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Trotz Real-Veto: Zidane unternimmt angeblich neuen Anlauf bei Pogba

Trotz Real-Veto: Zidane unternimmt angeblich neuen Anlauf bei Pogba
Von Eurosport

04/12/2019 um 12:48Aktualisiert 04/12/2019 um 14:03

Paul Pogba steht offenbar nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste von Real Madrids Trainer Zinédine Zidane. Wie die "Marca" berichtet, möchte der 47-Jährige den Mittelfeldspieler von Manchester United unter allen Umständen in die spanische Haupttstadt holen. Bislang konnten die Königlichen jedoch nicht von einem Transfer überzeugt werden. Der neueste Stand bei Pogba.

Upadate vom 4. Dezember: Die Verpflichtung von Paul Pogba hat offenbar nach wie vor oberste Priorität von Real Madrids Trainer Zinedine Zidane.

Wie die "Marca" berichtet, möchte der 47-Jährige den Mittelfeldspieler von Manchester United unter allen Umständen in die spanische Haupttstadt holen und sieht ihn als das fehlende Puzzleteil in der Mannschaft des La-Liga-Tabellenführers.

Demnach soll Zidane sogar der Meinung sein, dass Real ihm das schuldig ist, da es angeblich seine einzige Forderung war, als er im März an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Trotz des gescheiterten Wechsels in der vergangenen Sommer-Transferperiode sei der Kontakt zwischen Zidane und Pogba nie abgebrochen.

Der französische Weltmeister machte in der Vergangenheit nie einen Hehl daraus, dass er die Red Devils in Richtung Madrid verlässen möchte und setzt den Verein deshalb zunehmend unter Druck. Pogbas Vertrag in Manchester läuft noch bis 2021.

Bislang konnten die Königlichen jedoch nicht von einem Transfer des 26-Jährigen überzeugt werden. Die Verantwortlichen bezweifeln, ob er trotz seiner herausragenden Fähigkeiten, in den gegenwärtigen Kader passt.

Der extrovertierte Mittelfeldregisseur könnte die Entwicklung junger Spieler behindern und wird vereinsintern zudem als zu teuer angesehen.

Im Gegensatz zu Trainer Zidane sollen die Real-Bosse um Präsident Florentino Perez dagegen Donny van de Beek von Ajax Amsterdam und Tottenhams Christian Eriksen bevorzugen.


Pogba bleibt vorerst bei ManUnited

14. August: Hat das Wechsel-Theater um Paul Pogba in diesem Sommer ein Ende? Wie die spanische "AS" berichtet, wird der Franzose in diesem Jahr wohl nicht mehr wechseln - weder zu Real Madrid, noch zu Juventus Turin.

Die Verantwortlichen von Manchester United sollen dem Transfer-Poker ein Ende gesetzt haben, indem sie Pogba offenbar ein Wechsel-Verbot ausgesprochen haben - auch, weil United nach Schließen des Transferfensters in England keinen Ersatz mehr verpflichten könnte.

Außerdem berichtet das Blatt, dass Pogba-Berater Jorge Mendes dem Klub sowieso einen Verbleib seines Schützlings versprochen habe - zumindest bis zum Winter. Dann könnte das Hin und Her von vorne beginnen.


Pogba hält Wechsel weiter offen

12. August: Bleibt er oder geht er? Ganz sicher ist der Verbleib von Paul Pogba bei Manchester United offenbar doch nicht. Zuletzt berichtete der "Mirror", der Mittelfeldspieler habe Trainer Ole Gunnar Solskjaer seinen Verleib in Manchester zugesichert.


United fordert wohl Mega-Summe für Pogba

16. Juli: Paul Pogba möchte Manchester United verlassen, doch ein Transfer scheint aktuell vor allem an den Forderungen des englischen Spitzenklubs zu scheitern. Wie der "Guardian" berichtet, sei ManUnited nicht bereit, den Franzosen unter 170 Millionen Pfund (rund 188 Millionen Euro) abzugeben. Dieser Preis soll Real Madrid mittlerweile abgeschreckt haben.

Die "Königlichen" hätten wegen der hohen Forderung von Manchester bisher auch noch auf ein offizielles Angebot verzichtet. Zu groß sind wohl die Differenzen die Ablösesumme betreffend. Laut diverser Medienberichte will Real Madrid zwischen 110 und 130 Millionen Euro für Pogba überweisen.

Ein weiterer Faktor dürfte den abwanderungswilligen Weltmeister weiter beunruhigen: In der englischen Premier League schließt das Sommer-Transferfenster in diesem Jahr schon am 8. August. Damit bleiben Pogba gerade einmal etwas mehr als drei Wochen, um seinen Wunschwechsel vollenden zu können.

Denn auch United-Coach Ole Gunnar Solskjær bliebe bei einem Transfer von Pogba nicht mehr allzu viel Zeit, um den 26-jährigen Franzosen zu ersetzen. Daher sei der norwegische Trainer nicht abgeneigt, Pogba in Manchester zu halten.


Real im Rennen um Pogba vorne

29. Juni: Real Madrid zeigt offenbar Interesse und ist laut "Mirror" bereit, die von den "Red Devils" angeblich geforderten 150 Millionen Pfund (umgerechnet rund 167 Millionen Euro) für den Mittelfeldspieler zu zahlen. Madrid soll aber nicht der einzige Interessent sein. Auch Pogbas ehemaliger Verein Juventus klopft.

Denn auch Turin zeigt laut "Corriere dello Sport" Interesse, seinen ehemaligen Spieler zurückzuholen. Das größte Problem der "Alten Dame" könnte allerdings die Ablösesumme sein.

Die besseren Karten soll laut "Mirror" ohnehin Real haben. Trainer Zinedine Zidane sieht seinen Landsmann demnach als essentiellen Teil des Neuanfangs. Die gigantische Ablösesumme schreckt Real wohl nicht ab - obwohl der Klub bereits mehr als 250 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat, unter anderem Luka Jovic und Eden Hazard.

Pogba hatte bei einem PR-Termin in Tokio kürzlich gesagt: "Ich denke, dass es für mich jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, woanders eine neue Herausforderung zu suchen." Manchester United zahlte 2016 eine Ablösesumme von 105 Millionen Euro für den 26-Jährigen.


Pogba-Deal könnte an Ablösesumme scheitern

26. Juni: Juventus Turin bemüht sich weiter intensiv um eine Rückkehr von Paul Pogba. Das schreibt die italienische Zeitung "Corrriere dello Sport". Das größte Problem des italienischen Rekordmeisters ist demnach aber die Ablösesumme. Manchester United soll 180 Millionen Euro fordern, eindeutig zu viel für Juve. Deshalb soll der Klub Hilfe von Adidas angefragt haben. Pogbas Ausrüster sollte - so Juves Gedanke - Interesse daran haben, dass der Franzose in der Champions League spielt.


Juves Sportdirektor bereits in England?

14. Juni: Die Rückholaktion von Paul Pogba nimmt offenbar Gestalt an: Laut Informationen von "Sky Italia" soll Sportdirektor Fabio Paratici bereits nach Manchester geflogen sein, um Verhandlungen aufzunehmen.

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