Jürgen Klopp sagte über seinen Vater Norbert: "Er hat mich durch meine ganze Karriere gepusht. Es gab wirklich harte Kritik. Leider hat er meine Trainer-Karriere nicht mehr miterlebt."

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Sein Vater verstarb im Jahr 2000 an Krebs. Zu diesem Zeitpunkt war Klopp noch Spieler beim 1. FSV Mainz 05. "Mein Vater hat mich nie als Trainer gesehen. Er starb vier Monate, bevor ich einer wurde", so Klopp.

Im Februar 2001, im Alter von 33 Jahren, beendete "Kloppo" seine aktive Karriere und übernahm direkt den Trainerposten bei seinem Herzensklub. Es war der Beginn einer sensationellen Trainer-Karriere, die ihn von Mainz über Dortmund nach Liverpool führte und in der er bisher bei jeder Station große Erfolge feierte und bleibenden Eindruck hinterließ.

Klopp: Mein Vater hätte mir zum Trainerjob geraten

Klopp erzählte im Interview weiter: "Mein Vater war auch ein richtiger Trainer. Wenn man ihn gefragt hätte, hätte er gesagt: 'Ja, du musst ein Trainer werden.' Aber wir haben nie darüber gesprochen."

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Der Tod seines Vaters geht ihm auch heutzutage mitunter noch sehr nahe. Klopp verriet: "Was es wirklich seltsam macht: Ich bin 53 Jahre alt, und wenn ich in einem bestimmten Winkel im Spiegel sitze, bin ich zu Tode erschrocken, dass ich genau wie mein Vater aussehe. Ich habe mein ganzes Leben eher wie meine Mutter ausgesehen. Plötzlich hat sich das geändert, da sitzt mein Vater! Es ist wirklich verrückt."

Klopp: "Das Leben ist ständig eine Herausforderung"

Auch deshalb ist dem gebürtigen Schwarzwälder mentale Gesundheit ein wichtiges Anliegen. "Wir machen uns alle Gedanken über physische und mentale Gesundheit. Wir sind aber nur gewohnt, bei physischen Beschwerden Hilfe zu bekommen." Das Hauptproblem sei, sich in verschiedenen Lebenssituationen allein zu fühlen. In diesem Fall sei es wichtig darüber zu reden.

Klopp erzählte: "Ich kann immer auf die Hilfe von meinen Kumpels zählen. Wenn man eine Gruppe von Freunden oder Kollegen hat und eine solche offene Atmosphäre schafft, hilft das schon." Und weiter: "Es gibt kein Problem, das groß oder klein genug ist, über das man nicht sprechen kann. Das Leben ist für uns alle ständig eine Herausforderung. Es beginnt mit dem morgendlichen Aufstehen."

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