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Bitter für Liverpool: Was Klopp trotz des Erfolgs Kopfschmerzen bereitet

Bitter für Liverpool: Was Klopp trotz des Erfolgs Kopfschmerzen bereitet

16/01/2020 um 10:26Aktualisiert 16/01/2020 um 12:57

Der FC Liverpool schwimmt seit Monaten auf der Erfolgswelle, rennt in der Premier League von Sieg zu Sieg. Doch der volle Terminkalender macht Jürgen Klopp zu schaffen, wie er bereits vor Weihnachten deutlich kommunizierte, als er die Festsetzung der Klub-WM auf Ende Dezember kritisierte. Ab nächster Saison hat der Trainer ein weiteres Großevent, mit dem er sich arrangieren muss, zu verkraften.

Denn der Afrika Cup wird ab der kommenden Saison wieder von Anfang Januar bis Anfang Februar stattfinden. Erst seit vergangenem Jahr wurde das Turnier im Sommer ausgetragen, damit es besser in den Terminplan der europäischen Ligen passt.

Genau dieses Problem spricht Liverpools Trainer Jürgen Klopp häufig an. Seiner Meinung nach ist der Terminkalender der Premier-League-Klubs ohnehin zu voll. Zuletzt kritisierte er den Termin der Klub-WM, die kurz vor Weihnachten stattfand. "Wenn man mich fragen würde, ob eine Klub-WM mitten in der Saison sinnvoll ist, würde ich nein sagen", sagte er damals.

Salah und Mané fehlen bis zu sechs Spiele

Nun hat er noch einen Grund sich aufzuregen. Denn: Mit einer Rückverlegung des Afrika Cups in den Winter würden seine beiden Leistungsträger Mohamed Salah und Sadio Mané bis zu sechs Spiele fehlen. Natürlich muss nicht nur Klopp mit diesem Problem leben, viele europäische Topteams verlieren Leistungsträger für diesen Zeitraum.

In der Bundesliga sind das unter anderem der Dortmunder Achraf Hakimi und der Schalker Amine Harit, die für Marokko starten und Salif Sané (Schalke), der für den Senegal spielt.

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