nyland hatte damit seine liebe Mühe, beinahe rutschte ihm der Ball durch, doch der Norweger sicherte sich letztendlich das Leder (32.).

Auch Aston Villa versuchte sich in der Offensivbewegung, so kam John McGinn nach einer Flanke von Anwar El Ghazi zum Kopfball, doch verfehlte knapp das Tor (34.).

Nur fünf Minuten später verpasste Chelsea knapp den Führungstreffer, als sich Mount in den Sechzehner dribbelte und Loftus-Cheek knapp an seiner Hereingabe vorbeirauschte.

Kurz vor der Pause fiel dann der Treffer für die Hausherren. Douglas Luiz flankte das Leder in die Mitte, wo drei Villans frei vor Kepa Arrizabalaga auftauchten. Kortney Hause scheiterte noch im ersten Versuch, doch den Abpraller vollendete er dann zur Führung für den Aufsteiger (43.).

In der Nachspielzeit versuchte es Kovacic mit einem Volleyschuss aus 18 Metern, doch er verfehlte das Tor knapp (45.+3).

Chelsea kam auch besser aus der Pause, aber schaffte es zu Beginn nicht, den dichten Abwehrverbund zu überwinden. Meistens versuchten es die Blues mit Flanken, die die Villans zunächst nicht vor Probleme stellten.

Doch in der 60. Minute rutschte dann einer durch. Azpilicuetas Flanke konnte der eingewechselte Christian Pulisic am linken Pfosten unter die Latte setzen und den Anschlusstreffer erzielen.

Nur zwei Minuten später erhöhten die Blues auf 2:1, als Azpilicueta mit seinem Pass Olivier Giroud im Sechzehner bediente, der ins linke obere Eck traf.

Nach diesem Doppelschlag mussten die Gastgeber ihr eigenes Spiel umstellen und offensiver agieren. Dies gelang den Villans aber nur bedingt. Conor Hourihane köpfte am kurzen Pfosten eine Freistoßflanke knapp übers Tor (68.).

Binnen zwei Minuten hatte Chelsea dann die Möglichkeit, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Erst köpfte Tammy Abraham eine Ecke von Willian am Tor vorbei, daraufhin scheiterte der Brasilianer aus 20 Metern an Nyland (83./84.).

Die letzte Möglichkeit hatte dann der eingewechselte Jota für die Gastgeber, als er, nach einer Kopfballverlängerung vom ebenfalls eingewechselten Mbwana Samatta, links im Sechzehner zum Abschluss kam, doch knapp am rechten Pfosten vorbeischoss (88.).

Die Stimmen:

Dean Smith (Trainer von Aston Villa): "Es ist ein enttäuschendes Ergebnis, weil wir in einer guten Position waren und Fußballspiele gewinnen wollen. Wir haben gegen ein sehr gutes Team geführt und haben es ihnen sehr schwer gemacht. Unsere Defensive war gut organisiert, es war ein gutes Spiel.”

Frank Lampard (Trainer vom FC Chelsea): "Ich bin wirklich zufrieden mit dem Auftritt. Villa hatte bereits zum zweiten Mal die Gelegenheit nach dem Restart zu spielen. Für uns war es neu. Wir haben den Ball gut bewegt, dominiert, aber wir mussten eiskalt sein. Ich kann das vorerst verzeihen, weil das letzte Spiel lange her ist."

Das fiel auf: Über Außen erfolgreich

Lange Zeit sah es für die Blues nicht sonderlich gut aus. Die Villans standen, vor allem nach ihrem Führungstreffer, dicht gestaffelt vor dem eigenen Sechzehner und ließen quasi nichts zu. Also probierte es Chelsea hauptsächlich über Flanken, welche bis zur 60. Minute jedoch auch immer wieder von der Defensive geklärt wurden. Dann rutschte jedoch eine durch und brachte den Ausgleichstreffer. Auch das 2:1 wurde über die Außen erzielt, wenn auch durch ein flaches Zuspiel von Azpilicueta für Giroud.

Der Tweet zum Spiel:

Die Statistik: 9

Neunmal wurde Aston-Villa-Spieler Jack Grealish im heutigen Spiel gefoult. Kein anderer Spieler wurde in dieser Saison in einem Spiel häufiger unfair gestoppt als der englische Flügelspieler. Der letzte Spieler, der öfter in einer Premier-League-Partie in einem Spiel gefoult wurde, war Wilfried Zaha gegen Manchester United im Mai 2017, damals zehnmal.

Spotify oder Apple Podcast? Höre alle Folgen "Extra Time" auf der Plattform deines Vertrauens

(SID)

Das könnte Dich auch interessieren: Turbulente Schlussphase: Tottenham ärgert United

Zorc bleibt optimistisch: "Mainz war hoffentlich ein Einzelfall"

2. Bundesliga
Wahnsinn in Heidenheim: HSV-K.o. in der Nachspielzeit
21/06/2020 AM 15:28
Premier League
Chelsea dreht Partie gegen Leeds und übernimmt Tabellenführung
VOR 14 MINUTEN